Kann man zwischen seinen Vornamen frei wählen?

5 Antworten

Man kann den Rufnamen ändern. "Unterstrichene" Namen gibt es nicht mehr. Das bestimmt jeder selber. Bei mir kommen öfter Leute auf's Amt, die mir sagen, dass ihr Rufname soundso ist, obwohl sie mit erstem Namen ganz anders heißen. Das kann jeder für sich festlegen, so oft er will, weil die Reihenfolge im Ausweis und auf anderen Dokumenten eh immer dieselbe bleibt. Karl Otto Fritz Müller kann sich also nennen wie er will und wird immer seinen Ausweis auf Karl Otto Fritz Müller ausgestellt bekommen.

Man kann tatsächlich selber bestimmen welcher der Rufname ist. Ich habe beispielsweise drei Vornamen und mich auch mal damit beschäftigt, da ich eigentlich den Dritten am schönsten finde. Trotzdem bleibt man meist bei dem einmal gewähltem, da man sich schlicht dran gewöhnt hat.

Ich kenne das auch nur so, dass der erste auch der Rufname ist und wenn sie zwei wählt und diese mit Bindestrich eintragen lässt dann auch zwei als Rufnamen. Was mich aber jetzt richtig neugierig macht ist: wie soll das Kind denn heißen?

Der Vorname, mit dem du eingetragen bist, ist nur dein amtlicher Vorname. Der Rufname, kannst du frei wählen!

Nein, das Kind kann von seinen Vornamen einen als Rufname auswählen. Ich kenne mehrere Fälle, wo das so gemacht wurde!

Darf der Arbeitgeber die Anrede zwischen Bewohner und Pflegekraft vorschreiben?

Ich bin Altenpflegerin und habe demnach mit vielen Menschen zu tun, die fast doppelt so alt sind wie ich. Wenn neue Bewohner einziehen stelle ich mich bei Ihnen und deren Angehörigen mit meinem vollen Namen vor. Ich überlasse es den Bewohnern dann selbst, ob sie mich mit meinem Vornamen oder mit meinem Nachnamen ansprechen. Viele alte Leute können sich die ganzen Nachnamen der Pflegekräfte gar nicht merken. Wenn ich zum Beispiel Danuta Skiskibowski oder Nicole Proskynitopoulos heissen würde,ist es für die alten Menschen einfacher sich einfach nur Danuta oder Nicole zu merken,weil sie es vielleicht mit einer Nichte oder Enkelin verbinden.Und weil es eben einfacher ist. Wir Pflegekräfte sind also zum "Hamburger Sie" übergegangen, lassen uns beim Vornamen nennen und siezen. Wir dagegen siezen unsere Bewohner natürlich auch und nennen sie beim Nachnamen. Manche Bewohner sagen auch Schwester Danuta oder Schwester Nicole und deren Angehörige übernehmen es teilweise auch. Aber meistens werden wir nur mit Vornamen und Sie angesprochen. Das stört jetzt aber plötzlich unseren Heimleiter. Er findet es respektlos, wenn wir uns so ansprechen lassen und angeblich wäre es in besonderen Pflegesituationen, wo zum Beispiel ein Bewohner aggressiv wird besser, wenn die Distanz schon durch die Anrede größer gehalten wird. Mir ist es egal ob der Bewohner sagt, Danuta, sie sind eine blöde Kuh oder ob er sagt Frau Skiskibowski, sie sind eine blöde Kuh. Fakt ist doch, dass er mich in diesem Moment für eine blöde Kuh hält. Und wenn ein Bewohner handgreiflich wird, dann kneift er mich sowohl als Danuta als auch als Frau Skiskibowski. Und außerdem weiß unser armer Heimleiter gar nicht wen die Bewohnerin meint, wenn sie von Danuta oder Nicole spricht, der arme Kerl. Vielleicht sollten wir ihm eine alphabetisch geordnete Liste ins Büro geben, wo er dann nachsehen kann wer Danuta und wer Nicole ist. Dann meinte er noch, dass hier keine Schwestern arbeiten sondern nur Pflegekräfte,weil einige ja auch "Schwester Danuta" sagen. Wir sollen den Bewohner also sagen "Mein Name ist Danuta Skiskibowski, aber für Sie bin ich Frau Skiskibowski" Ich finde das ziemlich albern und möchte es auch nicht Bewohnern sagen, die mich seit Jahren beim Vornamen nennen. Und auch neuen Bewohnern, die zukünftig kommen möchte ich die Möglichkeit geben zwischen einfachem Vornamen und schwierigem Nachnamen zu wählen. Darf mein Arbeitgeber mir das wirklich vorschreiben, wie ich mich anreden lasse oder ist es ein Eingriff in meine Persönlichkeit? Gibt es vielleicht irgendwo einen Paragraphen auf den ich mich berufen kann? Vielen Dank für Eure Antworten Sabine

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