kennst sich jemand mit dem Medikamet opipram aus und wie sind die Erfahrungen damit?

2 Antworten

Ich habe mit Opipramol sehr gute Erfahrungen gemacht.

Am Anfang der Therapie hast du für ca. 2 Wochen oft einen trockenen Mund und bist je nach Dosis etwas platt. Aber das gibt sich dann wieder.

Es braucht auch seine Zeit bis die Wirkung voll einsetzt (mehrere Tage), es knallt also nicht rein wie Tavor.

Ich nehme das jetzt seit 8 Jahren mit Unterbrechungen, aktuell 2*25mg, und es geht mir überwiegend sehr gut.

Wirkt recht schwach, es beruhigt ein wenig und ist auch als leichtes Einschlafmittel verwendbar. Tagsüber ist es nach ein paar Wochen stimmungshebend und angstlösend, aber auch nur sehr schwach. Aufgrund der Fülle der verschiedenen Wirkmechanismen ist es ein sehr individuelles Antidepressivum. Es greift auf vielen verschiedenen Ebenen ein. Aber dennoch schwach.

Manche machen damit gute Erfahrungen, aber bei den meisten wirkt es einfach nicht stark genug.

Probiers aus, wenn es dir nicht gefällt sprich das Thema an, es ist kein Problem auf ein anderes Antidepressivum zu wechseln.

http://deprimed.de/opipramol/

Es kommt auch drauf an aus welchem Krankheitsbild heraus es verschrieben wurde. Müssen ja nicht unbedingt Depressionen sein.

Bei mir ist es z.B. eine Angststörung.

Das Gute an Opipramol ist, dass es nicht körperlich abhängig macht, auch nach Jahren der Einnahme. Und das ist einer der wichtigsten Gründe warum es sehr oft verschrieben wird.

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