Katze angeschossen, Projektil bleibt drin?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn der Schuss ins Auge ging, war es definitiv kein Unfall.

Das ist ein klarer Verstoß gegen den ersten Paragraphen des Tierschutzgesetzes, der da lautet:

Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Ein vernünftiger Grund ist demnach nich gegeben. Das Strafmaß ergibt sich aus dem elften Abschnitt des Tierschutzgesetzes, Paragraph siebzehn:

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis 15000€ wird bestraft, wer

1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder

2. einem Wirbeltier

a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder

b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden

zufügt.

Der Schütze darf sich schon mal auf ziemlich unangenehme rechtliche Schwierigkeiten vorbereiten.

Vielen Dank für Deine Antwort. Das wird meinem Nachbarn sicherlich helfen. :)

@Wapiti201264

Gerne. Ist immer wieder schön zu helfen☺

@Wapiti201264

Danke für den Stern🌟

@Jagdmeister123

Bitte, gern. Ich schwankte etwas zwischen Dir und EvaRelativ. :)

@Wapiti201264

Nun, das will bedacht sein. Ihre Antwort ist auch nicht schlecht☺

Hoffentlich bekommt er rechtliche Schwierigkeiten.

Ein Unfall war das wohl nicht, es gibt immernoch Personen die mit ihrem Luftgewehr (oder dem von Oppa das seit 50 Jahren rumliegt) auf Katzen, Krähen, Hunde, die Kinder der Nachbarn etc. schießen.
Mein damaliger Nachbar war so ein Spezi. Am Ende haben wir ihn angezeigt und er musste 2 Kleinkaliber, 1 Karabiner und eine Pistole aus dem Krieg so wie diverse Luftgewehre abgeben, letztere weil sie deutlich stärker als erlaubt waren und er keinerlei Waffenschein besaß.

Der Katze jedenfalls alles Gute. Sachschaden ist es übrigens nicht (nur) sondern ein verstoß gegen das Tierschutzgesetz und eventuell auch das Waffengesetz...

Hey,

das tut mir ganz arg leid für das arme Tier - und natürlich für den Besitzer, der fürchterlich mitleiden muss.........

Du kannst ihm (Deinem Nachbarn) helfen, indem Du weiterhin Anteil nimmst am Ergehen der Katze, ihr vielleicht Leckerlis mitbringst (in Übereinstimmung natürlich mit deinem Nachbarn) und auch mit ihr Zeit verbringst. Damit signalisierst Du Deinem Nachbarn, dass Dir die Tiere aus Deiner Nachbarschaft nicht gleichgültig sind, und Du hilfst ihm sehr viel, mit diesem Schmerz umzugehen, indem Du versuchst mit-zutragen.

Solche Leute, die sowas tun gehören saftig bestraft!!!! - Und: Tiere sollten endlich als leidensfähige LEBEWESEN anerkannt werden und nicht länger als "Sache" gelten.............

Viel Kraft - dem verletzten Kätzchen, für den Nachbarn und auch für Dich!

Tiere werden nur was den Besitz und Handel angeht, juristisch wie Gegenstände behandelt, ansonsten sind sie durch besondere Gesetze geschützt.

Aber allein das rumballern in einem Wohngebiet dürfte höher bestraft werden, als der Versuch die Katze zu töten...

Die arme Mietz :(
Ich hoffe es geht ihr schnell wieder gut.

Was für ein Mensch sowas macht?
Tja, kein besonders netter vermutlich. Da fällt mir leider auch nichts mehr zu sein, stößt bei mir auf komplettes Unverständnis! Auch bei uns kamen früher, als wir noch nen Sandkasten hatten, öfter mal Katzen in den Garten und haben da auch hingemacht. Aber wir wären niemals auf die Idee gekommen den Tieren in irgendeiner Weise weh zu tun!

Ich würde auf jeden Fall ne Anzeige machen.
Ob was bei raus kommt ist zwar eventuell fraglich, aber es besteht zumindest eine Chance. Selbstjustiz sollte man sich aber verkneifen, da hat man selbst dann schlechte Karten. Gut, dass du den Nachbar runterreden konntest.

Ich hoffe man bekommt diese Person dran.

Die Chancen stehen gut, den netten Nachbarn dranzukriegen. In dem Hus wohnen nur zwei Parteien... :)

Moin

Nein, das zählt nicht nur als Sachschaden! Das ist ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und wird auch so geahndet.

Dazu kommt ein Verstoß gegen das Waffengesetz.

Aber Zievielrechtlich bekommt die Katze eben kein Schmerzensgeld, wie du es bekommen würdest, sondern der Besitzer kann einen Sachschaden einklagen. Das wären die TA Kosten, Kosten die in Folge der Verletzung bestehen und halt die Wertminderung der Katze

Ich hoffe dieser 🤬🤬🤬 wird verklagt bis zum geht nicht mehr

Ja, wird er. Der Besitzer ist stinkwütend und ich konnte ihn nur mit Mühe davon abhalten, dem Typen sein Luftgewehr abzunehmen und ihm das linke Auge auch raus zu schießen.

Dafür wird man nämlich sehr hart bestraft. Vorsätzliche Körperverletzung, eventuell auch noch mit Todesfolge...

@Wapiti201264

Nein - leider zählen Tiere hierzulande immer noch als "Sachen"...

Der (angebliche) "Täter" wird also auch hier mit einem blauen Auge davonkommen !

Gut aber, dass auch ER nicht "echt" ist - und somit auch das arme Tier nicht...;);)

@Honeysuckle18
Nein - leider zählen Tiere hierzulande immer noch als "Sachen"...

So ein Unsinn!

Gut aber, dass auch ER nicht "echt" ist - und somit auch das arme Tier nicht...;);)

Nochmehr Unsinn

@Honeysuckle18

Nein, ich meinte, mein Nachbar wollte dem (mutmaßlichen) Täter dasselbe antun und ER würde dafür sehr hart bestraft werden. Tierquäler werden ja nicht mal ernsthaft ermittelt, vielleicht auch, weil die Polizei hoffnungslos überlastet ist.

@Honeysuckle18

Ich würde Dir ja auf Facebook die Fotos zeigen...

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