Kassenpatient: Anschlussrezept als Privatrezept zulässig?

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das hab ich ja noch nie gehört, erst normalrezept, dann privat für gleiche Medis.

Frag bei deiner Krankenkasse nach.

Weiterhin ist ein grünes Rezept eigentlich die Bezeichnung dafür, dass es auch frei verkäuflich ist, also auch ohne rezept zu haben ist. Da werden die Damen wohl bei erstausstellung schon einen Fehler gemacht haben.

Soweit ich weiß, sind gelbe oder weiße Rezepte für privat.

Also, habe gerade mit meiner Krankenkasse telefoniert, der arme Mann war auch etwas überfordert und teilte die Meinungen hier (einmal verschreiben, einmal zahlen geht keinesfalls), gab mir aber den sehr praxistauglichen Tipp einfach zwei Generika (die einzeln nicht verschreibungspflichtig sind) mit dem jeweiligen Wirkstoff in der richtigen Konzentration zu kaufen, weil das billiger kommt, als die 5 Euro Zuzahlung in der Apotheke :-).

Freut mich allerdings, dass ich in meiner Verwirrung nicht alleine war, danke für die Antworten!

Die GKV streicht ohne die Mitglieder zu Unterrichten Leistungen aus dem Katalog.

Es hat nichts mit der Sache zu tun ob es verschreibungspflichtig ist oder nicht.

Früher wurden ja auch Brillen von der GKV bezahlt und dann wurde dies einfach klanglos gestrichen. Hat das was am Erfordernis für die Führerscheinbesitzer geändert, die nicht gut sehen?

Da würde ich mich zuerst an den ausstellenden Arzt wenden. Dieser entscheidet das und kann das mit Dir klären. Nicht nur Anwendungsfehler sondern auch eine Abgabe einer zu geringen Menge auf dem Rezept oder durch die Apotheke können dazu geführt haben. Ein grünes Rezept bedeutet nicht, dass es frei verkäuflich ist.

*Beim Telefonat erfuhr ich, dass das Folgerezept mit dem gleichen Mittel nur noch als "grünes Rezept", also als Selbstzahler-Rezept, ausgestellt werden kann.

Ist das zulässig?*


Du bist Kassenversichert und welche Medis die übernehmen, weiß nur die kasse, aber dass sie 1x ein medi bezahlen und beim 2. mal nicht mehr, ist mir neu.

bei Paracodin muss man heute auch zuzahlen und früher eben nicht, auch wenn man früher wie auch heute einen Befreiungsausweis hat. Sie ändern von der GKV bzw der Kasse her her oft die Dinge, die ganz von der Kasse gezahlt werden.

Der Arzt hat dir die Zubereitung für einen Monat verordnet. Leider hast du den Monatsbedarf bereits nach einer Woche aufgebraucht. Eine zu rasche Weiterverordnung hätte den Arzt wohl in Budget-Schwierigkeiten gebracht, da er von der Sozialgesetzgebung zur wirtschaftlichen Verordnungsweise verpflichtet ist. Daher ist es absolut legitim, ein zu rasch gefordertes Wiederholungsrezept als Privatrezept auszuschreiben. Dabei spielt die Form des Privatrezeptes keine Rolle, es darf daher auch auf einem OTC-Formular (grün) ausgestellt werden.

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