Kann man autistisch gesund sein?

5 Antworten

Ich seh's so: wenn man zwei verschieden lange Beine hat, dann ist man eingeschränkt. Aber eigentlich sind die Beine bei jedem Menschen verschieden lang. Bei den meisten ist der Unterschied so gering, dass es nicht merkbar ist. Manche haben vielleicht kleine Probleme beim Laufen, kriegen das aber gar nicht mit, und kämen auch nie auf die Idee, dass die Beine verschieden lange wären.

Und so gibt es alle Abstufungen, von nicht merkbar bis nicht stark einschränkend bis stark einschränkend.

Ich geh davon aus dass es mit dem Autismus ganz genau so ist!

Autismus (von griechisch αὐτός autós „selbst“) ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die als Autismus-Spektrum-Störungdiagnostiziert wird. Diese tritt in der Regel vor dem dritten Lebensjahr auf und zeigt sich in drei Bereichen:

  • Problemen beim wechselseitigen sozialen Umgang und Austausch (z. B. beim Verständnis und Aufbau von Beziehungen)
  • Auffälligkeiten bei der sprachlichen und nonverbalen Kommunikation (etwa bei Blickkontakt und Körpersprache)
  • eingeschränkten Interessen mit sich wiederholenden, stereotyp ablaufenden Verhaltensweisen.

Aufgrund ihrer Einschränkungen benötigen die meisten Autisten eine lebenslange Hilfe und Unterstützung. Autismus ist unabhängig von der Intelligenzentwicklung, jedoch gehört Intelligenzminderung zu den häufigen zusätzlichen Einschränkungen. Trotz umfangreicher Forschungsanstrengungen gibt es derzeit keine allgemein anerkannte Erklärung der Ursachen autistischer Störungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Autismus

Autistisch gesund gibt es ebenso wenig wie ein bisschen schwanger.

Um es aus meiner Sicht zu betrachten:

Ich bin Autist und Autismus ist ein großer Teil meiner Persönlichkeit. Die meisten Leute definieren Autismus als Krankheit. Ich dagegen würde Autisten eher als andere Form von menschlichen Leben bezeichnen (also Autisten sind eine andere Art von Menschen). Autisten können einige Dinge besser als der Durchschnitt und andere eben schlechter als der Durchschnitt.

Da ich die meiste Zeit unter keiner Infektionskrankheit leide, bin ich also ein gesunder Autist.

Ps. Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin Autist und hatte bereits mit vielen Autisten Kontakt

Soweit ich weiß gibt es im Falle von Autismus ganz ganz viele verschiedene Ausprägungen - von quasi fast nicht merkbar von Aussen bis hin zu völlig verstörende Eigenheiten. Asperger ist eine Form davon die - soweit ich weiß - weniger ausgeprägt ist.  

Autismus ist eine Krankheit - und wenn du krank bist, kannst du nicht gleichzeitig gesund sein.

Allerdings ist es Autisten möglich, ein weitgehend "normales Leben" zu führen.

Weitgehend "normales Leben" muss ich widersprechen: Aufgrund ihrer Einschränkungen benötigen die meisten Autisten eine lebenslange Hilfe und Unterstützung.

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung und keine Krankheit.

Das mit „die meisten Autisten“ stimmt vermutlich so nicht mehr.

Da sehr viele (spät diagnostizierte) Asperger dazu gekommen sind, die sich sehr wohl gut selbst versorgen können.

Gibt es rezeptfreie Alternativen zu Cortison als Entzündungshemmer?

Obwohl ich mich gesund ernähre, Sport treibe und mich dem Wetter entsprechend kleide, sammele ich an Erkältungen leider alles ein, was mir (in der Schule) so über den Weg läuft. Das hat inzwischen zu recht zerklüfteten Mandeln geführt. Bei jedem noch so kleinen Infekt kommt es zu einer leichten Vereiterung und starker Rachenentzündung, was mir enorme Schmerzen bereitet, gegen die kein Schmerzmittel (Naproxen, Ibuprophen, Paracetamol... etc.) mehr hilft. Normalerweise gehe ich zum Arzt und bekomme ein Antibiotikum und seit alles so zuschwillt eben auch mal Cortison verschrieben.

Erstens will ich nicht immer Cortison nehmen, um der Entzündung Herr zu werden (gesund ist das Zeug ja nicht) und zweitens habe ich Angst mal im Urlaub in so eine Situation zu geraten und eben keinen Arzt zu finden. Deswegen suche ich nach rezeptfreien Alternativen, die die Entzündung im Hals abklingen und eben nicht nur die Schmerzen verschleiern, was bei diesem Grad der Entzündung sowieso nichts mehr bringt. Mandeln entfernen kommt nicht in Frage, denn so oft wie ich mir eine Erkältung einfange, würden die Infekte wohl direkt weiter in die Lunge abrutschen. Die Mandeln haben ja durchaus eine Funktion für das Immunsystem und ich habe einige in der Familie, die nach der Mandelentfernung vermehrt Probleme mit Infekten in Bronchien und Lunge zu kämpfen hatten. Bei mir hingegen bleibt es meistens bei diesen fiesen Halsschmerzen (dafür dann aber mind. 7 Tage ohne Antibiotikum bzw. Cortison)

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