Können homöopathische Mittel das Gegenteil bewirken?

5 Antworten

ja es kann zu einer sog. erstverschlimmerung kommen. das ist eigentlich ein gutes zeichen, da das mittel anspricht. sobald sich etwas ändert kann mit der gabe aufgehört werden. warte mal 3 tage ab. trotzdem würde ich empfehlen zu einem homöopathen zu gehen und nochmal nachzufragen, denn ein generelles mittel gibt es eigentlich nie, was für deine freundin richtig ist, muss nicht auch für dich das richtige mittel sein. besser vorsichtiger sein und nachfragen. gute besserung.

Bei der Homöopathie ist eine Erstverschlimmerung sogar oft erwünscht: Dann merkst Du, dass sich im Körper was tut. Aber dann wird es besser. Echt. Wenn es die richtigen Globulis sind.

(Und die Zweifler hier werden Dir sagen, dass gar nichts davon sein kann, weder eine Erstverschlimmerung, noch eine Besserung von so ein paar Kügelchen.)

Also: halte durch, wird dann schnell besser.

Komplexe Frage, kurze Antwort vom Profi: ja. Klassisch homöopathische Einzelmittel in Hochpotenz können, vor allem wenn sie zu häufig gegeben werden, das Gegenteil bewirken. Ausserdem kann die manchmal vorkommende Erstverschlimmerung das Gegenteil des Gewünschten sein - dann aber nur kurzfristig.
Insg. ist die Homöopathie eine Wissenschaft für sich, man kann solche Fragen kaum so knapp beantworten, also bitte nur als Hinweis sehen.

Homöopathische Mittel bewirken beim einsetzen des Heilungsprozesses oft eine Verstärkung der Symtome.

Homöopathie bedarf einer sehr intensiven Anamnese (heißt Analyse der Person und der Krankheitssymptome hin zur Krankheitsursache). Grundsätzlich tritt oft bei einer homöopathischen Behandlung eine "Erstverschlimmerung" ein. Die Mittel (wie auch Schulmedizin) stammen von Pflanzen und Tieren, die eine gewisse toxische Reaktion auslösen, allerdings dann in sehr kleiner Dosierung. Man kannt das Sprichwort: "Alles ist Gift - es kommt nur auf die Dosierung an".
Konsultiere im Bedarfsfall einen Arzt / Homöopathen.

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