Konnten Menschen die VOR Jesu Zeit gelebt haben auch errettet und von Sünden befreit werden?

5 Antworten

"Was passierte mit den Menschen in der langen Zeit bevor Jesus Christus gelebt hat?"

  •  Jesus ist zu den Toden hinabgefahren und hat ihnen das Evangelium gepredigt.

"Warum gab Gott den Menschen erst einen freien Willen, um sie dann zu bestrafen mit ewiger Verdammnis sobald sie sich gegen Gott bzw. sich aus Unwissenheit für den falschen Weg entschieden haben?" Laut Bibel ist Gott ein gerechter und liebender Gott. Doch wo ist in dieser Vorgehensweise Liebe und Gerechtigkeit? Universelle Liebe ist doch nicht an Bedingungen geknüpft, denn gerade das macht Liebe ja aus....

  • Gott schuf den Menschen in seinem Ebenbild als Mann und Frau. Gott gab dem Menschen eine ganz einfache Anweisung im Garten Eden: iss vom Baum von der Erkenntnis von gut und böse nicht, denn dann wirst du sterben. Der Mensch hörte aber auf die Stimme der Täuschung, die behauptete, dass er nicht sterben würde, sondern sein wie Gott. Problematisch war, dass Gott den Menschen in seinem Ebenbild bereits geschaffen hatte. Der Mensch hatte alle Voraussetzungen zu sein wie Gott - in Charakter und hätte er keine Liaison mit der Sünde gehabt, hätte Gott ihm auch die Vollmacht gegeben zu sein wie Gott. Der Mensch aber hörte auf die Stimme der Verführung. Dadurch wurde er von der Gegenwart Gottes getrennt. Der Mensch erkannte, er war bloss und nackt, Scham kam in sein Leben und von da an auch Not und Verderben. Der Mensch wählte oft eben das Böse und nicht das Gute und wurde für den Mitmenschen zur Gefahr, zur Not, er wurde Unterdrücker und Mörder. Also er war ursprünglich geschaffen mit den charakterlichen Qualitäten Gottes, aber durch den Genuss dieser giftigen Frucht machte sich der Mensch von Gott unabhängig, sein Hang Böses zu tun, nahm von Generation zu Generation zu.
  • Gott wusste, dass der Mensch sich so entscheiden würde, deshalb hatte er ihn von anfang an als Chimäre geschaffen. Geist und Materie. Gott formte den Menschen aus dem Staub und hauchte ihm Geist ein. Damit war die menschliche Erfahrung auf die Materie begrenzt, durch diese Begrenzung aber konnte Gott erzieherische Massnahmen einbauen, wie der physische Tod. Dieser Tod sollte ein Zuchtmeister sein, dass dem Mensch bewusst war, eines Tages geht dieses Leben zu ende. Und am Ende dieses Lebens wird es eine Rechenschaftsfplicht geben.
  • Aber Gott wusste auch, der Mensch kann nicht gerettet werden indem er einfach gute Entscheidungen trifft. Er kann nur gerettet werden, wenn seine Schuld gesühnt würde, er neu anfangen kann und der Geist Gottes in ihm Wohnung nehmen kann, um aus ihm das zu machen, wozu er geschaffen worden ist: Ebenbild Gottes sein: Gott auf Erden so zu repäsentieren wie Gott im Himmel repräsentiert ist.

In dieser materiellen Welt ist seit dem Sündenfall das Gute und Böse vermischt. Der Boden bringt Disteln und Dornen hervor, der Körper wird krank, Mensch und Tiere sterben. Aber in dieser Zeit, wo Materie von Gott getrennt ist, das böse herrscht, hat Gott einen Ausweg geschaffen: Jesus Christus kam aus dem Himmel wurde Mensch, lebte als Mensch und zeigte uns das Vaterherzen Gottes. Nachdem er gekreuzigt worden und auferstanden war, war für die Sünde Sühne getan - von dem Tag an, konnten alle, die an Jesus glaubten, Kinder Gottes werden. Mit dieser Kindschaft nahm auch der Heilige Geist Wohnung in den Kindern und gab ihnen die Fähigkeit den Himmel wieder auf Erden zu repräsentieren, als Söhne und Töchter Gottes.

Die universelle Liebe Gottes besteht darin, die Welt wieder mit sich zu versöhnen. Das geschieht durch Einzelne, die sich Jesus Christus zuwenden, ihn als Erlöser annehmen und zum Zeichen den Heiligen Geist empfangen, mit dessen Kraft, sie die Wirkung der Sünde zurückdrängen und das Reich Gottes - sprich die Herrschaft Gottes auf Erden aufrichten. Die Gerechtigkeit Gottes besteht darin, dass der Sünder eine Möglichkeit hat, umzukehren und dadurch in den Genuss aller göttlicher Attribute kommt, und wieder seine Position als Sohn und Tochter Gottes eingesetzt wird.

  • Ich verstehe nicht, was daran falsch sein soll, ich verstehe nur, dass wenn das Evangelium falsch verkündigt wird und antroprozentrisch erklärt wird, dann verdreht sich die Blickrichtung. dann wird plötzlich Gott zum Urheber allen Bösens und zum Spielverderber der uns nur in die Hölle schicken will, aber das ist ein humanistisches Gottesbild.

Vor allem die Menschen die VOR Jesu Zeit lebten und Pech gehabt haben nicht errettet werden zu können. Oder Menschen die im Urwald leben, wie ein paar Urvölker, und noch nie von Jesus Christus gehört haben.

  • in allen Menschen gibt es ein Stück Ewigkeit, denn wir alle stammen von Noah ab. Gott wird die Menschen richten, nach ihren Werken.
  • Aber diejenigen, die die Botschaft von Jesus Christus hören und diese ablehnen, diese sind übel dran. Sie sind wie diejnigen die sich weigern einen Rettungsring zu empfangen, wenn sie über Bord gefallen sind, weil sie sich ärgern, dass Gott sie ins Wasser fallen lies, deshalb wollen sie den Rettungsring nicht

Was passiert mit den Menschen die an den "falschen" Gott glauben wie z.B. Allah oder andere Götter....Du sollst ja keine anderen Götter neben ihm haben. Na toll und woher weiß ich genau wer der "richtige" Gott ist, woran stelle ich das fest? Jeder kann von sich behaupten der Richtige zu sein.

  • Nun, wir sind nicht gerufen die anderen zu richten, wir sind gerufen, wenn wir die Wahrheit erkannt haben, diese zu verkündigen. Und wir im Westen sind in eine christliche Kultur geboren, uns obliegt es zuerst einmal zu prüfen, ob diese Weltanschauung stimmt. Unterlassen wir die Prüfung, weil es andere Religionen gibt, dann gleichen wir einem Menschen, der einen Lottozettel mit 6 richtigen einfach vernichtet und nicht einlöst.

Die Bibel spricht von ewiger Verdammnis wenn wir uns nicht zu Jesus Christus bekehren.

  • Jesus ist das stellvertretende Opferlamm Gottes, er trug unsere Schuld ans Kreuz, er starb für uns wir haben die Wahl, wollen wir das glauben oder nicht. Mit ihm öffnet sich der Himmel, mit ihm schreiben wir Geschichte, die in die Ewigkeit reicht. Mit ihm werden wir mit Gott versöhnt und wir werden so zu Repräsentanten Gottes auf Erden. Gott ist nur eine Bitte weit weg.

Dann ist die Rede davon, dass Satan das Böse ist und uns Menschen leiden lassen möchte, aber wenn wir uns nicht zu Gott bekennen schmoren wir in der Hölle.

  • Satan ist am Menschen nicht interessiert. Er ist an Gottes Augapfel interessiert. Satan hasst Gott. Da aber Satan ein Geschöpf ist, kann er Gott nicht direkt angreifen, also muss er Gottes Werk angreifen. Das tut er, durch Verführung durch Lüge und Sünde.

Wo ist Gott da besser als Satan? Dabei heißt es Gott ist Liebe und VERGEBUNG!!!! Nach unserem Tod, kann er uns ab da nicht mehr Vergeben? Wieso denn nicht?

  • Warum willst du auf den Tod warten bis zu deiner Bekehrung? Warum wendest du dich nicht jetzt Gott zu? Denn Gott will in dir Wohnung nehmen und durch dich die Welt verändern. Es nützt ihm nicht viel, wenn Du bis auf den Tod wartest.

Meine Schwiegermutter will keine Fussreflexzonenmassage mehr betreiben, da es nicht mit der Bibel vereinbar ist und mit Magie zu tun hat sowie Homöopathie...sowie künstliche Befruchtung, da man dabei in Gottes Werk eingreift

  • Die Fussrelfexzonenmassage basiert auf einem Weltbild der Harmonien zwischen gut und böse. Die Harmonie muss im Körper zwischen den Strömungen wiederhergestellt werden. Krankheit ist die Folge einer Disharmonie. Wer aber Jesus als Herrn angenommen hat, weiss, dass Krankheit durch den Sündenfall in die Welt gekommen ist. Also will er keine Gesundheitspraxis ausüben auf der Grundlage eines anderen Weltbildes. Auch die Homöopathie geht auf die Theosophie und Antroposophie zurück und widerspricht der Lehre die Jesus gegeben hat. Einer der Jesus in sein Leben aufgenommen hat, will keine "Weisheit" in sich aufnehmen, die von Götzen kommt.

... Aber wenn Ärtze mich operieren oder mir Medikamente geben damit ich nicht sterbe, greift der Mensch da doch auch in Gottes Handwerk ein, oder?

  • Es geht nicht darum "in Gottes Handwerk" einzugreifen. Gott hat Pflanzen geschaffen, die gesund machen, dass der Mensch nach dem Sündenfall von Krankheit geheilt werden kann. Die westliche Medizin basiert auf einem jüdisch-christlichen Weltbild, das darin besteht, dass Materie von Gott geschaffen wurde, aber von Gott unterschieden ist. Da hinter der Materie ein Schöpfergott steht, soll der Mensch die Schöpfung untersuchen um dadurch etwas über Gott zu erfahren. Gott hat auch Heilpflanzen geschaffen, deshalb darf der Mensch aufgrund dieser Prinzipien die Schöpfung und Prinzipien der Heilkunde benutzen. Da Gott gezeigt hat, dass er in Jesus Kranke geheilt hat, ist er an Heilung interessiert.
  • Aber die pantheistischen Weltbilder, die sich aus der gottferne entwickelt haben aufgrund philosophier Überlegungen, das Böse und Krankheit zu erklären sind oft auch Wissen aus Geistquellen der Schamanen die nicht von Gott abstammen. Der Shamane nimmt Kontakt zur unsichtbaren WElt auf und erhält Informationen zu Heilungen, die dann in jahrtausendalte Praxis eingeflossen sind. Da die Quellen aber nicht von Gott stammen, sollten sie gemieden werden. Deshalb ist nicht alle fernöstliche und esotherische Heilpraxis zu begrüssen.
  • Reproduktionsmedizin ist eher abzulehnen, weil zu viele Embryos geschaffen werden, als eingepflanzt werden können. Nach biblischer Sicht, entsteht menschliches Leben bei der Zeugung. Was Sinn macht, denn sobald ein Chromosomensatz vollständig ist, beginnt der Prozess des Lebens. Wird so ein extrauterines Kind gezeugt und nicht eingepflanzt, wird es getötet. Deshalb sollte ein Christ extrauterine Befruchtung nicht beführworten.
  • Das heisst nicht, dass ein in der Retorte gezeugtes Kind kein Lebensrecht hätte. Im Gegenteil, Jedes Retortenbaby hat ein Recht auf Leben. Aber weil nicht alle eingepflanzt werden können, ist diese Praxis kein guter Ratgeber. Aber Jedes Kind das in der Retorte gezeugt und eingepflanzt wurde ist ein Geschöpf Gottes.

Denn Gott hätte mich demnach sterben lassen. Meine Schwiegermutter sagte auch, der Arzt ist sein Werkzeug aber die Heilung vollbringt Gott.

  • Gott hat in den Menschen viel Heilungskraft und Selbstheilungskräfte hineingegeben. Wir wären sonst alle schon gestorben. Der Mediziner betreibt sein Wissen nicht aus okkulten esotherischen Quellen, das heisst, er fragt nicht die Geisterwelt durch Spiritismus oder Beschwörungsformeln oder über ein Medium. Sein Wissen stammt aus naturwissenschaftlichen Überlegungen und Beobachtungen. Dieses Wissen hat judeo-christliche Wurzeln. Weil die ersten Naturwissenschaftler glaubende Christen waren, die sagten, wir können die Gesetzmässigkeiten in der Schöpfung untersuchen, weil wir etwas über den Gesetzgeber herausfinden wollen.

Aber dann kann sie auch Fussreflexzonenmassage betreiben denn dann würde sie ebenfalls Gottes Werkzeug sein und seine Heilung durchfliessen....das wiederum auf einmal Magie ist...

  • die Fussreflexzonenmassage beruht auf über esotherischem Weg gefundenen Prinzipien und sind für einen Christen abzulehnen. Dann können wir auch das Heilungsgebet brauchen, das ist effektiver als Fussreflexzonenmassage. Wir können biblische Prinzipien der Heilung anwenden, die effektiver sind.

Sorry es sind so viele Fragen über Fragen geworden, die ich mir stelle weil mir das alles nicht schlüssig vorkommt und gerne geklärt haben möchte.

ich hoffe, Du liest diese Fragen auch 3 Jahre später noch. Mir haben Deinen Fragen geholfen, meinen Verstand zu schärfen und haben mir klar gemacht, zu welcher Hoffnung wir Menschen berufen. Danke für Deine kritischen Fragen

Antworten

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Hi glueckspilz85 :-)

ja, du hast wirklich sehr viele Fragen in den Text gepackt; ich weiß nicht, ob ich sie alle erfassen und beantworten kann, zumal der Platz hier im Forum sehr begrenzt erscheint. Ich versuch's einfach mal :-)

> Konnten Menschen die VOR Jesu Zeit gelebt haben auch errettet und von
> Sünden befreit werden? Was passierte mit den Menschen in der langen Zeit
> bevor Jesus Christus gelebt hat?

Die Menschen vor Christus haben dieselbe Hoffnung, die wir auch haben: Ewiges Leben auf einer paradisischen Erde. Uns steht nicht der Himmel bevor, sondern dass wir auf der Erde ewig leben können, und zwar nicht unter den heutigen Verhältnissen, sondern im Paradies. Nachdem Gott in die Geschicke der Menschheit eingegriffen hat und alle Regierungen beseitigt wurden, wird es keine Grenzen und Zwistigkeiten mehr geben. Und die Toten kommen zur Auferstehung.

(Matthäus 5:5) Glücklich sind die, die ein mildes Wesen haben, denn sie werden die Erde erben.

(Psalm 37:9) Denn die schlechten Menschen werden beseitigt werden, aber die auf Jehova hoffen, werden die Erde besitzen.

(Psalm 37:11) Doch Menschen mit einem sanften Wesen werden die Erde besitzen, und sie werden größte Freude verspüren an Frieden im Überfluss.

(Johannes 5:28, 29) Das sollte euch nicht wundern, denn es kommt die Zeit, wo alle, die in den Gräbern sind, seine [Jesu] Stimme hören 29 und herauskommen werden.

> Warum gab Gott den Menschen erst einen freien Willen, um sie dann zu
> bestrafen mit ewiger Verdammnis sobald sie sich gegen Gott bzw. sich aus
> Unwissenheit für den falschen Weg entschieden haben?

Der freie Wille beinhaltet immer, dass wir uns entscheiden können. Entweder wir wählen das Gute und Richtige, oder das Falsche und Böse. Adam und Eva entschieden sich in vollem Bewusstsein für einen Weg, der sie von Gott wegführte. Leicht hätten sie anders handeln können. Sie hätten mit dem Essen der Frucht warten und Gott auf die Einflüsterungen der Schlange ansprechen können. Er hätte ihnen dann bestimmt geantwortet und die Sache richtiggestellt. Aber nein, sie griffen sofort zu - und richteten damit das Unheil an. Es war ihr Entschluss, gegen Gott zu handeln.

> Laut Bibel ist Gott ein gerechter und liebender Gott. Doch wo ist in dieser
> Vorgehensweise Liebe und Gerechtigkeit? Universelle Liebe ist doch nicht an
> Bedingungen geknüpft, denn gerade das macht Liebe ja aus....

Nein, das siehst du falsch. Liebe bedeutet nicht, dass man jedem alles vergibt. Stell dir vor, im Haus nebenan wohnt ein Mann, der dir ständig Böses tut. Er verkratzt den Lack deines Autos, wirft die Scheiben ein, schießt nachts durch dein Fenster, quält und tötet deine Katze ... etc. Soll man ihn gewähren lassen? Oder wäre es nicht ein Gebot der Liebe zu einem gerechten und unschuldigen Menschen, diesem bösen Menschen Einhalt zu gebieten?

Gott lässt im Moment zwar das Böse noch zu, aber das bedeutet nicht, dass dies für immer der Fall ist. Er wird in die Geschicke der Menschen eingreifen, und zwar bald. Denn wir leben in den "letzten Tagen", in der "Endzeit".

(2. Timotheus 3:1-5) Das aber sollst du wissen: In den letzten Tagen werden kritische Zeiten herrschen, mit denen man schwer fertigwird. 2 Denn die Menschen werden sich selbst und das Geld lieben. Sie werden angeberisch und überheblich sein, über Gott und Menschen lästern, nicht auf die Eltern hören, undankbar sein und nicht loyal. 3 Sie werden lieblos sein, nicht kompromissbereit, verleumderisch, unbeherrscht und brutal und werden das Gute nicht lieben. 4 Sie werden Verräter sein, eigensinnig, aufgeblasen vor Stolz und werden das Vergnügen lieben statt Gott. 5 Nach außen hin wird es so aussehen, als hätten sie Gottesfurcht, aber die Kraft dahinter zeigt sich in ihrem Leben nicht. Von solchen Menschen wende dich ab.

> Vor allem die Menschen die VOR Jesu Zeit lebten und Pech gehabt haben nicht
> errettet werden zu können. Oder Menschen die im Urwald leben, wie ein paar
> Urvölker, und noch nie von Jesus Christus gehört haben.

Wie gesagt, wir alle haben dieselbe Hoffnung: Auferstehung und ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde. Wenn Gott jemanden als würdig erachtet, wird diese Person auch auferstehen dürfen.

> Was passiert mit den Menschen die an den "falschen" Gott glauben wie z. B.
> Allah oder andere Götter....Du sollst ja keine anderen Götter neben ihm
> haben.

Wer einen falschen Gott anbetet, muss damit rechnen, dass er keine Auferstehung erhält. Andererseits hat er jetzt noch die Gelegenheit, sich dem wahren Gott zuzuwenden.

(Apostelgeschichte 17:30) Gott hat über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen, doch jetzt lässt er allen Menschen überall verkünden, dass sie bereuen sollen.

> Na toll und woher weiß ich genau wer der "richtige" Gott ist, woran stelle
> ich das fest? Jeder kann von sich behaupten der Richtige zu sein.

Ja, du hast recht. Behaupten kann das jeder - und tut es auch jeder. Woran können wir dann erkennen, ob jemand wirklich im Namen des wahren Gottes spricht, oder etwa nur Menschengebote lehrt? Jesus gab uns da eine Faustformel, die wir anwenden können:

(Matthäus 7:15, 16) Vorsicht vor den falschen Propheten, die als Schafe verkleidet zu euch kommen, in Wirklichkeit aber gefräßige Wölfe sind! 16 Ihr werdet sie an ihren Früchten erkennen. Erntet man von Dornensträuchern etwa Trauben oder von Disteln Feigen?

Wir können uns ihre Handlungen ansehen! Zum Beispiel: Segnen sie Waffen? Beziehen sie ihre Lehren aus menschlichen Weisheiten? Oder praktizieren sie heidnische Riten? Wer sich wirklich gemäß Gottes Wort ausrichtet, wird so etwas niemals tun. Doch Vorsicht! Viele behaupten, dass sie sich auf die Bibel stützen, doch es sind Menschengebote, die sie lehren.

(Markus 7:7) Ihre Anbetung ist sinnlos, weil sich ihre Lehren auf Regeln von Menschen stützen.‘

Wir müssen daher die Bibel gut und genau kennenlernen, dann können wir Wahres von Falschem unterscheiden.

> Die Bibel spricht von ewiger Verdammnis wenn wir uns nicht zu Jesus
> Christus bekehren. Dann ist die Rede davon, dass Satan das Böse ist und
> uns Menschen leiden lassen möchte,

Wir haben alle die freie Entscheidung in uns: Wollen wir das Gute tun? Oder das Böse? Wenn wir uns nach Gottes Geboten ausrichten, können wir nicht fehlgehen. Du kennst die Gebote, u. a.: Du sollst nicht morden, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht lügen, etc. Wenn du in der Bibel konkret nach Gottes Geboten suchst und dein Leben danach ausrichtest, hast du allen Grund zur Hoffnung. Dieser Weg steht jeden Menschen offen. Jedem. Nur gehen und tun muss ihn jeder selbst. Niemand kann gezwungen werden. (Freier Wille!)

> aber wenn wir uns nicht zu Gott bekennen schmoren wir in der Hölle.

Nein, eine Hölle ist nicht das, was treulose und böse Menschen erwartet. Das ist eine heidnische Lehre, die in späteren Jahrunderten Eingang in eine abgefallene Christenheit gefunden hat. Gott lässt uns in Jeremia 7:31 ausrücklich sagen, dass er keinen Gefallen daran hat, wenn Menschen durch Feuer gequält werden.

(Jeremia 7:31) Sie haben die Höhen des Tọphet errichtet, das im Tal des Sohnes Hịnnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter zu verbrennen, etwas, was ich nicht angeordnet habe und was mir nie in den Sinn gekommen ist.‘

> Wo ist Gott da besser als Satan? Dabei heißt es Gott ist Liebe und
> VERGEBUNG!!!! Nach unserem Tod, kann er uns ab da nicht mehr
> Vergeben? Wieso denn nicht?

Gott ist sehr viel besser als Satan! Die Welt, in der wir heute leben, liegt in der Macht Satans. Kriege, Umweltverschmutzung, Verbrechen ... das alles haben wir Satan zu verdanken und diesem Weltsystem, das die Menschen aufgerichtet haben. Gott kann allerdings nur Dinge vergeben, die die Menschen bereuen. Reuelose Sünder haben keine Vergebung zu erwarten - das war schon immer so, und wird auch immer so sein. Es obliegt also einem jeden Menschen selbst, an sich zu arbeiten und das Gute zu tun. Wenn er das nicht tut ... warum sollte Gott ihm dann vergeben?

> Meine Schwiegermutter will keine Fussreflexzonenmassage mehr betreiben,
> da es nicht mit der Bibel vereinbar ist und mit Magie zu tun hat sowie
> Homöopathie...sowie künstliche Befruchtung, da man dabei in Gottes
> Werk eingreift...

Hm ... das muss jeder für sich selbst abwägen. Natürlich müssen wir Behandlungsmethoden meiden, die mit Magie und Hokuspokus zu tun haben, denn Gott verabscheut solche Dinge. Doch die Behandlungsmethoden zu prüfen und eine Entscheidung zu treffen, obliegt einem jeden von uns selbst. Genauso, wie sie ihre Entscheidung getroffen hat - ob richtig oder falsch, das kann ich anhand des kurzen Textes nicht beurteilen - musst du das auch tun.

> Aber wenn Ärzte mich operieren oder mir Medikamente geben damit ich
> nicht sterbe, greift der Mensch da doch auch in Gottes Handwerk ein, oder?
> Denn Gott hätte mich demnach sterben lassen.

Nein. Es ist doch nur natürlich, wenn wir an unserem Leben hängen und es verlängern wollen. Gott hat nichts dagegen. Denn die Krankheiten kommen ja nicht von ihm. Sie entspringen unserer Unvollkommenheit.

> Meine Schwiegermutter sagte auch, der Arzt ist sein Werkzeug aber die
> Heilung vollbringt Gott.

So ist das nicht zutreffend. Nicht Gott bewirkt die Heilung, sondern er hat Mechanismen in unseren Körper eingebaut, die vorsehen, dass eine Heilung stattfindet, wenn der Körper erkrankt ist. Z. B. Wundheilung, Immunsystem. Doch dass er sich explizit um deine oder meine Krankheit kümmern würde - nein. Das ist nicht der Fall.

> Aber dann kann sie auch Fussreflexzonenmassage betreiben denn dann
> würde sie ebenfalls Gottes Werkzeug sein und seine Heilung durchfliessen
> ....das wiederum auf einmal Magie ist...

Du hast den Widerspruch in ihren Gedankengängen wunderbar herausgearbeitet. Ja, etwas muss falsch sein an ihrer Lehre. Was niemals falsch ist, ist, sich mit Gottes Wort zu beschäftigen. Er beantwortet all unsere Fragen zufriedenstellend und völlig logisch! Gibt ihm eine Chance, zu dir zu sprechen, indem du in seinem Wort liest. Wenn wir beten, sprechen wir zu Gott. Doch wenn wir in seinem Wort lesen, dann spricht er zu uns.

Bitte ihn darum, sein Wort verstehen zu dürfen. Er wird dir helfen, und womöglich einen Helfer schicken.

Dazu habe ich auf Gotquestions einen interessanten Artikel gelesen:

"Seit dem Fall der Menschheit war die Grundlage der Rettung immer der Tod von Christus. Keiner, entweder vor dem Kreuz oder seit dem Kreuz, würde je gerettet werden ohne diesen zentralen Punkt in der Geschichte der Menschheit. Christus Tod hat die Strafe für vergangene Sünden der Heiligen des Alten Testaments und zukünftige Sünden der Heiligen des Neuen Testaments bezahlt.

Die Bedingung für die Errettung war immer der Glaube. Der Glaube für die
Errettung des Einzelnen war immer auf Gott gerichtet. Der Psalmist hat
geschrieben: ”Glücklich alle, die sich bei ihm bergen!” (Psalm 2,12). Im
1.Moses 15,6 steht, dass Abraham Gott geglaubt hat und dass das für
Gott ausreichend war und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde (siehe
auch Römer 4,3-8). Das Opfersystem des Alten Testaments hat die Sünde
nicht weggenommen, wie es deutlich im Hebräerbrief 9,1 – 10,4 gelehrt
wird. Es hat aber auf den Tag, wenn der Sohn Gottes sein Blut für die
sündige menschliche Rasse vergießen würde, gezeigt.

Was sich durch die Zeiten geändert hat, ist der Inhalt des Glaubens
eines Gläubigen. Gottes Bedingung für das was geglaubt werden muss
basiert auf der Menge an Offenbarung, die er bis zu dem jeweiligen
Zeitpunkt den Menschen gegeben hat. Dies wird auch progressive
Offenbarung genannt. Adam hat dem Versprechen Gottes geglaubt, dass im
1.Moses 3,15 gegeben wurde, dass der Samen der Frau Satan besiegen
würde. Adam glaubte es, demonstrierte es durch die Namensgebung Evas
(Vers 20) und der Herr hat seine Bestätigung gegeben indem er ihnen
sofort Fell als Bekleidung gab (Vers 21). Zu diesem Zeitpunkt war das
alles was Adam wusste, aber er glaubte es.

Abraham hat Gott gemäß den Versprechen und neuen Offenbarungen die Gott
ihm im 1.Moses 12 und 15 gegeben hatte geglaubt. Vor Moses waren keine
Schriften geschrieben, aber die Menschheit war verantwortlich für das,
was Gott offenbart hatte. Durch das ganze Alte Testament kamen Gläubige
zur Errettung, da sie glaubten, dass Gott sich eines Tages dem Problem
der Sünde annehmen würde. Heute schauen wir zurück und glauben, dass er
bereits auf Golgatha das Problem beseitigt hat (Johannes 3,16; Hebräer
9,28).

Was ist mit den Gläubigen während der Tage von Christus, vor dem Kreuz
und der Auferstehung, was glaubten sie? Haben sie das komplette Bild vom
Sterben Christus am Kreuz für ihre Sünden verstanden? “Von der Zeit an
begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen
müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten
vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse.”
(Matthäus 16,21). Was war die Reaktion seiner Jünger zu dieser
Nachricht? “Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln,
indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir nicht
widerfahren.” (16,22) Petrus, und die anderen Jünger, kannten noch nicht
die komplette Wahrheit, waren aber gerettet da sie Gott geglaubt haben,
dass er sich des Problems Sünde annehmen würde. Sie wussten nicht
genau, wie Gott dies schaffen würde, nicht mehr als Adam, Abraham, Moses
oder David es wussten, aber sie glaubten Gott.

Heute haben wir mehr Offenbarung als die Menschen es hatten, die vor der
Auferstehung Christus gelebt haben, wir kennen das gesamte Bild.
“Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern
geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet
im Sohn” (Hebräer 1,1-2). Unsere Rettung basiert noch immer auf dem Tod
von Christus, unser Glaube ist noch immer die Bedingung für Errettung,
und das Objekt unseres Glaubens ist noch immer Gott. Heute ist der
Inhalt unseres Glaubens, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist,
dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag auferstanden ist
(1.Korinther 15,3-4)."

1.) Wenn es nur einen Gott gibt, dann gibt es auch nur einen und keine zwei, wenn Du glaubst es gibt einen Falschen dann glaubst Du dass es mindestens 2 gibt und behauptest obendrein noch Du wüsstest wie dieser Gott aus zusehen hat (Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen.. usw ;) )

2.) Der Freie Wille.. Das ist ganz einfach, auch wenn die Frage schwer ist. Das politische System auf diesem Planeten funktioniert nicht gut. Gottes System aber schon, weil jeder sich dazu frei entscheidet. Wär ja auch ein ganz tolles Paradies wenn jeder dazu gezwungen wird, etwas zu machen was er nicht will.. ;)

3.) Kein Mensch auf dieser Erde kann beurteilen ob überhaupt jemand in die Hölle kommt.. also ich würde das Paradies nicht so cool finden solange jemand in der Hölle schmort. Und ich glaube, Jesus der sich an ein Kreuz nageln ließ und dann noch sagte "vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun!" der ist damit noch unzufriedener als ich xD 

by the Way... gibt es ne Bibelstelle wo das Wort Hölle vorkommt? wenn mir Jemand eine nennen könnte wäre ich sehr Dankbar.. Offenbarungsstellen könnt ihr euch aber sparen. ;) da sind sowieso nur Metaphern drin..

4.) zur Magie Sache... das ist so schwachsinnig, ich höre auch immer wieder Christen zu mir sagen "auch der Teufel kann heilen" diese Leute haben 2 sehr wichtige Dinge nicht kapiert 1.) Die Erkenntnis von Gut und Böse ging an denen Spurlos vorbei 2.) 1 Gott = 1 Gott ;D

Wasser in Wein verwandeln zählt aber nicht zur Magie oder? mach das doch mal deiner Schwiegermutter vor.. ich bin mir sicher dann bist Du auch eine Hexe, oder gelähmte wieder auf gehen lassen.. das tat Jesus nämlich auch =)

5.) Nein, da steht nicht wir sollen uns zu Jesu Christi bekehren sondern da steht eigentlich (Bsp. Apostelgeschichte 2, 38: "...lasst euch taufen auf den NAMEN Jesus...")

Das macht nur Sinn wenn man weiß, was Jesus übersetzt heißt und im Allgemeinen macht alles "an Jesus glauben" nur Sinn wenn man die Übersetzung des hebräischen Namens kennt. Die da Lautet "Gott rettet"

6.) Mit keinem Wort sagt Jesus, man soll NUR an Ihn glauben. Im Gegenteil. 

Markus 11,23: 

>>Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berge sagen wird: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird werden was irgend er sagen wird<<

Die Botschaft Jesu lautet was man Glaubt wird Realität, also hör auf an das Schlechte zu glauben. usw. Da macht auch gleich der Name Gottes viel mehr Sinn wenn man Ihn mal übersetzt =) 

"Ich bin der, der ich bin" oder treffender noch "ich bin das, wessen ich mir bewusst bin"

7.) Jetzt löst sich auch das mit der Hölle ein wenig auf, naja wenn Du halt weiter an das Leid glaubst (An Zweifel, Mangel oder sonst halt alles worunter Du leidest) dann leidest Du halt weiter, weil Du das Leid erschaffst. Aber, das Gute ist, Du wirst immer vor solche aufgaben gestellt (Von Gott) die dir die Gelegenheit geben das zu lernen. Deshalb heißt "bekehrt euch" nicht Du sollst in Selbstzweifel oder Furcht leben.

Im Gegenteil.. So heißt es in Jesaja 58, 3-11. Das Gott keine Kasteiung will, dass er das nicht gut heißt, und dass auch keiner Mangel leiden soll während er Fastet, sondern er soll Helfen. 

Die Kirchen haben mit dieser Religion schon lange nichts mehr zu tun, und ihr würdet besser daran tun, das Buch selbst zu lesen... ohne die Vorinterpretationen der Kirche...

8.) das wichtigste hätte ich fast vergessen.. das mit dem Sünden vergeben ist Zeitlos und funktioniert auch Rückwirkend... Zeit ist sowieso eine Illusion =) aber egal.. 

Ich hoffe Du findest deinen Weg zum Licht ;) viel Glück...


ohaa! bin selbst christ, aber was du da sagst.. wenn das stimmt.. eine frage bist du Christin?

Hallo glueckspilz85

Da Jesus Christus in seiner Bergpredigt einen unerschütterlichen Glauben mit einem Haus vergleicht, das man auf einem sicheren, felsigen Fundament errichtet hat, liegt es auf der Hand, dass man beim Aufrichten  seines eigenen Glaubensgebäudes systematisch und schrittweise vorgehen muss. 

Deine Methode, das „Dach“ und die „Inneneinrichtung“   -  im übertragenen Sinn  -  noch vor dem Fundament installieren zu wollen, wird nicht funktionieren  -  oder mit anderen Worten:  Du stellst zu viele Fragen auf einmal;  Du solltest mit dem „Fundament“ beginnen,  mit der Frage nämlich, wer Gott wirklich ist und was er mit seiner Schöpfung vorhat.

Beispielsweise unterstellst Du unserem Schöpfer einen Mangel an Liebe und Gerechtigkeit, wobei Du die beiden Eigenschaften  „Liebe“ und „Gerechtigkeit“
nach eigenem Gutdünken definierst.  Die Bibel lehrt etwas anderes.  Aus Deinem Fehlschluss ergibt sich dann Deine Überlegung, dass Menschen, die vor Jesus lebten, Pech gehabt haben könnten.  Auch das lehrt die Bibel nicht.

Was sie Dir stattdessen nahelegt, bringt Jesus in Johannes 17:3 auf den Punkt:  „Dies bedeutet ewiges Leben [od. davon ist es abhängig], dass sie [Du und ich] fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über [1.] dich, den allein wahren Gott, und über [2.] den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“ 

Welch wichtiges Erfordernis die  „fortgesetzte Erkenntnis“ (lt.  gr. Quelltext epígnōsis = vertiefte Erkenntnis) tatsächlich ist,  wird noch dadurch
unterstrichen, dass nicht nur Jesus, sondern auch sein Vater uns wissen lässt, was sein erklärter Wille ist, nämlich „dass alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis (epígnōsis) der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2:3, 4)

Erst mit einer solchen „genauen Erkenntnis“ kann man den Kern Deines Fragenpaketes bibelkonform beantworten  -  wie war der doch noch?

„Können  [nicht „konnten“] Menschen,  die VOR Jesu Zeit gelebt haben auch errettet und von Sünden befreit werden?“

Kurzantwort vorab: 

JA, sie können   -  mit wenigen Ausnahmen  -  von ihrer ererbten Sündhaftigkeit befreit werden. Dadurch werden sie die gleiche Aussicht wider erlangen,  wie sie einst  Adam und Eva hatten.  Welche Aussicht war das?  Die Aussicht auf ein nicht endendes Leben auf einer paradiesischen Erde.

Die in Psalm 119:160  erwähnte „Summe deines Wortes“  ergibt diese Antwort;  die Gesamtaussage der Bibel also.

Die grundlegendsten biblischen Argumente dazu zitiere ich Dir hier:

Als „Hauptvermittler des Lebens“ wurde Jesus Christus von seine Vater ermächtigt, „die Lebenden und die Toten zu richten“ (Apostelgeschichte 3:15; 2. Timotheus 4:1).

Infolge dieser Ermächtigung hat uns der Sohn  versprochen, Verstorbene auferstehen zu lassen.  Wörtlich:  „. . .Wundert euch nicht darüber, denn die
Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu
einer Auferstehung des Gerichts“  (Johannes 5:28, 29).

Diese „Auferstehung des Gerichts“ umschreibt eine erneute Gelegenheit, eine vertane Prüfung zu wiederholen.  Infolgedessen wird  keiner von diesen, „welche Schlechtes getrieben haben“,   lediglich auferweckt, um wieder zum Tode verurteilt zu werden,  denn das wäre unvereinbar mit einem Schöpfer, der die  Gerechtigkeit und Liebe in Person ist. Deshalb wird es  unter Gottes Königreich weltweit gerecht zugehen und den Auferstandenen  geholfen werden, ihr Leben mit Gottes Grundsätzen  in Übereinstimmung zu bringen.

Bestätigt wird dieses Verständnis auch in dem letzten Buch der Bibel.  Dort wird vorausschauend von der „Buchrolle des Lebens“ berichtet, die geöffnet werden wird um jedem, der die Voraussetzungen erfüllt die Möglichkeit zu geben sein Namen dort einschreiben zu lassen. Die dort beschriebene Voraussetzung ist:  Sie werden „als Einzelne gerichtet gemäß ihren Taten“,  und zwar nach ihren Taten, die sie nach ihrer Auferstehung vollbringen werden (Offenbarung 20:12, 13). Infolgedessen kann sich ihre Auferstehung   -   gemessen am endgültigen Ausgang  -   als eine „Auferstehung des Lebens“ erweisen und wird nicht unvermeidlich eine „Auferstehung des [Straf-]Gerichts“ sein.

Als letzte Frage zu diesem Auferstehungsthema müsste noch geklärt werden, wer die schon erwähnten „wenigen Ausnahmen“ sein werden, denen eine Rückkehr ins Leben verweigert wird. Die Bibel beschreibt sie als Menschen,
die willentlich, bewusst und wider besseres Wissen Unrecht tun. Die endgültige Beurteilung behält sich allerdings  unser Schöpfer vor. 

Um gar nicht erst in die Gefahr solcher Abwege zu geraten . . .

Um gar nicht erst in die Gefahr solcher Abwege zu geraten, gibt uns die Bibel einige Anhaltspunkte. 

Beispielsweise liest man in Matthäus 12:31  „ . . . Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist [durch den uns Gott sein Wort und das nötige Verständnisvermögen übermittelt] wird nicht vergeben werden . . .“

Und damit verbunden gibt es noch eine Gefahrenquelle, die mit
dem zweitgrößten Gebot eng verknüpft ist („du sollst Deinen Nächten lieben, wie dich selbst“). Sie stammt aus der Bergpredigt (Matthäus 6:14, 15) und lautet:  „Denn wenn ihr den Menschen ihre
Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben;  wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“

Vielleicht helfen Dir diese Denkanstöße weiter. 

Bitte behalte jedoch im Sinn, dass diese Antwort nicht wirklich ausführlich ist. Sie soll auch nur eine „grobe Skizze“ dessen sein,
was uns unser himmlischer Vater auf Deine Fragen antwortet.

Vor allem aber hoffe ich, dass Dir bewusst werden wird, wie wichtig eine genaue Erkenntnis ist. Schon Adam und Eva nahmen das auf die leichte Schulter  -  mit verehrenden Folgen, die noch heute nachwirken.

Um ein Grundverständnis der Bibel zu erwerben, empfehle ich
Dir einen kostenfreien und unverbindlichen Bibelkurs, wie er in diesem 3-Minuten Trailer vorgestellt wird:

„Das erwartet Sie bei einem Bibelkurs“

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/kostenloses-bibelstudium/video-bibelkurs/

Schau Dir dieses Demo-Video an.  Als Zeugen Jehovas bieten wir solche  Weiterbildungsmöglichkeiten  auf der ganzen Welt in über siebenhundert Sprachen an.  Achte bitte auch darauf, dass diese
offizielle Information noch folgende Zusicherung enthält:

„Egal wann, wo und wie lange Sie diesen Kurs nutzen, sie müssen deshalb kein Zeuge Jehovas werden“!

Viel Erfolg und alles Gute.

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