Klage um Erhöhung des Grad für Behinderung abgelehnt am Sozialgericht. Was Tun?

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Wenn nicht, kann ich Dir das nur empfehlen.

Die kennen sich auf dem Gebiet sehr gut aus und vertreten Dich auch vor Gericht.

Ich vermute mal, es ist eine Berufung möglich, dann müssen Gutachten erstellt werden, auf Deine Kosten, warte ab, bis Dein Anwalt wieder da ist. Was bringt Dir der höhere Grad? Rente wegen Erwerbsunfähigkeit hängt nicht davon ab, 50 % reichen da schon.

warte ab, bis Dein Anwalt wieder da ist

Dabei aber keine Fristen versäumen, manche sind nur ein bis zwei Wochen lang. Notfalls einen anderen Anwalt nehmen.

Es ging mir um das Merkzeichen G, da ich mit meinem Bein nicht mehr Auto fahren kann, kein Fahrrad und nur kurze Strecken laufen.

@Tabee

Da kann ich gut verstehen, wenn keine Berufúng möglich ist, in einem halben Jahr einen, so nenn ich das, Verschlimmbesserungsantrag stellen.

Hallo, habe jetzt nichts gelesen von Widerspruch, wenn das möglich ist, sofort formlos stellen mit dem Hinweis-Begründung folgt später nach-. Ansonsten ist wirklich der Sozialverband VdK zu emnpfehlen. Adresssen findet man im Internet. Der Beitrag kostet 54€ im Jahr und die vertreten Dich bis vor das Bundesverfassungsgericht, wenn es sein muß.Die Kosten für alles Instanzen und Anwälte sind in dem Jahresbeitrag enthalten und die Anwälte arbeiten ausschließlich im Sozialgerichtsverfahren und sind darin Spezialisten.

In jedem Rathaus gibt es Sprechstunden (meistens einmal wöchentlich) für Schwerbehinderte. Vielleicht ist das für dich eine mögliche Anlaufstelle.

Wie ist die Übergangsgeldberechnung bei beruflicher Reha / Umschulung?

Ich weiß, dass man das alles nachlesen kann im Internet, aber eine DRV Bund-Beraterin hat mich verunsichert: Wird das Übergangsgeld bei Hartz4-Bezug / ALG2 als Leistung vom Jobcenter gezahlt bzw. weitergezahlt? Die Beraterin hatte mir mal persönlich (vor Ort / ohne Zeugen...) gesagt, dass das Ü-Geld bei einer Umschulung durch die DRV anders berechnet wird als zum Beispiel bei einer medizinischen Reha: Und zwar soll das letztes Gehalt - egal wie lange es her ist - als Berechnungsgrundlage hergezogen werden. Angeblich soll sogar nach vielen Jahren noch der alte ehemalige Arbeitgeber, per schriftlichem Formular befragt werden, wieviel man heute (zum Beispiel nach 7 Jahren...!) verdient hätte, wenn man heute noch dort arbeiten würde. (Stichwort Ortsüblicher Tarif und Tarifentwicklung etc.).
Da ich nun im ALG2-Bezug stecke und evtl. ein Verfahren beim Sozialgericht anstrebe, muss ich mir nun errechnen, ob sich der ganze Aufwand denn überhaupt lohnt - abgesehen von der Zeit (bis 2 Jahre oder mehr), die es mich kosten würde. Denn das JCenter hat schon angedeutet, die Umschulung evtl. auch mithilfe eines Bildungsgutscheins zu übernehmen und dann könnte ich mir den ganzen Streß mit der DRV Bund vorm SozGericht sparen, wenn ich am Ende da genau so viel Übergangsgeld erhalten würde. Ganz davon abgesehen, dass die Umschulung über das JC schon so gut wie sicher ist. Bei der Sache mit dem letzten Gehalt, würde ich rein theoretisch viel höhere Leistungen bekommen und mir würde ein Nebeneinkommen nicht abgezogen werden, wie beim ALG-Leistungsbezug.

Ich danke Euch!!

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Selbstbehalt, Beerdigungskosten selber tragen oder Sozialgericht?

Liebe Community,

vor 2 Tagen ist der Vater meiner Frau verstorben. Seid Ihrer Geburt gab es sehr wenig Kontakt und seit 12 Jahren gar keinen mehr mit Ihm.

Meine Frau ist dennoch etwas fertig mit den Nerven und ich gelinde gesagt auch, nachdem ich mich im Internet über die Pflichten zum Thema eines Hinterbliebenen informiert habe. Das heißt ich habe es versucht, da blickt ja keiner wirklich durch!!!

Meine Frage betrifft die Beerdigung, die Ärztin welche uns informiert hat, fragte ob wir uns darum kümmern. Da wir erstmal wie vor den Kopf gestoßen waren, war die erste Reaktion ein Nein. Sie rief später noch einmal an und meinte Sie hätte es dem Ordnungsamt übergeben.

Meine Frau wird das Erbe ausschlagen, da auch mit Schulden zu rechnen ist. Vermögen hatte er keins.

Uns ist Zeit zu zweit wichtiger als viel Konsum. Daher gehe nur ich arbeiten und meine Frau bestellt den Haushalt. Nun heißt es wir müssen die Beerdigungskosten (wahrscheinlich) selbertragen. Wie hoch ist unser Selbstbehalt (Ehepaar nur ein Arbeitnehmer), für den Fall das wir auf das Sozialgericht gehen und dort darum bitten das die Kosten übernommen werden??

Ich möchte noch erwähnen, dass unser Sohn letztes Jahr im Säuglingsalter verstorben ist. Diese Angelegenheit jetzt reißt das alles wieder mit auf. Seine Beerdigung war schon sehr Kostenintensiv und für unsere Psyche noch viel, viel schlimmer. Die Kosten damals haben wir selbst komplett übernommen, aber jetzt geht es, so böse es klingen mag um einen Fremden.

Viele Grüße Ikarus

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