Kann man irgendwie für den Linksverkehr in England üben?

5 Antworten

das links fahren ist nicht so schlimm, man hat ja viele Orientierungen. Das vorausfahrende Fahrzeug, Fahrbahnmarkierungen und anderes.

Für mich ist jedesmal alles das was mehr oder weniger im Unterbewustsein passiert schwieriger, z.b der Blick in den Rückspiegel der plötzlich links vor dir und nicht wie gewohnt rechts ist oder der 2. Gang .den man normalerweise mit der rechten Hand zum Körper hin schaltet der wird plötzlich mit der linken Hand vom Körper weggeschaltet.- Verschalten war an der Tagesordnung. Aber sonst ist alles halb so schlimm

Ich war mit Wohnwagen in England unterwegs.

Natürlich ist es anfangs ungewohnt und natürlich muss man sich mehr konzentrieren, aber "kritisch" kann es eigentlich nur werden, wenn Dir auf sonst völlig leerer Strasse plötzlich jemand entgegenkommt und Du in Versuchung gerätst, dann zur falschen Seite auszuweichen.

Ich fand die Umstellung nicht sonderlich schwer. Allerdings half mir wahrscheinlich der Umstand, dass ich bevor ich mit Auto gefahren bin ziemlich viel mit dem Rad unterwegs war. Den Stadtverkehr finde ich weniger gefährlich als die "Single-Track-Roads" weil man dort bei Gegenverkehr eher verleitet ist in die falsche Richtung auszuweichen. Die markierten Fahrbahnen in der Stadt oder in Ortschaften sind da weniger problematisch.

Es gibt Fahrschulen, die das anbieten. Erkundige dich einmal bei den Fahrschulen deiner Gegend. Aber mach dir im Übrigen keine unnötigen Sorgen. Alles halb so schlimm. Man hat zwar immer wieder mal eine Schrecksekunde zu überstehen und ist immer am Denken, aber die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen Rücksicht auf dich.

Die Schrecksekunden hast Du sogar als Fussgänger!:-))

Das ist überhaupt kein Problem nach meiner Erfahrung. Ich habe lediglich zwei Kilometer nach der Fähre dazu gebraucht. Nur das Abbiegen an grösseren Kreuzungen ist etwas gewöhnungsbedürftig.

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