Kann mein Exman unseren sohn bei sich aus der Familienkrankenkasse werfen wegen umzug und krankenkassenwechsel?

2 Antworten

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bisher ist es also so gewesen, dass der Kindsvater Unterhalt gezahlt hat und aufgrund dessen krankenkassentechnisch auch den überwiegenden Unterhalt für das Kind hatte. wodurch dann die Familienversicherung über ihn begründet wurde.

jetzt schreibst du, dass der Kindsvater keinen Unterhalt mehr zahlt. damit müsste die Berechnung des überwiegenden Unterhalts neu gemacht werden. wenn sich dabei herausstellt, dass der Stiefvater nun den überwiegenden Unterhalt deines Sohnes hat, kann er auch bei ihm in die Familienversicherung.

grundsätzlich ist eine Familienversicherung übrigens auch ohne Zustimmung des Hauptversicherten möglich. dazu muss du allerdings wissen, welche die neue Krankenkasse des Kindsvaters ist. dann muss man dort nur anrufen, den Sachverhalt erklären und den Antrag auf Familienversicherung ausfüllen.

wie bist du denn selbst versichert? über deinen jetzigen Mann oder eigenständig?

wenn alle Stricke reißen und du deinen Sohn als Selbstzahler versichern musst (ca. 170 Euro pro Monat), müsstest du mal mit einem Anwalt für Familienrecht sprechen, ob man die Kosten auf den Vater, der sich verweigert, abwälzen kann. denn letztlich würden die entstehenden Kosten auf seinem Mist gewachsen sein. zahlen müsstest du sie allerdings zunächst erstmal.

ich bin über mein jetztigen noch Mann versichert

Ja wenn alle stricke reißen muss ich das so machen auch wenn es geldlich sehr eng wird  irgendwie muss er versichert werden

@sammybien

drumherum kommt man so oder so nicht, da in Deutschland Versicherungspflicht gilt. du solltest dich jetzt schon mit dem Thema Krankenkassenwahl beschäftigen. denn noch bevor er aus der Familienversicherung beendet wird, hat er die Möglichkeit eine Krankenkasse seiner Wahl zu wählen. gerade für Selbstzahler ist das wichtig, da die eine oder andere Kasse dann recht teuer werden kann wegen der Zusatzbeiträge.

ich frag mich allerdings wirklich, was der Kindsvater für ein Problem hat. die Familienversicherung kostet nichts. es ist auch egal, wo das Kind lebt. nur eben der überwiegende Unterhalt zählt.

du könntest dich auch selbst krankenversichern für die ca. 170 Euro und deinen Sohn über dich dann familienversichern. du schreibst ja, dass deine Ehemannsitutation sich sowieso ändern wird

@eulig

Er will aus meiner Sicht nix mehr mit ihm zu tun haben nach dem Motto aus den Augen aus den sinn.Keine Unterhalt zahlen und sein Sohn mit der begründung wir ziehen um ist er auch da aus dem weg. Werde mich mal umhören das ich mich selber versichere und ihn mit rein nehme .Könnt ihr eine Krankenkasse empfehlen?

Dein Sohn muss über Deine Krankenkasse Familienversichert werden da er überwiegend bei Dir lebt. Du bist Familienversichert, also er auch über Dich.

Geht nicht haben ja schon bei der AOK nachgefragt weil ich noch über mein nochehemann Versichert bin da hieß es wir haben es berechnet ihr noch ehemann verdient zu wenig Geld und es ist auch nicht sein Leiblicher Sohn.Hätte er ihn Adoptiet dann hätte er rein gedurft

@sammybien

Diese Informationen hätten natürlich von Anfang an beschrieben werden sollen um den Sachverhalt zu klären.

Und warum soll er Unterhalt zahlen (falls für das Kind gemeint), wenn er nicht der Vater ist und das Kind auch nicht adoptiert hat:

@flareb

Exmann 1 (geschieden) von ihm ist der Sohnemann wo er noch versichert ist da mein jetziger ehemann(noch) nicht genügend Geld verdient das mein Sohn aufgenommen werden kann.Exmann 1 muss eigentlich unterhalt zahlen er hat ein unterhaltstietel bei der scheidung unterzeichnet.Aber da wieder hinterher laufen habe ich keine kraft mehr war deswegen schon 2 mal vor Gericht.

 

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