Kann man Himbeeren essen, wenn man länger gefastet hat? Und grüne Erbsen? Wer hat hier Ahnung?

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Hast du richtig gefastet? Mit Darmentleerung und allem drum und dran?

Dann bricht man das Fasten in der Regel mit einer Gemüsebrühe mit wenig Einlage und später einem Apfel. Naturjoghurt- oder welchen mit ein paar wenigen Himbeeren drin- und andere leichte gut verdauliche Speisen.

Himbeeren pur würden den Darm wegen der vielen Kernchen wahrscheinlich zu sehr belasten, die würde ich auf den dritten Tag verschieben, genauso wie Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte- und damit auch langsam anfangen.

Man sollte ja sowieso nur unter ärztlicher Aufsicht längere Zeit fasten, und ein Arzt wird dir dann auch erklären können, was du danach essen darfst und was nicht.

http://www.fastenkur.at/bewusster-essen-nach-dem-fasten.html

Richtig essen nach der Fastenkur Die Aufbautage - richtig essen und trinken nach dem Fasten

Wichtiger und schwieriger als das eigentliche Fasten sind Fastenbrechen und Aufbau. Deshalb sollte dieser Übergang langsam, behutsam und schrittweise erfolgen."Jeder Dumme kann Fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig abbrechen." (George Bernard Shaw).Fastenbrechen bedeutet das Beenden des Fastens sowie Abschiednehmen, aber darüber hinaus auch Neubeginn, Neuaufbau und Überleitung in eine neue Zeit. Die Aufbautage nach dem Fastenbrechen sind also keineswegs ein Entlassenwerden in die alten Fehler der Lebens- bzw. Ernährungsweise. Vielmehr bedeuten sie eine wichtige Nachbehandlungszeit, die sorgfältig geleistet werden sollte, um den Behandlungserfolg zu stabilisieren. Außerdem können jetzt neue Verhaltensweisen praktisch eingeübt werden. "Im Fasten sollte nicht nur der Gürtel weiter werden, sondern auch der Verstand." Nachfasten motiviert zum bewußteren Lebensstil

Wie das Einfasten braucht auch das Nachfasten den äußeren Rahmen der Ruhe. Der Aufbau sollte deshalb zur Streßvermeidung am selben Ort stattfinden wie das Fasten selbst (d. h. in der Gruppe und in der Klinik bzw. dem Gruppenraum bei ambulantem Fasten). Die Fastenzeit als Zeit der Muße bietet eine gute Gelegenheit, die eigene Ernährungs- und Lebensweise zu überdenken. Das Fastengefühl, oft mit "leicht und fit" umschrieben, wird meist als so angenehm empfunden, daß die Motivation geweckt wird, auch über die Fastenzeit hinaus etwas für das Wohlbefinden zu tun. Für gesunde Faster sollte die Aufbauzeit deshalb ein Übergang zur Vollwert-Ernährung bedeuten. Für kranke Faster besteht nach dem Fasten die Möglichkeit, auf eine den Besonderheiten der Krankheit angepaßte Kost umzusteigen. Bei Patienten wird oftmals durch die Erfahrungen im Fasten erst die Sensibilität für die Ernährungsabhängigkeit ihrer Krankheit geweckt. Jetzt sind sie motiviert für eine Ernährungsumstellung. Ideal ist, wenn während der Fastenzeit bereits die Möglichkeit der Schulung bzw. Beratung besteht und nach der Fastenzeit Lehrküchenveranstaltungen und weitere Treffen angeboten werden können.

Wie das Fasten selbst in verschiedenen Varianten durchgeführt werden kann, unter Beachtung methodischer Gemeinsamkeiten, so gilt dies analog für den Aufbau. Auf der Basis dieser Grundsätze sind verschiedenste Spielarten des Aufbaus möglich, die abhängig sind von Faktoren wie Alter, Geschlecht, Konstitution, Krankheiten, zeitlichem Rahmen und äußeren Rahmenbedingungen.

Was passiert bei der Rückführung des Stoffwechsels und was ist folglich bei der Ernährung während der Aufbautage zu berücksichtigen?

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