Kann man bei Arbeitnehmerüberlassung und Burnout nach eigener Kündigung noch klagen?

3 Antworten

Da hast Du Pech,Du hast selbst gekündigt,dann ist Essig mit klagen u.o. Abfindung und eine Sperre bei der Arge gibts auch.Einen Mißbrauch der Zeitarbeitsfirma zu beweisen,geht Dir völlig ab,da ziehst Du den Kürzeren.Andere können doch auch unter dem "Druck" arbeiten.Das hätte Dir vorher klar sein müssen,das man als Zeitarbeiter nicht immer gute Arbeit bekommt.Wenn Du die Arbeit nicht schaffst oder sie Dir nicht zusagt,dann einen auf Burnout machen wollen,läuft nicht,zumal Burnout noch keine anerkannte Krankheit ist.

Steht hier irgendwo, daß mein Bekannte einen auf Burnout macht? Es geht darum, vorher selbst zu künigen, um nicht langfristig arbeitsunfähig zu sein. Von Zeitarbeit ist auch nicht die Rede. Weißt Du überhaupt wovon Du schreibst? Unterstellungen sind keine wirkliche Antwort. Von mir bekommst Du keine Punkte.

@Paulchen333

Was hast Du denn gedacht,was eine Arbeitnehmerüberlassung ist?

Ich weiß wovon ich schreibe,Du anscheinend aber nicht.

Unterstellungen?

Zitat:

Im Moment hat er die Befürchtung kurz vor einem Burnout zu stehen.

Und was ist das?

Wenn "er" selbst kündigt kann "er" nicht mehr klagen.


Ich kenne nur eine Seite und zwar nur Deine,nicht "seine".Wobei ich mir sicher bin,das es den Bekannten garnicht gibt,sondern Du derjenige bist.

Sollte es den Bekannten aber wirklich geben,frage ich mich,warst Du dabei oder hat "er" es Dir nur so erzählt,man kann schnell was dazu erfinden.

Entweder ist er krank,dann frage ich mich,warum er kündigen will oder er hat kein Bock auf die...sagen wir mal... jetzige Arbeit.

Letztere kenne ich zur genüge.

Punkte von DIR brauche ich nicht.


Mir schreiben lässt wenn es ihm so schlecht geht.stellt sich die Frage, warum sich dein Bekannter nicht krank.

Die Chancen in einem Rechtsstreit eine Abfindung erhalten zu können schätze ich als gering ein.

Die Beweislast liegt bei Deinem Bekannten. Sprich er müsste nachweisen, dass der Arbeitgeber entweder gegen den Arbeitsvertrag, gesetzliche Regelungen zum Arbeitsrecht bzw. das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verstossen hat.

Einen solchen Beweis zu führen ohne, dass das Arbeitsgericht den geringsten Zweifel daran haben könnte halte ich persönlich für nahezu unmöglich.

Sorry. Aber das kann ich nicht komplett lesen. Ich denke, daß in diesem Fall eventuell wirklich mal jemand wegen Verstoß gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz klagen müßte. Für diesen Zweck wurde es nicht gemacht und man bastelt da schon sehr lange immer wieder dran herum, um nicht belangt werden zu können.

Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist vor einen Arbeitsgericht kaum zu beklagen. Wenn man den Mitarbeiter ,,loswerden" will - Dann wird man eher wirtschaftliche Gründe nennen. Und der Kunde ist arbeitsrechtlich auch nicht gezwungen eine Abbestellung zu begründen, da er auch hohe Einsatzkosten dafür tätigt um auch in der Hinsicht Unverbindlich bleiben zu können.

Aber ein sachliches Gespräch zwischen allen Beteiligten kann vielleicht schon helfen und es muss nicht unbedingt gleich die Zusammenarbeit beendet werden.

Er sollte keinen Vertrag zur Einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnis mit der Arbeitnehmer-Überlassung unterschreiben, da ihr schon richtig verstanden habt,daß das Arbeitsamt immer ,,Arbeitsbemühung" vorraussetzt und eine Sperre durchaus eintreten kann, man kann aber auch vor dem Sozialgericht klagen. Mit  entsprechend Aufwand und Aussicht. 

Wird man wegen Erschöpfung 2 wochen krankgeschrieben?

Hallo!

Seit 2 Jahren muss ich in der Arbeit für 2 arbeiten und zeitweise da meine Kollegin oft krank ist - auch für 3! Das hat zur Folge, dass ich meistens die erste bin die morgens kommt und die letzte bin die abends geht und eine Arbeitswoche von 50 Stunden keine Seltenheit ist.

Insbesondere in den letzten 2 Monaten merke ich das ich praktisch "auf dem Zahnfleisch" gehe. Obwohl ich genug schlafe (mind. 8 Stunden) und keine Party mache bin ich auch tagsüber oft ziemlich müde und fühle mich so als ob ich total übernächtigt wäre. Zudem habe ich mind. 3 mal die Woche - trotz regelmäßigem Sport - Verspannungen in Rücken und Nacken und somit auch Kopfschmerzen. Massagen usw. helfen da leider auch nichts... Ich fühle mich insgesamt zwar nicht depressiv oder habe Panikattacken, aber ich fühle mich einfach nur total fertig und erschöpft und würde unheimlich gerne einfach mal 3 Wochen urlaub nehmen. Aber mehr als ein paar Tage Urlaub am Stück sind nicht drin da mein Chef schon bei meinem 2wöchigen Sommerurlaub "gemeckert" hat von wegen "es wäre dann ja gar niemand da der die Arbeit macht", "es würde doch nicht mehr lange dauern bis jemand zur Entlastung kommt - dann könne ich auch wieder so lange in Urlaub wie ich will" usw. Nun ist zwar endlich sicher dass zum 1.1. ein Arbeitsplatz bei uns in der Abteilung besetzt wird und somit werde ich um einiges entlastet. Damit fiel mir ein ziemlich Stein vom Herzen aber trotzdem fühle ich mich nachwievor total erschöpft und fertig. Dass mein Chef sowas nicht "versteht" muss ich wohl nicht erwähnen...

Normal bin ich nicht die große Arztgängerin, aber so langsam kommt mir doch immer öfter der Gedanke. Meint ihr denn dass ein Arzt jemanden wegen "Erschöpfung" krankschreibt? Und wenn ja, wie lange denn? Mir ist klar dass "krankschreiben2 keine dauerhafte Lösung ist und ich bin mehr als froh dass zum 1.1. endlich eine Entlastung kommt. Aber dennoch: wir haben ja erst Mitte Oktober... Meint ihr dass mein Hausarzt mich zumindest für 2 Wochen krankschreiben würde? Ich hoffe halt dass ich mich dann körperlich ein bisschen von dem 2jährigen Stress entspannen/erholen kann...

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