Kosten vor einer OP

5 Antworten

Der freundliche Herr von der Krankenkasse hatte von so einer Aussage seitens einer Arztpraxis noch nie gehört und mich an die Kassenärztliche Vereinigung verwiesen. Es handelt sich bei der Praxis auch nicht um meinem Hausarzt, sondern um dessen Urlaubsvertretung. Vielleicht wollen die ja so ein wenig Geld nebenbei machen....

Krankenhäuser schicken einen nur zu gern zum Hausarzt, damit diese Kosten auf den Hausarzt abgewälzt werden und sein Budget belasten. Für gewöhnlich zahlt es die Kasse, da es bei medizinisch notwendigen OPs Leistungen der Kasse sind. Nur bei Schönheitsops muss mans selbst bezahlen.

Ist mir ganz neu. Ich hatte schon einige OP`s und im Krankenhaus haen die sich überhaupt nicht für irgendwelche Blutbilder oder Aufnahmen des Hausarztes interessiert. 1 Tage vor OP wurde das alles im Krankenhaus gemacht, da sich das Blutbild ja innerhalb von Stunden verändern kann und das EKG genau so. Also verstehe ich jetzt überhaupt nicht, was der Quatsch soll.

Das ist vollkommen richtig, dass kenne ich von mir auch.

Wenn es sich um eine OP-Vorbereitung geht und das schon geplant ist und notwendig ist, müsste die Krankenkasse eigentlich zahlen... Ich weiß z.b das beim Frauenarzt Ultraschall Brustkrebsuntersuchungen übernommen werden, wenn familiär so was aufgetreten ist. Ist dies nicht der fall muss man selbst zahlen. Auch Augen OP sollte ich selbst zahlen( die 5.)Wollte den Strabismus korriegieren lassen.Sie sagten, es wäre eine kosmetische OP und deshalb wird nicht gezahlt. Sie zahlen nur, wenn es medizinisch was nützt. Und das tut es bei mir nicht.

Es handelt sich um eine Schieloperation. Allerdings als Folge eines Unfalls im Kindesalter. Da es in der Vorschule passierte, übernahm bisher der Unfallversicherungsverband sämtliche Kosten. Wenn ich die Antworten jetzt so lese, zweifle ich allerdings ein wenig ob die Kosten für diese OP auch übernommen werden

@Himbeerschnecke

Bei mir waren es auch im Kindesalter 4 Schieloperationen(Strabismus) und die Krankenkasse hatte da auch übernommen...Nur jetzt nicht mehr, da die Amblyopien nicht rückgängig gemacht werden können und ich beidäugiges stereosehen nie erlangen kann. Kannst Du Stereosehen oder konntest Du es? Wenn JA, dann zahlen die Kassen, weil Du die Möglichkeit hast es wiederzuerlangen...Eine Schielamblyopie hast Du ja denn auch nicht. Ist Dein Auge im Sehvermögen stark herabhesetzt durch Verletzung des Auges?

@juwel

Ja ich kann kaum noch sehen, da die Linse damals entfernt wurde und eine künstliche nicht eingesetzt werden kann. Durch das mangelnde Sehvermögen ist das Auge im Laufe der Jahre komplett nach links gewandert. Diese Schiel-OP ist alles was noch machbar ist. Warum fallen einem solche Dinge eigentlich immer Freitags ein, wenn schon alle Ansprechpartner im Wochenende sind...

@Himbeerschnecke

Sorry, aber ich glaub dann zahlen die auch nicht, weil es medizinisch nichts bringt! Wir haben also Pech gehabt! Naja und wenn schon:"man muß die Welt ja auch mal mit einen anderen Blickwinkel betrachten" Meine Augen wurden überkorrigiert...mein angeborenes frühkindliches Innenschielen ist nun auch auf Grund der Sehschärfe und des restschielwinkels extrem nach außen gerutscht!

@juwel

Wir sollten einen Verein gründen und dagegen protestieren :o)

Wenn du jetzt keine Schönheits-OP vor dir hast, sondern eine OP aus gesundheitlichen Gründen, von einem Arzt angeordnet, dann zahlt die Kasse auch alle Voruntersuchungen. Das ist immer so. z. B. bei einer OP des Auges wegen Grauer Star. Da muß man auch vorher zum Arzt und sämtliche Sachen untersuchen lassen. Deine Kasse sollte dies eigentlich wissen!!!

Es handelt sich tatsächlich um eine Augen-OP. Aber keine Schönheitskorrektur sondern die Folge eines Unfalls im Kindesalter.

Hilfe! Kupferspirale?

Ich möchte mir die Kupferspirale legen lassen. Beratungsgespräch mit der Ärztin, Spirale bestellt, Periode gekommen und so bin ich bei der Ärztin. Die Ärztin hat sich plötzlich geweigert mir eine Spirale zu legen, da ich mich informiert habe, dass die Krankenkasse (AOK Bayern) alle Kosten im Bezug auf der Spirale einer Frau unter 22 zu bezahlen.

Ich habe mich bei der KVB, meiner Krankenkasse wie auch bei ProFamilia beraten lassen und stehe mit dem Recht auf meiner Seite nun alleine da.

„Seit 1. April 2019 haben Ihre Patientinnen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr (ein Tag vor dem 22. Geburtstag) Anspruch auf Versorgung mit verschreibungspflichtigen empfängnisver- hütenden Mitteln. Auch das Setzen/Legen eines Intrauterinpessars (Spirale) und eines De- pot-Kontrazeptivums (Implanon®) muss zu Lasten der GKV abgerechnet (EBM-Ziffer 01830 bzw. 01832) und verordnet (Muster 16; Kassenrezept) werden. Für Versicherte der AOK Bayern gilt (Stand: 27. Mai 2019): Unabhängig von der Wirkungsdauer ist sowohl die Ab- rechnung als auch die Verordnung von Intrauterinpessaren (Spirale) bzw. Depot-Kontrazep- tiva (Implanon®) bis einen Tag vor ihrem 22. Geburtstag zu Lasten der AOK Bayern sowie den Ersatzkassen möglich. Von den übrigen Krankenkassen haben wir keine expliziten Aus- sagen, dass sie sich dieser Vorgehensweise anschließen. Deshalb können wir Ihnen ledig- lich empfehlen, dass die Patientin mit ihrer entsprechenden Krankenkasse schriftlich abklärt, ob diese die Kosten für die gesamte Wirkdauer des Intrauterinpessars bzw. des Depot-Kont- razeptivums auch beim Einsetzen bis einen Tag vor dem 22. Geburtstag vollständig über- nimmt. Ebenfalls besteht ein Anspruch auf nicht verschreibungspflichtige Notfallkontrazeptiva (sog. „Pille danach“), soweit sie ärztlich verordnet werden.“ - Zitat aus einer E-mail von ProFamilia die mir ein schriftlichen Text von der KVB zugesendet haben.

In Rücksprache der AOK wurde mir geraten nicht in Vorkasse zu treten und die Rechnung bei der Krankenkasse einzureichen da das Einlegen der Spirale direkt über die Kasse abgerechnet werden muss und ich somit keine Erstattung meines Geldes bekomme.

Ich habe jeden Arzt meiner Umgebung angerufen und jeder hat mir etwas anderes erzählt. Momentan bin ich einfach nur noch verzweifelt und weiß nicht was ich tun soll.

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Meine Freundin und ihre Familie sind nicht hilfsbereit, was tun?

Hallo liebes Forum,

in letzter Zeit habe ich einfach verstanden, dass meine Freundin und ihre Familie möglicherweise mich nur ausnutzen, denn ich habe ihr, und ihrer Familie immer geholfen.

Beispiele sind dafür, dass ich die schon 3 Mal zum Flughafen gefahren habe (kostenlos versteht sich, 800 km insgesamt).

Danach habe ich für meine Freundin eine große Abschlussarbeit für Ihre Ausbildung gemacht. (Das ist verboten, aber da ich Student bin, kann ich eine gute Hausarbeit auf die Beine stellen).

Der Lehrer hat ihr das nicht geglaubt, doch sie hat trotzdem bestanden. Ohne mich würde sie aber durchfallen.

Doch letzte Woche habe ich hilfe gebraucht. Ich hatte eine kleine OP, wo mir eine Schwellung herausgeschnitten wurde (Lymphdrüse), nichts schlimmes, nur wegen meiner Erkältung. Es war eine Sedierung und ich durfte gar nicht Auto fahren.

Die Praxis wollte mich nur mit BEgleitung nach Hause lassen. Ich fragte, ob meine Freundin, ihre Schwester oder Mutter mich abholen können.

Aber alle 3 haben gesagt, ich kann selber Auto fahren oder meine Eltern und Schwestern sollen sich um mich kümmern. Aber bei uns sind jetzt die Familie im Urlaub und die andere Schwester ist zu weit weg (200 km).

Meine Freundin hat an dem Tag frei und ich könnte paar stunden in der praxis warten.

Ich könnte zwar Auto fahren, aber wenn ein Unfall passiert, bin ich der Schuldige!! Ich möchte das nicht unbedingt, auch wenn ich mich da auf den beinen halten kann, sollte man es nicht.

Letztes Jahr war das gleiche Spiel. ich hatte eine Magen- und Darmspiegelung als Vorsorge. Doch keine Hilfe von meiner Freundin, obwohl sie frei hat. Ihre mutter hat mir ständig verdeutlicht, dass ich eine eigene Familie habe, die sich um mich kümmern sollte und meine freundin könne mich da nicht helfen.

Aber ich habe denen in allen Dingen stets geholfen. 3x 800 km einfach so gefahren, auf meine Kosten ohne jegliches zu verlangen. Hilfe in der Schule und Ausbildung habe ich für meine Freundin und ihren Bruder geleistet, wegen mir, haben die das überhaupt über die runden geschafft.

Ich dachte, die können mir auch helfen, doch jegliche hilfe wird abgelehnt, sodass ich hier auch nicht mehr helfen werde, so habe ich es geschrieben.

Nun möchte meine Freundin, dass ich mit ihr lerne, damit sie ihre weiterbildung besteht.

Aber vorher sollte ich jedoch alle Aufgaben rechnen und die Bücher besorgen.

Finde das auch unfair, sodass ich es abgelehnt habe. Sie ist ganz schön sauer. Aber ich werde nicht helfen, weil mir auch nicht geholfen wurde, ständig werde ich im stich gelassen.

Was meint ihr zu sowas?

Danke

Marc

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