Kann man homöopathische Medikamente im Blutbild nachweisen?

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Im Blutbild kann man nur die Faktoren sehen auf die getestet wird, das ist vergleichsweise wenig und mit absoluter Sicherheit kein homöopathisches Mittel. Selbest wenn der Calciumspiegel untersucht würde...dann würde man kein Calcium auch zum Beispiel einer Calcium Carbonicum Gabe entdecken...Schüsslersalze eher...sehr niedrige D-Potenzen, D2 wenn man die 10x am Tag einnimmt, vielleicht.

Die Kasse zahlt auch nur eine überschaubare Anzahl an Messungen.

Aber wenn du vielleicht die WIRKUNG von homöopathischen Medikamenten meinst, die könnte durchaus an einer Besserung von Laborwerten meßbar werden. Aber nicht das Homöopathikum selber.

In einer D3 lassen sich sicher viele Mittel noch nachweisen. Arsenicum album ist ja bis zur D6 verschreibungspflichtig, weil es giftig ist. Ich hab in einem Fachbuch von Mathias Dorcsi, der Dozent an der Uni Wien war, gelesen, das bei homöopathischen Arzneimittelprüfungen auch oft das Blutbild und andere Laborwerte beobachtet werden. Weil sich diese Werte bei den homöopathischen Arzneimitteln je nach Wirkspecktrum verändern können, und das auch bei einer C30.

im zuge einer behandlung mit homöopathischen medikamenten kann die wirkung dessen/derer erkennbar sein.das medikament an sich jedoch definitiv nicht.

Wenn irgendjemand mal eine deutliche und eindeutige Wirkung von homöopathischen Mitteln (Medikamente sind das keine) zeigen könnte, wäre das eine Sensation. Dummerweise ist davon nichts zu sehen...

@tobistenzel

darum hab ich auch geschrieben KANN, mit der bedeutung,dass es im rahmen des möglichen ist,und nicht,dass es immer der fall ist oder nie vorkommt. und ja,es sind veränderungen im blut nach einnahme homöopathischer medikamente erkennbar,und die können manchmal schon recht deutlich sein. nur weil du diese beobachtung anscheinend noch nicht gemacht hast,kannst du nicht von dir auf andere schließen.ich persönlich arbeite in medizinischen labor,indem u.a. untersucht wird,ob eben jene veränderungen zu beobachten sind,sowohl nach kurzzeitiger (bzw. einmaliger) einnahme,als auch in langzeitbehandlung mit z.b. spagyrik.ob es an oben genannten medikamenten allein liegt,ob der placebo-effekt mit hinein spielt...möglich, so nicht komplett auszuschließen und würde jetzt diesen rahmen hier mit dem versuch zur erläuterung sprengen. aber versuch doch mal mir zu glauben,wenn ich sage, dass es um uns herum und selbst in uns selbst noch viele dinge/abläufe/mechanismen... gibt, die nicht so einfach und ohne weiteres erklärbar sind. manchmal erhascht man nur ein kleinen kurzen einblick und bleibt dabei oft staunend zurück, ohne adäquate und sofortige lösung.

@artemus

Geht es vielleicht um Mittel wie Opium, Anhalonium etc.? Dann musst Du keine Angst haben, weil die sowieso in höheren Potenzen verabreicht werden. Im Blut können nur Stoffe nachgewiesen werden, in einer hom. Potenz bis D4. Dass aber nach einer Langzeiteinnahme jeder Potenz Veränderungen im Blut nachgewiesen werden können kann wohl an homöopathischen Mitteln liegen. Ich kannte eine Person welcher Sulfur C200 von einem unkompetenten Heilpraktiker empfohlen wurde - 3x täglich für eine längere Zeit - sie wurde total krank und gelb - sie machte eine schwere Arzneimittelprüfung durch, ihre Leber war angegriffen und weil sie schon eine schwere Krankheit hatte entstand ein absoluter Chaos in ihrem Körper...

@BasilikumGruen

Sorry, wollte meine Antwort nicht hier posten, sondern als Antwort auf die Frage!

Nö, außer wenn es die niedrigen "potenzen" sind, D12 und niedriger, dann wirst du, je nach Präparat, z.B. einen höheren Anteil Quecksilber oder Arsen im Blut haben

nein. Die sind sowas von verdünnt, dass viele meinen, dass da quasi gar nix mehr drin ist.

dass viele meinen, dass da quasi gar nix mehr drin ist.

Hat mit Meinung nicht viel zu tun, das ist einfach so :)

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