Kann man ab März in Deutschland Cannabis auf Rezept bekommen mit ADS?

5 Antworten

Es gilt für ADS so wie für ADHS. Allerdings musst du austherapiert sein. Das heißt alle gängigen Medikamente/Therapien müssen erfolglos sein und du brauchst, und hier wird es schwierig, einen Arzt der Lust hat es dir als Rezept auszustellen.

Mit Lust hat meine ich: die Ärzte haben was Cannabistherapie angeht meist keine/wenig Erfharung (1. Minsupunkt). Dann müssen sie Ausnahmeanträge stellen und kennnen sich mit der Gesetzeslage meist selbst nicht aus. (2. Minuspunkt)

Aber theoretisch möglich...ich wnünsch dir viel Erfolg.

UND: Cannabistherapie erfordert viel Disziplin. Mit zu hoher Dosis durch Leben zu gehen macht einen zum Waschlappen... ;-)

Das war eigentlich nur aus Interesse die Frage. Ich selber probiere das nicht, denn ich komme mit dem Medikinet gut klar. Therapie musste ich nur am Anfang machen, also Gruppentherapie weil ich extreme Probleme in der schule hatte. Des weiteren halte ich mich selbst für zu jung mit 15 Jahren.

@Luka2609

Na dann solltest du auch bei deiner funktionierenden Therapie bleiben! :-)

Ja mit 15 ist recht junge...bin da nicht sicher ob man in dem Alter schon die nötige Disziplin mitbringen könnte und ob es da nciht auch noch Sonderregelungen gibt...

So einfach ist das nicht. Ob du Cannabis verschrieben bekommst, entscheidet ein Arzt und nicht der Patient. Es sind sehr strenge Bestimmungen an die Verordnung geknüpft. Du würdest es nur bekommen, wenn alle anderen Therapien fehlgeschlagen sind.

Das ist übrigens auch gut und richtig so.

Das ist übrigens auch gut und richtig so.

Jein würde ich sagen. Man sollte vorher schon vor allen nicht medikamentöse Therapien versuchen und auch die gängigen Medikamente...aber ob man nun wirklich alles probiert haben muss?! Also bevor ich mir den komischen Straterra Dreck reinziehen würde, würde ich dann doch lieber auf Cannabis zurückgfreifen... ;-)

Warum ist das gut und richtig so? Es gibt Medikamente, die einfach leichtfertig rausgegeben werden, wie z.B. Ibuprofen, dass zu schweren Magenblutungen führen kann.

@MartiniHenry

Das ist das rote Tuch, was bei vielen fällt, wenn sie das Wort "Drogen" oder "Cannabis" hören. Resultat jahrzehntelanger, unterbewusster Gehirnwäsche...

@MartiniHenry

@ MartiniHenry

Das ist gut und richtig so, damit nicht jeder zum Arzt gehen kann und sich seinen Cannabiskonsum von der Krankenkasse finanzieren läßt.

Wer es aus gesundheitlichen Gründen benötigt, soll es selbstverständlich haben. Aber das kann kein Freiticket für Kiffer sein. Die Entscheidung trifft der Arzt.

@Busverpasser

@ Busverpasser

Resultat jahrzehntelanger, unterbewusster Gehirnwäsche...

Aha! Du erwartest also von der Allgemeinheit der Krankenversicherten, dass sie alle Kiffer finanziert? Wer kiffen will, muß das schon selbst bezahlen!

@Mignon5

Also sollen schwer Kranke erst mal ein Paar Jährchen leiden, bis sie ein wirksames Medikament bekommen? Und warum musst du dafür bezahlen, wenn die Patienten eine Genehmigung für den Anbau bekommen? 

@MartiniHenry

@ MartiniHenry

Lies meine Kommentare bitte sorgfältig durch! Offenbar hast du nicht verstanden, was ich schrieb.

Noch einmal für dich ganz alleine: Selbstverständlich sollen Kranke Cannabis auf Kosten der Allgemeinheit (Krankenkasse) erhalten. Siehe oben. Wenn die "schwer Kranken erst mal ein Paar Jährchen leiden" müssen, bevor sie Cannabis vom Arzt verschrieben bekommen, so ist das nicht meine Erfindung, sondern der Gesetzgeber hat das so vorgeschrieben. Cannabis wird erst verabreicht, wenn alle anderen Therapien keine Wirkung gezeigt haben. Kritisiere dafür den Gesetzgeber und nicht mich!

Und warum musst du dafür bezahlen, wenn die Patienten eine Genehmigung für den Anbau bekommen? 

Wo habe ich das geschrieben???? Es gibt Kiffer - das sind gesunde Menschen, die eben nur kiffen wollen, ohne dass gesundheitliche Gründe vorliegen. Deren Cannabiskonsum kann die Allgemeinheit (Krankenkasse) nicht tragen.

Ein etwas hinkender Vergleich: Die Allgemeinheit könnte einem suchtkranken Alkoholiker doch nicht den Alkohol bezahlen, oder? Die Allgemeinheit bezahlt einem nikotinsüchtigen Raucher auch nicht die Zigaretten.

Stelle dir vor, alle kiffenden Jugendlichen gehen zum Arzt und lassen sich ein Rezept für Cannabis ausstellen. Das geht nicht.

Ich hoffe, du verstehst nun endlich, was ich überall oben geschrieben habe! :-))

@Mignon5

Hey Mignon5

Das medizinische THC ist grundsätzlich nicht! mit dem üblichen Joint zu vergleichen. Bei korrekter Anwendung ist die Wirkweise ist eine völlig andere.

Die Konzentration und die Reinheit des Stoffes unterscheiden sich erheblich. 

Hier den Nutzern (wenn evtl. auch unbewusst) kiffen zu unterstellen halte ich für unangenessen. 

Btm-Verordnungen werden streng dokumentiert und limitiert-das ist  keine "Haschparty". 

@LouPing

@ LouPing


Hier den Nutzern (wenn evtl. auch unbewusst) kiffen zu unterstellen halte ich für unangenessen. 

Nein, das war überhaupt nicht meine Intention, auch nicht unbewußt! Ich wollte nur den Unterschied darüber erklären, was die Allgemeinheit (Krankenkasse) bezahlt und was nicht. Lies bitte sorgfältig meine Kommentare.


Die Konzentration und die Reinheit des Stoffes unterscheiden sich erheblich.

Das wußte ich allerdings nicht. Danke für den Hinweis!

@Mignon5

Wenn ein Arzt entscheidet, dass ein Patient Cannabis erhalten soll ist das nunmal so. Warum du es gut und richtig findest, dass jemand erstmal alles mögliche ausprobieren muss erschließt sich mir nicht.

"Stelle dir vor, alle kiffenden Jugendlichen gehen zum Arzt und lassen sich ein Rezept für Cannabis ausstellen. Das geht nicht."

Seit wann kiffen nur Jugendliche? Das ist die Minderheit. 

Außerdem gibt es auch so schon Mißbräuche unserer Krankenkassen. Faule Säcke, die komischerweise jeden Sommer eine Kur machen müssen und sich das von der KK bezahlen lassen. Oder man könnte mal wieder eine Massage vertragen. Kein Problem, lässt man sich vom Arzt verschreiben. 

Da ist das Cannabis eher ein kleineres Problem. Vorallem, weil man sich auch eine Genehmigung für den Anbau besorgen kann. Dann zahlt die KK eben den Arztbesuch und mehr nicht.

@MartiniHenry

@ MartiniHenry

Wenn ein Arzt entscheidet, dass ein Patient Cannabis erhalten soll ist das nunmal so.

Wo bitteschön habe ich das bestritten oder kritisiert?

Warum du es gut und richtig findest, dass jemand erstmal alles mögliche ausprobieren muss erschließt sich mir nicht.

Wo bitteschön habe ICH das gefordert? Das fordert der Gesetzgeber. Weißt du nicht, wer der Gesetzgeber ist? Dann gehe bitte mal googlen.

Nein, du begreifst es nicht oder willst es nicht begreifen. Ich gebe auf.

Ende der Durchsage!

@Mignon5

"Das ist übrigens auch gut und richtig so." Das hast du oben geschrieben und jetzt streitest du es ab? 

Wenn du deine eigenen Aussagen nicht verstehst kann ich auch nichts machen!

Versteh ich nicht. Du pastes zwei Links in denen grundsätzlich nichts generell dagegen spricht, in dem einen steht ADHS sogar als Krankheit bei welcher Cannabis indiziert ist und du kommst du dem Fazit "Die Möglichkeit, dass Du es verordnet bekommst, dürfte ausgeschlossen sein."! Warum?

@Busverpasser

Weil die Fragestellung wie folgt lautet:

Bei ADHS bekommt man es dann ja, doch gilt das auch für ADS?

Hier dürfte das "H" entscheidend sein, denn ADHS ist nicht das selbe wie ADS.


das wird dann der sarzt entscheiden wenn er das für geeignet hält

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