krank geschrieben, AG hat mich bei KK abgemeldet aber keine Kündigung erhalten ,was nun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey, geh zum Arbeitsgericht und lass dir bei einer Feststellungsklage auf das jetzige Bestehen deines Arbeitsverhältnisses helfen. Ein Anwalt ist auch nur ein normaler Mitbürger und der Arbeitgeber muss nachweisen, dass du die Kündigung erhalten hast und nicht du

Hey, geh zum Arbeitsgericht und lass dir bei einer Feststellungsklage auf das jetzige Bestehen deines Arbeitsverhältnisses helfen.

Sinnlos, weil Kündigung bereits am 8.9. erfolgt.

Ein Anwalt ist auch nur ein normaler Mitbürger

Das ist wahr.

und der Arbeitgeber muss nachweisen, dass du die Kündigung erhalten hast und nicht du

Wenn die Kündigung unter Zeugen in den Briefkasten des AN geworfen wurde und der Anwalt als Zeuge auftritt, ist jedes arbeitsrechtliche Verfahren (mit der Begründung) sinnlos.

Hey Spediteur1953,

vielen dank für deine antwort! Ich war tatsächlich beim arbeitsgericht und habe klage auf feststellung des fortbestehens des arbeitsverhältnis gestellt. arbeitsgericht sagt die abmeldung seitens des AG bei meiner KK wäre nicht rechtens,sofern ich keine kündigung ( arbeitspapiere habe ich auch nicht erhalten) erhalten habe, ist mein Arbeitsverhältnis nicht gelöst. auch die KK sagt dieses,mein krankengeld wird solange gezahlt,bis ich eine rechtsmässige kündigung erhalte! und,mein AG darf jetzt keine Kündigung rückwirkend machen ( z.b. in form einer kopie). zum anderen geht es auch um das ganze Verhalten meines AG bezüglich meiner Wiedereingliederung ( siehe meinen anderen beitrag v. 8.9. ) z.b. AG hat auf ( 2) schreiben der KK nicht reagiert bezüglich zusendung einer Lohnbescheinigung um mein krankengeld berechnen zu können.

hey zusammen

Was willst Du da noch machen!?

Denke nicht, das der AG so dumm ist, und sich da nicht absichert. Der hat bestimmt die Quittung vom Einwurfeinschreiben. Der weiß genau, was er machen kann und was nicht.

Gut wäre es gewesen, Du hättest immer mal so Kontakt zur Firma gehalten, dann hätten die Dir das schon so mitgeteilt.

Es nützt ja nichts! Sehe das ganze doch als Neuanfang, mit neuen, und vielleicht sogar besseren Möglichkeiten! Orientiere Dich Neu!

p.s

Gut ist immer, wenn Du solchen knallharten Machenschaften, aber in der freien Marktwirtschaft, legalen und legitimen Winkelzüge entgehen willst, Dir einen staatlichen Arbeitgeber zu suchen!

Also Stadt, Gemeinde, oder so, bzw. Öffentlicher Dienst.

Ob Du Da mal ein paar Monate krank bist oder nicht, interressiert da nicht mal jemanden richtig. Ist blos Schwierig, an solchen einen Job ranzukommen. Wenn Du nartürlich viel Geld verdienen willst, ist das auch nicht unbedingt das Richtige. Aber in Sachen sicherer Arbeitsplatz schon.

Schau nach vorne und nicht zurück! Keiner verhungert hier!

Prüfe erst mal, ob Du überhaupt noch GEZ Gebühren bezahlen musst, im Moment. Kannste da schon mal sparen. Machst noch ein wenig "black" nebenbei, und suchst Dir dann ganz langam, ein neuen normalen Job.


Wünsche Dir alles Gute! Haben wir alle schon mal durch sowas!


wenn der anwalt die kg eingeworfen hat und das bestätigt, stehst du verhältnismäßig schlecht da. nun liegt es an dir zu beweisen, dass die kg dich nicht ordnungsgemäß erreicht hat und das wird schwer. nachweisen muss er nichts, sondern leider du. krankengeld bekommst du vom arbeitgeber keines, wenn die kündigung raus und die kündigungsfrist eingehalten wurde. bei einer kündigung bekommst du keine sperre, nur bei einer aufhebung kann es zu einer sperrung kommen, weil das eine beidseitige kündigung, also mit deinem einvernehmen, ist.

wenn auf der kündigung übrigens steht, dass du ordentlich und hilfsweise außerordentlich gekündigt wurdest, dann würde ich dir weiteres, rechtliche vorgehen nicht empfehlen, das führt nur zu nachteilen deinerseits.

Lass Dir eine Kopie von dieser angeblichen Kündigung geben. Dann geh auf jeden Fall sofort zum Arbeitsgericht und zum Arbeitsamt. Wie lange warst Du in der Firma und warum und wann wurde Dir gekündigtt und seit wann bist Du genau krankgeschrieben?

In ihrer anderen Frage schrieb sie schon am 08.09.2014 - 15:26, dass sie von einer Kündigung seitens des Arbeitgebers erfahren hat.

Zeit für ne Kündigungsschutzklage ist also schon lange vorbei.

@Messkreisfehler

Wie ich das liebe, wenn User davon ausgehen, dass ich erst mal irgendwelche vorigen Fragen lesen soll, bevor ich dahinter komme, was eigentlich los ist und dann auch noch auf Rückfragen nicht reagieren.

hey alex, sorry natürlich beantworte ich dir fragen, hatte probleme mit dem PC und daher jetzt erst antwort. also,arbeitsamt weiss schon länger über meine situation bescheid und beim arbeitsgericht war ich auch schon - siehe kommentar von mir an Spediteur1953- klage ist eingereicht. zu deinen fragen: Wie lange warst Du in der Firma und warum und wann wurde Dir gekündigtt und seit wann bist Du genau krankgeschrieben?

  1. seit zwei jahren dort angestellt
  2. seit feb diesen jahres krank geschrieben,wg hirntumor op
  3. angebliche kündigung wurde mir weder mündlich noch schriftlich VOM AG mitgeteilt,die KK sprach mit AG (eigentlich wg einer Wiedereingliederung) ,AG hat KK gegenüber behauptet mir gekündigt zu haben. Die KK riet mir noch abzuwarten ob schriftliche Kündigung kommt, daher habe ich damals noch nicht reagiert.komischerweise konnte AG der KK nicht genau sagen zu wann sie mir gekündigt hätte.

Für die rechtssichere Zustellung der Kündigung in den "Herrschaftsbereich" des zu Kündigenden genügt z.B. ein sogen. "Einwurfeinschreiben". Hat der AG dies gemacht, benötigt er keine weitere persönliche Bestätigung (Umnterschrift) von dir.

Bitte überprüfe ehrlich, ob dir die Kündigung nicht tatsächlich bereits längst in rechtssicherer Form zugestellt wurde. Ist dies nämlich länger als drei Wochen zurückliegend, hast du bereits die Frist für eine mögliche Kündigungsschutzklage verstreichen lassen und kannst dir jegliche anwaltliche Bemühung im wahrsten Sinne des Wortes sparen. Die Sperrfrist beim Jobcenter ist dann ebenso unvermeidlich.

Wenn dem allerdings nicht so ist, darf der AG selbstverständlich keine einseitige Abmeldung beim Sozialversicherungsträger durchführen.

Was möchtest Du wissen?