kann man faulheit heilen?

13 Antworten

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es ist zumindest keine anerkannte krankheit, dennoch kann man sich psychologische hilfe holen, um den inneren "schweinehund" zu überwinden. es gibt auch durchaus krankheiten, deren symptome der faulheit ähneln wie z.b. einige formen von ads bzw. adhs. diese lassen sich dann auch recht gut behandeln.

macht da sbei einem siebzehnjährigen noch sin wenn seine einzigen hobbys schlafen und diskutieren sind.jeder vorschlag das problem in den griff zu bekommen endet in einer derart dummen debatte, das man garnicht anders kann ausser verzweifeln.aus schnürsenkel werden dann ganze vorträge über stolz und vaterland.nur um ein beispiel zu nennen.

@kowallski

psychologische hilfe ergibt auch nur dann einen sinn, wenn der betroffene es selbst möchte. das von dir geschilderte problem hat scheinbar eher politische hintergründe.... das zu beheben ist allerdings schwierig. ich wünsche dir viel glück dabei. vielleicht gibt es selbsthilfegruppen für betroffene eltern oder eine entsprechende beratungsstelle beim jugendamt.

Tatsächlich kann "Faulheit" krankhaft sein, das nennt man Prokrastination und sollte es wirklich so sein, kann und solle man sich da fachkundige Hilfe besorgen. Ich hab selber erst duch internetrecherche davon erfahren und ärgere mich jetzt (mittlerweile 40) dass ich das nicht schon früher wußte und werde mich jetzt drum kümmern. Hätte das schon jemand raus gefunden als ich noch in der Schule war, würde ich heute warscheinlich deutlich besser verdienen.

Natürlich darf man das jetzt nicht als Generalausrede für Faulheit sehen. Krankhaft wird es erst dann, wenn es Überhand nimmt, die Person tatsächlich im Leben und weiter kommen hemmt, auch dann, wenn der Person das völlig bewußt ist und sie selbst aus eigenem Antrieb und bei hoher Motivation nicht in der Lage ist das zu ändern. Bei mir z.B. hat sich das immer dadurch gezeigt, dass ich oft mit riesigem Kraftaufwand versuche das zu ändern und alles anders zu machen, aber ohne dass ich es selbst merke schon nach kurzer Zeit wieder in alte Verhaltensmuster verfalle und dem scheinbar machtlos entgegen stehe.

Ich denke wie bei den meisten anderen Dingen auch, wenn Du glaubst an einer krankhaften Form zu leiden, dann geh zu einem Facharzt und lass den entscheiden ob Du einfach nur Faul oder wirklich erkrankt bist, das werde ich nämlich demnächst mal tun.

Faulheit ist oft hormonell bedingt - zB bei Schilddrüsenunterfunktion - das ist der Antrieb des Körpers und wenn das nicht richtig funktioniert, äußert sich das u. a. in FGaulheit - weil einem einfach die Kraft fehlt.

nein es ist keine krankheit - nur einstellungssache... als Krankheit gilt eine eingeschränktheit...wer Faul ist, hat das körperliche wie geistige potential alles zu tun, was ein gesunder Mensch auch tun kann..da die Einstellung auf freiwilliger basis geändert werden kann - und sei man noch so faul, gilt es nicht als krankheit

es gibt aber krankheiten, die faulheit/antriebslosigkeit als symptom haben!

Das ist relativ. Lange Zeit wurden die Schwarzafrikaner von den Europäern / Kolonisten für "faul" gehalten. Aus heutiger Sicht waren die Schwarzafrikaner gesund, aber die Europäer krank!

Siehe z.B. mein TIPP "Kollektive Zivilisations-Neurose" / "Krankheit der Gesellschaft" zu finden über mein Profil hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net.

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