Kann Meditation schaden oder gefährlich sein?

5 Antworten

Es kann durchaus sein, daß durch´s Meditieren beginnst, dich anders, distanzierter wahrzunehmen. Du beginnst, das Zeugenbewußtsein in dir zu etablieren, du wirst dich wie von außen wahrnehmen, dadurch bist du nicht mehr so angreifbar.

lol, Also ich finde da nur eine antwort richtig, DU kanst ALLES! wer meditiert sollte das wissen. Das wichtige beim meditieren ist deine grundidee dazu (dein start gefühl) wen du neuling auf dem Gebiet bist, fange an deine wahre gefühle zu erkennen und damit umzugehen, und das deiner umwelt. Und WICHTIG: deine umgebung sollte DIR sympatisch sein (angenehmes, ruhiges gefühl) bsp: Natur, bett odr andere. Dan ist ruhe angefragt (ist das beste), entspanne dich und leg los. Ja natürlich es gibt x tausende wariationen von meditation, wähle doch (wenn neuling) die alt bekannte bis du das gefühl hast es gut zu können, dan; meine empfehlung: experimentiere mit der meditation und du wirst erstaunliche dinge endecken.

So, wenn du das so machst kann dir nicht schlechts wiederfahren, wenn du hingegen dunkle materie (weiss nich wie anders beschreiben) meditierst dan kan es sein das DU dich hingegen der gesellschaft im negativen sinn änderst. wenn jemand meditieren will muss er wissen das en nichts gutes und nichts schlechtes gibt, sondern nur aussnutzung, und alles auf der welt kostet, eben auch die ausnutzung kostet; sprich wenn du etwas mentalisch ausnuzt dan kostet das was von einem anderen teil. finde dein gleichgewicht und du wirst dich erfreuen an deiner mentalen gegebenheiten.

Nic

Es gibt sehr unterschiedliche Arten der Meditation und ich habe natürlich keine Ahnung, welche Du praktizierst.

Da ich selbst seit vielen Jahren meditiere, kann ich aber aus eigener Erfahrung sagen, dass man sich gerade als Meditationsneuling schon mal "ungewohnt" fühlen kann, ebenso wie etwa ein Neusportler mal Muskelkater bekommt.

Das legt sich aber mit der Zeit und von irgendwelchen Schäden durch Meditation ist mir bisher nichts bekannt, jedenfalls, solange Du nicht als Fahrer eine Kraftfahrzeugs meditierst - das könnte tatsächlich gefährlich werden.

Ich weiß NICHTS von Dir. Also ist alles folgende nur mal eine Beleuchtung einer allgemeinen Problematik:

Sollte es so sein, dass Du ein fettes Bündel Urschmerz in Dir trägst, so schadet Dir die Meditation auf jeden Fall, w e n n Du nicht gleichzeitig diesen Schmerz selbst beleuchtest. Der Urschmerz, den Du in Dir trägst, ist das Resultat unterschiedlicher Traumatisierungen, die tief in Dir schlummern (im Wortsinne "tief", nämlich in alten Hirnregionen, nicht im Großhirn, daher b e w u s s t kaum erreichbar!). Diese Traumatisierungen suchen ihren Weg nach draußen durch die verschiedensten Ersatzhandlungen. Wenn Du nun, um dieses Schmerzes Herr zu werden, den Du vielleicht nur als eine subtile Unruhe wahrnimmst, meditierst, um wenigstens manchmal Ruhe zu finden, vielleicht aber auch mit der Hoffnung oder Zielsetzung meditierst, langfristig endlich Ruhe zu finden, dann lässt Du den Schmerz wieder verdeckt beiseite liegen.

Genau daraus resultiert dann die Unruhe, dieses komische Gefühl, das Du beschreibst: Meditation K A N N nicht in die Tiefe wirken, wenn die Tiefe von Traumatisierungen bereits "besetzt" ist!

… so etwa in Kürze. Wenn Du weitere Fragen hast, dann gib mal irgendwie Resonanz ab. Vielleicht bekommst Du ja mal Ansätze, um in Dich hinein zu horchen. ABER: Ich will Dir kein Problem an die Backe schwatzen, das vielleicht ja auch auf Dich gar nicht zutrifft. Bis hierher kann ich nur einmal diese Anhaltspunkte ganz allgemein anbieten…

Ich spreche hier aus meiner Erfahrung als (nicht praktizierender) ausgebildeter Hypnotiseur und aktiver Zazen-Ausübender.

Meiner Recherche nach gibt es insgesamt viel zu wenig wirklich wissenschaftlich seriöse Studien zur Wirkung von Meditation (auch wenn hier die Anhänger der "Transzendentalen Meditation" etwas anderes behaupten). Viele der Studien besagen aber hauptsächlich "neutrale" oder "gesundheitsfördernde" Wirkungen. Einige Studien jedoch legen auch nahe, dass Meditation durchaus "negative" Auswirkungen haben kann, gerade was das entstehen von Angstzuständen und Schizophrenien anbelangt. Daher ist es in der Hypnotherapie üblich, hier vorher mit Klienten zu besprechen, ob eventuelle "Vorerkrankungen" vorliegen, die als Kontraindikation gegen eine Anwendung der Hypnose sprechen. In der Meditation ist das in der Regel nicht üblich!

Ich denke, dass Meditation insgesamt ein sehr geringes Risiko birgt Schaden anzurichten. Ganz ausgeschlossen ist es jedoch nicht. Dennoch würde ich fast immer empfehlen es zu versuchen und die eigenen Erfahrungen zu machen.

Der interdisziplinär-wissenschaftlicht Kongress "Wissenschaft und Hypnose" beschäftigt sich z.B. mit den Nebenwirkungen von Meditation. Ich glaube auf deren Internetseite gibt es sogar eine Präsentation hierzu aus dem Jahr 2012.

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