Kann man süchtig nach Musik sein? Und wenn ja, kann es irgendwie nachgewiesen werden? (ernsthaft)

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Ist immer die Frage, wie man Sucht definiert und ob man die "Droge" – also hier die Musik – kontrolliert einsetzen kann oder ob sie einen beherrscht. Aber grundsätzlich ja: Man kann nach allem süchtig werden, was Emotion, Befinden, Bewusstsein oder Wahrnehmung verändert.

Zwei Theorien dazu, ohne allzu sehr auf den Sucht-Aspekt einzugehen:

a) Musik kann sehr direkt und schnell die Emotionen heben (oder auch in andere Richtungen lenken, siehe Schlachtlieder, Trauermärsche …) Das hat absolut nichts mit der Pubertät zu tun, eher mit emotionaler Offenheit (wobei: Wenn’s doch pubertär wäre, könnte ich mir gut was drauf einbilden: Ich bin fast doppelt so alt wie du und würde mir eher eine Hand abhacken lassen als für den Rest des Lebens keine Musik mehr hören zu können. Ist mir aber lieber, nicht wirklich vor diese Wahl gestellt zu werden).

Und mit gehobener Emotion – vulgo: In der richtigen Verfassung – geht alles besser. Ist keine Musik da, fehlt dir dieser Stimmungsheber. Nimm mal einem Extrem-Kaffeejunkie oder Kettenrraucher seine Lieblingsdroge weg und vergleich, ob er dann ähnlich draufkommt wie du.

oder b) Du brauchst ein bestimmtes Maß an sensorischem Input, um dich wohl zu fühlen. Jeder hat einen persönlichen Level der positiven Stress-Toleranz. Ist zu wenig los, also absolut kein Stress, wird uns langweilig. Ist zu viel los, fühlen wir uns gestresst und überreizt.

Dieser Bereich des "richtigen" Stresses ist ganz individuell und von der Tagesform abhängig. Manch einer ist schon genervt, wenn es nicht mucksmäuschenstill ist, und für dich muss eben Musik an sein, damit du dein Optimum an Konzentriertheit erreichst.

Ich kann mir vorstellen (um auch den letzten Punkt deiner Frage zu beantworten), dass man mit Tomographien des Gehirns oder Hormonmessungen überprüfen kann, ob Musik auf dich ganz ähnlich wirkt wie andere Drogen (wie eben auch Kaffee etc.) auf andere.

Belege dafür kenn ich allerdings nicht. Just my 2 cents …

Ich bin mal wieder beeindruckt von dir!

Zu Punkt a) Ich würde nicht sagen, dass ich mich durch bestimmte Stimmungen in den Songs lenken lasse. Ich fühle mich einfach nur besser, wen ich Musik nach meinem Geschmack höre, egal ob ruhig und melodisch oder druckvoll.

Und als Gitarrist würde mir die Wahl noch mal um einiges schwerer fallen...=)

Die Theorie mit dem fehlenden Baustein zum Wohlfühlen klingt da schon eher nach mir. Beispielsweise bin ich im Haushalt eigentlich ne faule Socke...aber wenn ich die Musik aufdrehe ist es mir scheißegal und es macht mir nichts aus. Dann ist für mich das Hören der Musik die Hauptbeschäftigung und die Hausarbeit wird zur Nebensache.

Danke, dass du meine Frage ernst genommen hast und für deine Mühe! Tobsen

@ChinoMoreno

Natürlich hast du nichts von Bausteinen gesagt aber so hab ichs mir vorgestellt...

Verstörender Alptraum - was tun?

Hallo liebe Community,

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Ich höre schon meine gute Laune Musik und habe ein paar Runden meines Lieblingshandyspieles gespielt (sowas wie Doodlejump, nur mit süßen Jellys), doch ich fühl mich nicht weniger mies.

Ich weiß gar nicht mal, was ich so schlimm an dem Traum fand. Hab schon wesentlich schlimmeres geträumt, die mir weniger ausgemacht haben.

Ich kriegs nicht mal hin zu erzählen was ich geträumt habe, weil es mich iwie total fertigmacht.

Ich spiele auch ernsthaft mit dem Gedanken meine Mom aus dem Bett zu klingeln, damit sie zu meinem Zimmer kommt und ich bei ihr im Bett mitschlafen kann. Es ist echt Jahre her, dass ich so Angst habe, dass ich bei ihr schlafen will und so schlimm war der Traum eigentlich gar nicht gewesen und ich verstehe nicht, was bei mir gerade schiefläuft.

Andererseits will ich sie nicht extra aufwecken, nur weil mein Unterbewusstsein meint, mich so einen Müll träumen zu lassen.

Nur weiß ich echt nicht was ich machen soll. Ich fühle mich wirklich unwohl und habe irgendwie Angst, dass mich gleich irgendwas oder irgendwer anspringt oder so..

Mir ist das echt unangenehm, so Angst gerade zu haben, weil ich bald 18 werde und ich nicht weiß, wie ich diese Angst jetzt wieder loswerde..

Was würdet ihr machen?

Danke im Voraus LG

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Wie wichtig ist Humor in einer Beziehung?

Hallo! Ein mal zu meiner Person. Ich bin 23 und fast zwei Jahre mit meinem Freund zusammen. Langsam fallen wir mir Sachen auf von denen ich nicht weiss ob ich es auf Dauer so haben will. Er ist sehr ernst, lächelt selten und lacht noch seltener. Ich bin eine witzige Person die in allem etwas positives sieht und lachen kann. Er zieht dagegen oft Dinge ins negative oder zeigt ein müdes Lächeln. Er hat keine Gründe dafür, er ist einfach schon immer so gewesen. Wenn ich zb mit ihm alleine bin und aus Spass einfach mal rumtanze zu Musik oder Witze reisse sagt er ich sei peinlich und soll das bloss nicht vor anderen mache. Klar, ich tanze nicht ernsthaft sondern einfach aus guter Laune (Marschall aus how i Met your mother ist mir ähnlich xD) aber das ist verletzend. Er sagt dann das war ja nur Spass aber er hat schon etwa 100 mal gesagt ich sei peinlich. Anderes beispiel: wir waren einkaufen und plötzlich fängt es stark an zu regnen. Ich find es lustig. Nichts schlimmes. Dann stehen wir unter einem Dach ne Zeit. Ich will ihm einen Kuss geben (kaum Menschen in der Nähe) und er sagt ich soll es lassen. Eine romantische Situation wird direkt negativ. Und egal wie oft ich ihm so Was sage es nützt halt nichts. Er findet es eher lustig sich über mich lustig zu machen ansonsten nichts.. keine Ahnung, alles andere ist okay. Aber er hat keine Träume, nichts was ihn irgendwie begeistert. Alles ist so grau und langweilig. Wir Unternehmen auch selten was, aber das ist ok weil er eben zu erschöpft ist. Wir sehen uns nur am Wochenende. Was würdet ihr tun? Er macht mir selten Komplimente aber ist hilfsbereit und nett. Er denkt auch an unsere Zukunft und all das. Wenn ich von etwas begeistert bin sagt er oft ich soll auf den Punkt kommen Ich würde ja immer nur das gleiche sagen und antwortet zb mit blah blah blah. XD (Er redet sehr wenig !)

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