Krankengeld bei neuer Erkrankung?

2 Antworten

Hallo,
Du hast nur eine Chance; halte Rücksprache mit deinem behandelnden Arzt ob diese neue Erkrankung in ursächlichem Zusammenhang mit Deiner vorherigen Krebserkrankung steht. Meistens kann man als Patient mit seinem Arzt des Vertrauens reden: er attestiert Dir dann eine neue Erkrankung ohne ursächlichen Zusammenhang. lege dann gegen den Bescheid der KK Widerspruch ein und verweise auf das hausärztliche Attest. Der MDK begutachtet nach Aktenlage,- gerne auch im Beisein des zuständigen MA der KK der ihn entsprechend beeinflusst.
Wenn Dein Hausarzt Dir beisteht hast Du gewonnen. LG

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

das kommt darauf an, ob die Depression aus der Krebserkrankung resultiert. dass es zwei verschiedene Diagnosen sind, hat erstmal nichts zu bedeuten.

wenn ein ursächlicher Zusammenhang besteht, wird es angerechnet.

die Kasse führt diese Beurteilung nicht selbst durch. deine Akte ist an den medizinischen Dienst gegangen und wurde von einem Arzt beurteilt, oft auch nach Befragung deines Arztes.

Okay,danke für die antwort.das man zwischenzeitlich arbeiten war,ändert da nichts dran?!

@Reni76376

nein ändert nichts.

bei der Prüfung ob eine Anrechnung durchgeführt werden kann, werden die letzten 6 Monate betrachtet. alles was in den letzten 6 Monaten ursächlich irgendwie zusammenhängt wird angerechnent. und wenn das der Fall ist, wird ggf. auch noch auf 12 Monate rückwirkend geprüft.

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