Kann man Diagnosen anfechten? ( Achtung lange frage, wer ungerne liest bitte nicht beachten )

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das sind wahrscheinlich nur die icd-10-kodierungen, die er abgerechnet hat. die müssen dann nicht so hundertprozentig auf dich zutreffen. er hat sich vielleicht einfach nur gedacht, dass du eben nicht der/die intelligenteste bist, hat das für die abrechnung so kodiert und die definition des codes spuckt dann aus, dass dazu ein IQ von 50 - 70 gehören würde. das muß aber nicht heißen, dass er wirklich gedacht hätte, dass du diesen IQ hast, sondern das ist dann einfach eine ungenaue kodierung bzw. ein kodierungsfehler.

das problem liegt da auch im system, da die ICD-10 keine kodierung für eine "geringe intelligenz" oder "begabungsminderung" bei einem IQ über 70 anbietet.

Wirkt auf mich wie eine Verwechslung, solche Diagnosen kann man anfechten. Wenn der angegebene IQ stimmen würde, hättest du diese Frage kaum formulieren können. Ich weiss von einem Fall, da musste der Arzt seinen Bericht ändern und die Gerichtskosten übernehmen.

Die Diagnose an sich, die ja keine Dritten zu Gesicht bekommt, schadet nicht weiter, würde ich meinen, warum also solltest Du sie "anfechten". Sie passt allerdings nicht zu Deiner Beschreibung, es könnte also evtl. eine Verwechslung vorliegen. Wenn Dich das nicht ruhen lässt, gäbe es auf jeden Fall doch die Möglichkeit diesen Psychologen um Aufklärung zu bitten.

Ich würde mir diese Diagnose nicht gefallen lassen.Du brauchst zwar nicht deinen Ärzten deine Krankenakte mitzubringen,aber es kann doch mal sein das gerade dein psychologisches Gutachten gebraucht wird wenn du dich nicht äußern und wehren kannst. und dann bist du abgestempelt.Bei einem IQ von 50 bist du ja praktisch schwachsinig.Ich weis nicht woran du dich wenden könntest,aber versuche eine zweite Meinung eines Psychaters einzuholen.Was ist das für ein Arzt der nach 20 minütiger Behandlung solch eine Diagnose stellen kann.?Viel Glück.

Hm, das klingt, als könnte dort eine Verwechslung oder ein Vertauschen der Akten vorliegen. Anfechten musst du diese Diagnose nicht, da sie dir keinen Schaden bringt, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es dir unter den Nägeln brennt, zu erfahren, ob das stimmt. Daher rate ich dir, eine zweite Meinung von einem anderen Psychotherapeuten einzuholen.

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