Kann man eine katzenallergie heilen oder was gibt es für möglichkeiten?

5 Antworten

Hallo JungerHecht

Es ist in der Tat so, das nicht jeder der an einer Katzenallergie leidet, auf alle Katzenarten gleich reagiert. Eine Katzenallergie hat NIE etwas mit dem Fell und/oder den Schuppen zu tun. Das ist ein Mythos der sich echt hartnäckig hält.

Mittlerweile kennt man in der Forschung 19 Katzenallergene. Doch davon ist das am häufigsten vorkommende das Hauptallergen Fel d. Die Allergene bestehen aus einem Protein, also ein Eiweiß. Das was am aller häufigsten Allergie Auslösend ist, ist Feld d 1. Man findet es wirklich bei ALLEN Katzenarten, sogar bei Löwen, Tigern oder Pumas.

Der Speichel der Katze, so wie der Urin und das Sekret der Hautdrüsen (Tränen-, Talg und Analdrüsen) enthalten dieses Protein. Ob man also Allergisch reagiert, hängt von der Produktion des Protein Fel d 1 ab, das Katzen abhängig von Alter, Rasse und Geschlecht in verschiedenen Mengen abgeben und sich dann als Fel d 2, Fel d 3 und so weiter Kategorisiert. Noch bis zwei Jahre nach Entfernen einer Katze aus dem Haus, sind Katzenallergene nachweisbar.

Es gibt zwar Rassen, die als weniger Allergie erzeugende Rassen bezeichnet werden, aber eine Garantie, das diese Katzen keine Allergiesymptome auslösen, gibt es nicht.

Rassen wie z.B. Balinesen, Javanesen, Orientalische Kurzhaarkatze, Rex-Arten wie German-Rex oder Selkirk Rex und Sibirische Langhaarkatzen gelten als Allergie freundliche Arten.

Es kann also trotzdem dazu kommen, das tendenziell weniger Allergie auslösende Rassen, durchaus heftigen Reaktionen bei Allergikern hervorrufen. Es kommt eben einzig und allein, wirklich auf die Produktion des Protein Fel d 1 an.

Katze und Allergiker sollten sich vorher aufeinander testen. Zum Beispiel vorher mehrfach den Züchter besuchen um zu sehen, wie die Reaktion auf den Katzenspeichel ausfällt. Es gibt auch die Möglichkeit, per Speicheltest, den Anteil des allergenen Protein bestimmen zu lassen. Dazu bitte den TA kontaktieren.

Der Mythos der Hypoallergenen Katze, ist ein Ammenmärchen !

Ansonsten gilt ganz klar: Sobald sich Symptome, gleich welcher Art, bemerkbar machen, bitte vom Kauf absehen. Die eigene Gesundheit geht nun mal vor !

Symptome:

- Jucken, brennen, Rötungen oder Anschwellen der Augen

- laufende oder verstopfte Nase

- Hustenreiz

- starke Hustenanfälle

- kratzen im Hals

- Niesen

- Hautreaktionen (Nesselsucht, Rötung der Haut, juckende Quaddeln)

- im Extremfall auch Atemnot oder auch Asthmaanfälle, bis hin zum anaphylaktischen Schock

Therapie:

Eine wirkliche Therapie gibt es leider nicht. Es gibt gegen die verschiedenen Symptome Medikamente, die sogenannten Antihistaminika. Dazu bitte einen Allergologen aufsuchen und Testen, so wie beraten lassen. Oder man kann sich Hyposensibilisieren lassen.

Allerdings ist das auch keine heilende Lösung. Denn eine Allergie läßt sich nicht heilen, laut dem Facharzt für Lungenheilkunde Dr. Norbert Mülleneisen, Leverkusen, der dazu etwas veröffentlicht hat.

Das Ziel einer Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung genannt, ist es, die Empfindlichkeit des Allergens herab zu setzten. Eine Behandlung dauert 36 Monate. Danach fällt die allergische Reaktion harmloser aus.

Die Kosten muss man hier oft selbst tragen, da die Kassen mit dem Argument kommen, das man Tieren ausweichen kann. In den meisten Fällen muss die Katze also leider abgegeben bzw. der Kontakt zu Katzen vermieden werden.

Alles Gute

LG

Woher ich das weiß:Beruf – Tierschutz, priv. Pflegestelle & habe seit 40 Jahren Katzen

Nur da du eine Katze angefasst hast, leidest du nicht unter einer Allergie die sich auf die Katze beziehen lässt.

Mache hierzu bitte einen aussagekräftigen Test. Es ist auch gut möglich, dass du im selben Zeitraum mit anderen Allergenen in Kontakt geraten bist.

Anhand eines Allergietests kann man dann entscheiden, was man tun kann und muss.

Übrigens kann es selbst bei einer Katzenallergie vorkommen, dass du bei der Katze XY immer reagiert. Während eine andere Katze bei dir keine Probleme bereitet.

Antihistaminika wie bspw. Lorano oder Cetrizin können helfen die Reaktion zu beschwichtigen. Doch um genau zu wissen, auf was man reagiert sollte man einen Test beim Hautarzt, Allergologen oder Lungenfacharzt machen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Leider nein. Da gibts nur: Katzen vermeiden oder sich eine alergiearme Katze zulegen. Soll es geben--wir haben das mit einem Hund gemacht und haben seit 15 Jahren einen Coton de Tulear. Unser Jüngster hatte eine starke Tierhaar- und Hausstauballergie. Gegen den Hausstaub sprühen wir mit Milbopax und gegen die Tierhaarallergie (die aber auch besser geworden ist die letzten Jahre) haben wir den Coton. Auch Pudel und Labradoodle sind z.B. allergiefreundliche Hunde

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

also bei Heuschnupfen und diversen anderen Allergien, gibt es eine Desensibilisierung, hab ich gehört... ich weiß nicht wie es funktioniert... aber ich schätze mal wie das Wort schon sagt, ist es eine Gewöhnung an das Allergen, wodurch der Körper letztlich nicht mehr so stark reagiert....

ich schätze mal dass es das bei der Katzenallergie auch gibt... wirst aber sicher selbst bezahlen müssen

Es gibt ja diese Sensibilisierung bei der Dir dieser Stoff welcher eine Allergie auslöst in kleinster Menge gespritzt wird um den Organismus anzuregen Antikörper gegen die Allergie zu bilden. Du solltest mal mit einem Arzt reden.

Ich habe auch Katzen allergie( und viele andere) mein Arzt hat gesagt das bringt nichts🤷🏼‍♀️

@Xxxxxxlinax

Ja es ist ein umstrittenes Verfahren und es gab auch schon Leute die bei der Behandlung massive Nebenwirkungen hatten, es gibt aber auch positive Ergebnisse sonst wäre das Verfahren auch nicht genehmigt.worden. Deswegen mit dem doc reden.

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