Kann nicht gerade auf dem boden sitzen (yoga)?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Hope,

sei vorsichtig mit Vorwärtsstreckungen. Übe sie, wie Kristall sagte, mit geradem Rücken und beuge nur in den Hüften, so dass du dich mit langem Bauch nach vorne streckst. Benutze einen Gürtel um die Füsse, halte die Beine maximal gestreckt und press die Fersen, Kniekehlen und Oberschenkel in den Boden... die Oberschenkelmuskeln der Beinrückseite müssen lang werden!

Noch besser- such dir eine gute Yogaschule. Hier ein Link:

http://www.iyengar-yoga-deutschland.de/unterricht/lehrersuche-text

Diese Lehrer sind sehr gut geschult in Anatomie, Physiologie und machen keinen Budenzauber mit Räucherstäbchen...

Bevor ich mit Yoga anfing (das ist 30 Jahre her), hatte ich Hängeschultern, einen Rundrücken und eine schmerzhafte Skoliose. Heute stehe ich aufrecht mit straffen Schultern da und bin schmerzfrei und absolut gesund. Yoga, guter Yoga ist ein Geschenk an die Menschen. Denn er gibt uns auch innere Zufriedenheit. Durch das bewusste Üben der Asanas entsteht auch mehr Selbstvertrauen. Damit meine ich, dass man den eigenen Taten, Handlungen und Entscheidungen vertraut und nicht, wie sonst, immer denkt: ach hätte ich, wäre ich, sollte ich, blabla...

Yoga schenkt nicht nur dem Körper Freiheit, sondern auch dem Leben und dem Geist.

Ganz tolle Antwort !

Du meinst, mit den Händen die Füße umfassen, oder? ^^

Das sind unterschiedliche Übungen. Einmal beugst du dich in der Hüfte so weit vor, dass du mit geradem Rücken deine Füße erreichen kannst, bei der anderen ist der Rücken gekrümmt.

Optimal ist, wenn man beides kann. Aber niemand muss von Anfang an perfekt sein. Übe doch einfach, auch bei gestrecktem Rücken deine Füße zu erreichen. Mit etwas Geduld wirst du bei täglichem Training bald Erfolge sehen.

Yoga ist vor allem eine fernöstliche mystische "Glaubenslehre" über irgendwelche Heil-Energien, die man angeblich zum Fließen bringen kann usw. Bewiesen ist fast nichts davon. Es ist grundsätzlich nicht sinnvoll, seinen Körper zu schmerzhaften Verrenkungen zu treiben. Der Nutzen ist kaum erkennbar. Wenn man meint, irgendwie medizinisch was erreichen zu sollen, sollte man seriöse Krankengymnastik anwenden.

möchte meine haltung verbessern habe ein krummen rücken :)

@Hope124

Dann bist Du in einer Physiotherapie-Praxis 1000 mal richtiger als beim Jogalehrer und die Kasse zahlt es auch. Und Dir wird dort nicht geschadet.

@Gerhardraet

Was für ein Quatsch! Du bringst da so einiges durcheinander. Beim Yoga geht es nicht um Energien. Und es gibt etliche medizinische Studien, die die positiven Effekte dieses Trainings belegen.

Yoga ist eine wundervolle Art, etwas für Körper und Geist zu tun und sich auf sanfte Art fit und beweglich zu halten.
Es wird im übrigen auch von den Kassen bezahlt.

@Kristall08

Ich bleibe Wort für Wort beim Gesagten und unterstreiche es. Ich hatte schon jede Menge mit Yoga zu tun.

Die garstigen Aggressionen von Kristall08 weise ich pauschal zurück.

war ich schon hat nicht geholfen ;)

@Hope124

In fast jedem Dorf gibt es einen Physiotherapeuten. Suche Dir hat eine gute andere Praxis. Yogalehrer haben den Kopf voll mit Begriffen wie Prana-Energie fließen, Autosuggestion usw. Also viel Esoterik. Als seriöse Therapeuten für reale Körperbeschwerden wie Wirbelsäulenverkrümmung sind sie nicht geeignet.

@Gerhardraet

Ich weiß ja nicht, wie viele Yogalehrer du kennst, aber ich vermute, keinen einzigen.
Sonst würdest du solche seltsamen Vorwürfe nicht verbreiten. ;)

@Gerhardraet

Stell dir vor, wo ich wohne, schicken die Physiotherapeuten die Patienten zu mir, weil sie "austherapiert" sind und nicht weiterkommen!

Und ich bin Iyengar-Yoga-Lehrerin und zaubere weder mit Prana (was an sich schon Energie heisst), noch suggeriere ich die Schüler in "schlimme Verrenkungen".

Verzeih mir, aber ich muss schmunzeln, wenn ich deine Halbweisheiten lese...

Deine Yoga-Phobie muss einen anderen Grund haben, denn Erfahrung und Wissen kann ich nicht hinter deinen Worten erkennen.

@Yogamag

??! Es ist glasklar,. daß eine "Yogalehrerin" im Interesse ihres Geldbeutels redet. Von daher kann man das nicht ernst nehmen.

Yoga mag ja ok sein für einen esoterik-nahen Wohlstandsbürger mit irgendwelchen Minibeschwerden an Leib und vor allem Seele.

Aber Yogalehrer werden definitiv nicht ausgebildet, um Leute mit echten anatomischen Schäden, z.B. Bandscheibenvorfall, Rückgradverkrümmung, Muskelaufbau nach Knochenbruch usw. zu therapieren.

Es ist sogar unverantwortlich und gefährlich, sich mit Yogaerfahrung als "Therapeut" in Szene zu setzen. Denn das wäre, als wenn ein Kräuterweibchen ein Arztschild an ihren Gartenzaun hängt.

Es mag ja sein, daß eine Physio-Praxis einen "Psychosomatiker", dem nichts klares Körperliches fehlt, beim Yogastudio entsorgt. Aber für Leute, die in fachgerechte medizinische Hände gehören, wäre ein Yogastudiobesuch schwerwiegend verkehrt.

@Gerhardraet

Wovor hast du Angst?

  • ja, es sind Wohlstandsbeschwerden (teils sehr beeinträchtigende) mit denen die meisten Menschen zu tun haben und kämpfen- du vermutlich auch. Das ist schlimm genug. Und die meisten konventionellen Behandlungsmethoden bekämpfen nur die Symptome: Spritzen, Medikamente, OPs, evtl noch Psychotherapien... etc (da zahlst du jeden Monat mit deiner Krankenversicherung mit).  Und der Mensch, der die Krankheit, die Beschwerden, die Schmerzen hat, bleibt dort stehen... und niemand zeigt ihm, wie er sich selber auf den Weg der Genesung bringen kann. Und das ist schlimm!
  • Woher glaubst du zu wissen, welche Ausbildung hinter einem GUTEN Yogalehrer steht? Deine Worte könnten aus dem Mittelalter stammen... vielleicht solltest du etwas weitreichender Informationen einholen bevor du so einäugig Urteile fällst.
  • Deine bösartige Wortwahl (entsorgen) spricht für sich. In meinem Unterricht sind 60% hochgebildete Menschen mit akademischen Titeln, darunter 50% Ärzte, hochgestellte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Management und sehr liebe und wunderbare Menschen, die ein einfaches Leben führen. Auch Menschen mit Behinderung finden bei mir Beachtung. Und alle sind nebeneinander auf der Matte als Mensch.
  • ja, ich bekomme Geld für das was ich tue. Das mache ich schon mein Leben lang und es ist nichts verwerfliches daran. Mit was verdienst du dir deine Miete, dein Essen, deine Krankenversicherung, Altersvorsorge und die Unterstützung für die Ausbildung deiner Kinder?
@Yogamag

@Gerhardraet, du hast gerade für großes Amusement an unserem Abendbrottisch gesorgt. Wenn du das schon als garstige Aggression betrachtest, solltest du mich nicht erleben, wenn ich wirklich wütend bin... :D
Ich muss Yogamag zustimmen, deine Yogaphobie muss einen anderen Grund haben. Kein Yogalehrer darf sich als Therapeut bezeichnen, es sei denn, er hat eine solche Ausbildung zusätzlich gemacht.
Ich kann dir hier in Deutschland sogar eine Uni-Klinik nennen, in der die Leute mit Yoga behandelt werden, wenn es von den Ärzten verordnet wird. Oder eine neurologische Fachklinik, an der ebenfalls Yoga angewendet wird.

Dabei handelt es sich um studierte Mediziner, die das verordnen. Denkst du, das sind alles durchgeknallte Esofreaks? ^^

@Kristall08

Ich weise all die vorgebrachten Abwegigkeiten und persönlichen Angriffe zurück.

Yogalehrer ist keine geschützte Berufsbezeichnung und keine anerkannte Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz. Seriöse, anerkannte geregelte Berufe haben normalerweise eine dreijährige Lehrzeit - mit viel Praxis - und eine staatliche Abschlußprüfung. Beim Physiotherapeuten ist das natürlich der Fall. Yogalehrer kann sich jeder nennen.

Ich weiß, daß sich da auch ernsthafte Schulen darauf spezialisiert haben, z.B. Paracelsus-Schulen. Aber das ändert nichts daran, daß sich jeder Amateur "Yogastudio" nennen dürfte und man von Schulen nur ein Schulzertifikat, kein Staatszertifikat bekommt.

Es gibt überhaupt keinen Grund, warum eine fitte langerfahrene Krankengymnastik-Praxis fachliche Hilfe von einem Yogalehrer benötigten sollte. Zumal der Physiotherapeut 3 Jahre lernt und dann noch zig teure Fortbildungen besucht.

Der Yogalehrer wird dagegen an der Paracelsus-Schule schon in 34 Tagen (!!) fertig. Und die Hälfte der 34 Tage ist nicht "Anatomie/Physiologie" sondern Esoterik. Ich zitiere aus dem Lehrplan Tübingen:

Astanga-Yoga (Patanjali, 8-facher Pfad), Iyengar-Yoga, Atemtechniken (Pranayama), Reinigungstechniken (Satkarma / Kriya), Kundalini-Yoga), Energieansammlung und Energielenkung (Bandha, Mudra)

Wie soll ein so Ausgebildeter mit einer verklemmten Bandscheibe zurechtkommen!

Hört jetzt endlich das Debattieren auf, mich reut sehr die Zeit und ich werde kein Wort vom Gesagten zurücknehmen.

@Gerhardraet

@gerhardraet, solche Menschen wie du bringen mich immer zum Schmunzeln. Ach, wenn die Welt doch so einfach wäre, dass jeder nohc so schlichte Charakter ein Schublädchen fände, um alles einzusortieren. :D

Ich kenne gute und genauso viele schlechte Physiotherapeuten. Da hilft auch die staatlich garantierte Ausbildung nichts. Für eine Yogaausbildung wäre Paracelsus sicher nicht meine erste Wahl. Wer sich auskennt, weiß, auf welche Qualitätskriterien er achten sollte. Ja, es gibt Yogalehrer (meines Wissens darf man sich auch nicht einfach so nennen), deren Hauptanliegen dem spirituellen Bereich gilt. Und es gibt welche, bei denen das nicht so ist. Dennoch steht es, finde ich, jedem frei, selbst zu entscheiden, was er möchte.

Ich kann dir jedenfalls versichern, dass ich die Betreuung eines Klienten mit akutem Bandscheibenvorfall ablehnen würde. Zumal der vermutlich solche Schmerzen hätte, dass an ein Bewegungstraining nicht zu denken sein dürfte.

Du brauchst auch nichts zurückzunehmen. Von mir bleib bei deiner Meinung. Denn mehr als ein eingeschränktes persönliches Weltbild kann ich darin nicht erkennen. ;)

@Kristall08

Ich distanziere mich von diesem und weiteren Blödsinn, der hier noch verzapft wird und lasse mir keine weitere Zeit rauben. Und am Gelächter erkennt man den Narren. ENDE.

Was möchtest Du wissen?