Kann man jemanden pflegen, obwohl man selbst eine Pflegestufe hat?

5 Antworten

Nein das geht nicht, ein pflegebedürftiger kann keinen anderen pflegebedürftigen pflegen.

Ob deine Mutter eine Pflegestufe erhält, auch die Pflegestufe 0 ist nach deiner Beschreibung, höchst unwarscheinlich, da die depressionen nicht regelmäßig, auf Dauer und tgl. anstehen nicht erfüllt sind

Um eine Pflegestufe zuerreichen muss tgl. mind. 46 min Hilfe direkt am Körper erfolgen und zusätzlich sind mind. 45 min tgl. hauseirtschaftliche Hilfen erforderlich. Hinzukommt, dass die pPflegebedürftigkeit auf dauer, regelmäßig und mind. ein halbes Jahr bestand haben muss. das alles triff auf deine Mutter nicht zu.

Fällt deine Mutter aus, so gibt es die Verhinderungspflege. Hierfür stehen im Jahr 1612€ für 6 Wochen zur Verfügung, dafür könnt ihr euch einen ambul. Pflegedienst holen -- da müssen deine Eltern einsichtig werden, oder der Vater geht für diese Zeit in die Kurzzeitpflege. Auch hierfür gibt es jährlich 1612€ für 6 Wochen.

Beide Leistungen können kombiniert werden.

Lehen die Eltern beides ab, so bleiben nur noch Angehörige und Nachbarn, Freunde übrig die in dieser Ausfallszeit die Versorgung übernehem könnten.

Angehörige bis zum 2. Grad bekommen für die Verhinderungspflege keine Entlohnung von der Pflegekasse.

Einen ambul. Pflegedienst müsstet ihr eigentlich schon im Boot haben, denn wer in eine Pflegestufe eingestuft ist und ausschließlich privat versorgt wird, der muss der Pflegekasse per Gesetz einen sogenannten Pflegeberatungsbesuch nach § 37.3 SGB XI der Pflegekasse nachweisen. Erfolgen diese Besuche nicht so kann die Kasse das Pflegegeld kürzen oder die Zahlung einstellen. Bei pflegestufe 1 u.2 muss dieser Pflegeberatungsbesuch 1 mal pro Halbjahr erfolgen, bei PS 3, ist der Besuch 1 x pro Quartal erforderlich.

hatte ihr so einen besuch noch nicht, dann werdet ihr bald Post von der Kasse erhalten.

Übrigens den Pflegedienst der diesen Besuch ausführt den müsst ihr euch selbst suchen.

Das stimmt so nicht, bei einer therapieresistenten Depression gibt es die PST 0, die hindert aber nicht an der Pflege des Angehörigen.

@vlavielle

Leider falsch. Und eine pflegebedürftige Person mit Einstufung darf nicht die Pflegeperson eines anderen Pflegebedürftigen sein. Grüße von einem MDK Gutachter und Pflegedienstbetreiber.

Soweit bekannt, hat es bisher nur der Baron von Münchhausen geschafft, sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Die Pflegeversicherung erkennt solche Praktiken allerdings nicht an. Zu Recht. Zwei Nichtschwimmer retten sich im tiefen Wasser ja auch nicht gegenseitig, sondern sie gehen beide unter.

Das wollen die beiden nämlich auf keinen Fall...

Dann muss halt eine andere Privatperson gesucht werden, die dazu bereit und befähigt ist.

Wird die Verhinderungspflege von einer erwerbsmäßig tätigen Person oder einem ambulanten Pflegedienst übernommen,beläuft sich die Leistung auf bis zu 1.612 Euro je Kalenderjahr. Bei Ersatzpflege durch entferntere Verwandte, die nicht mit dem Pflegebedürftigen bis zum 2. Grade verwandt oder verschwägert sind oder durch Nachbarn können ebenfalls bis zu 1.612 Euro in Anspruch genommen werden.

Wird die Ersatzpflege durch einen nahen Angehörigen nicht erwerbsmäßig sichergestellt, dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den1,5fachen Betrag des Pflegegeldes der festgestellten Pflegestufe nicht überschreiten. Wenn in diesem Fall notwendige Aufwendungen der Pflegeperson (zum Beispiel Fahrkosten oder Verdienstausfall) nachgewiesen werden, kann die Leistung auf bis zu insgesamt 1.612 Euro aufgestockt werden. Insgesamt dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse den Betrag von 1.612 Euro nicht übersteigen.

Seitdem 1. Januar 2015 können ergänzend zum Leistungsbetrag für die Verhinderungspflege bis zu 50 Prozent des Kurzzeitpflegebetrags (das sind bis zu 806 Euro im Kalenderjahr) als häusliche Verhinderungspflege genutzt werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet.

Ja das geht 100% aber natürlich nur in den zügen wo der Pflegebedürftige eh nicht selber annäherd Hilfe braucht. Auch würde das nur gehen wenn der eine eine viel niedriegere Pflegestufe hat aus den Grund weil er ider Sie noch einige Dinge noch selber machen kann. Sprich wenn Person A eine Pflegestufe 2 bzw 3 hat wo man extrem iel helfen muss wie körperpflege essen zerkleinern essen abreichern Haus und Wohnung aufrecht erhalten und und und und dere Pflegebedürftige B hat nur Pflegestufe 0 bzw 1 und braucht nur in  sehrvschweren Dingen Hilfe wie Einkaufen gehen, Waschen im Bad, Aufräumen bei der Kleidung die eng sitzen wie Kompressionsstrümpfe usw. Nun diese Person Kann in er Pflege vom A helfen z.B am Bett oder Tisch das essen zerkleinern oder das essen verabreichern oder mit einem Lappen A waschen oder in diecMedikamente geben oder ihm die Zähnevputzen oder ihm die Urinflasche heben usw. Diese Zeit sind auch Pflegezeiten Diese kann die zweite Person die A pflegt für andere Dinge nutzen wie einkaufen gehen Wäsche waschen oder Bad mit Medis vorbereiten usw. Das sind wichtige Dinge und entlastet den Staat und die Kassen. Solche Hilfen wenn auch von von selbst Pflegebedürftige sind unentbehrlich! Noch dazu wenn A z.B. der Ehemann ist B seine Ehefrau. Das ist für ein Menschen WÜRDE und SELISCHE KRAFT. Bitte haltet euch zurück mit solchen Aussagen wenn Ihr nicht es expizit wißt. Ihr schadetvgerde solche Menschen und vor allem dem Staat undcden Kassen. Wenn einer das glauben würde und eventuell genau das so machen wollte weil die Mutter zwar selbst Pflegegekd bekommt (Stuffe 1) aber z. B die Tochter entlastet die Vater B pflegt  und teils A Mutter aber diese Dinge wie essen kleinschneiden essen geben waschen mir  Lappen usw. jetzt nicht erwartet und den Vater B aus  Kraftgründen doch in ein Pflegeheim gibt das wäre doch für alke doof. Teuer für die Kassen / Stast ind unmenschlich  für A wenn es doch mit Hilfe B noch sehr gut gehen würde! Daher bitte zurückhalten!

Ja man kann jemanden pflegen auch wenn man selbst eine Pflegestufe hat.

PST 0, heißt € 123,00 Geldleistung im Monat, vergiss nicht zusätzliche Betreuungsleistungen sowohl für den Vater als auch die Mutter zu beantragen und zwar die erhöhten.

LG

wie kündigt man ordnungsgemäß einen Ambulanten Pflegedienst?

es geht um folgendes:

eine alte Frau hat Pflegestufe 1 mit Sachleistung erwirkt wobei sich der Sohn und die Schwiegertochter fast überwiegend 24 Stunden im Haus im diese Dame kümmern, haben sie sich einen Pflegedienst an die Seite genommen.

Der Pflegedienst kommt nur zum Duschen und die Tabletten stellt jetzt weiterhin die Schwiegertochter weil diese leider öfters falsch gestellt wurden. Jetzt versucht natürlich der Pflegedienst sich die Sachleistungen zu holen durch(Einkaufen gehen,Spazieren gehen...etc) welches aber diese Dame nicht möchte und ich denke das sollte auch respektiert werden.

Da dies dem Pflegedienst aber nicht gefällt, schickten sie heute mit der Begründung einen "männlichen Pfleger" zu ihr und er sagte dann auch noch frech....,die anderen Schwestern hätten heute keine Zeit für sie und er wollte einfach heute nur Spazieren gehen mit ihr. Das ist ja richtig frech und was tut man nicht alles für 100€ zusätzlich im Monat.

Die alte Dame war nicht mehr zu halten und möchte jetzt den Pflegedienst nicht mehr haben was ich auch vollkommen verstehen kann unter den Voraussetzungen wie dieser Pflegedienst hier arbeitet.

Ich habe im Internet für diese Familie jetzt geschaut, finde aber keine Vorlagen für eine schriftliche Kündigung eines Ambulanten Dienstes..

Kann mir hier wer weiter helfen? Was muss hier noch beachtet werden?

Die Verordnung des Arztes gilt übrigens noch bis Ende August.

Danke fürs lesen.....

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