Kann ich Knochenmarkspender sein?

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Ich denke, registrieren lassen wirst du dich können.

Für den (eher unwahrscheinlichen) Fall, dass du tatsächlich als Spender in Frage kommen würdest - vielleicht erst in vielen Jahren -, wird deine aktuelle Gesundheit und deine Krankengeschichte nochmal erneut genau untersucht. Du hast dabei auch Gelegenheit nochmals intensivst in dich hineinzuhören, ob du dieser "Aufgabe" auch gewachsen bist. Die endgültige Entscheidung trifft dann der Arzt in der Spenderklinik.

Das wichtigste als Spender ist nämlich, dass man das ganze "durchziehen" kann. Man hat zwar prinzipiell zu jeder Zeit das Recht, von der Spendenbereitschaft wieder zurückzutreten; wenn man aber in Frage kommt, die erneuten Untersuchungen übersteht und schließlich die feste Zusage und den Spendentermin hat, ist ein plötzlicher Rücktritt ein quasi-Todesurteil für den Empfänger, da dieser ja während den Tagen und Wochen vor der Spende gezielt vorbereitet wird, indem dessen Immunsystem "zerstört" wird und er somit auf neue Stammzellen angewiesen ist.

Für den Normalfall der peripheren Apherese (ähnlich wie Blutspenden bzw. Dialyse) muss man sich nämlich während den Tagen davor ein Hormon spritzen, welches auch Nebenwirkungen wir Kopfschmerz oder Gliederschmerz hervorrufen kann. Das ist zwar nicht wirklich schlimm, aber wenn jemand psychisch nicht ganz stabil ist, geht er mit der Situation vielleicht anders um.

Daher ist es durchaus nachvollziehbar, dass die Ärzte lieber auf Nummer sicher gehen, und evt. psychisch instabile Personen von der Spende ausschließen.

Eher nicht. 

Du musst Dir erstmal helfen/lassen. 

Bist deshalb aber kein schlechterer Mensch als Andere. 

Das kann nur ein Arzt klären...

Freundin, 18 Jahre alt, muss wegen häuslicher Gewalt dringend zu Hause weg, Ratschläge?

Hallo,

Meine Freundin ist 18 Jahre alt und in einer schweren Notlage und keiner von uns kennt sich so wirklich mit dem Thema Auszug aus.

Wegen jahrelanger häuslicher Gewalt seitens ihrer Mutter ist die gemeinsame Unterkunft einfach nicht mehr möglich. Mehrfach musste schon die Polizei anrücken. Meine Freundin ist depressiv, diagnostiziert, wartet momentan auf einen Therapieplatz.

Beide bekommen Bezüge vom Amt, aber weil die Wohnung bei ihrer Geburt angemeldet wurde, wurde sie fristlos auf die Straße gesetzt. Momentan ist sie bei einem Freund untergekommen, der eine eigene Wohnung hat. Dieser möchte sie aber natürlich nicht unbefristet beherbergen.

Ich würde sie liebend gern aufnehmen, aber da ich auch noch bei meiner Mutter wohne und wir uns um meine schwerst pflegebedürftige Großmutter kümmern, ist dies auch nicht wirklich eine Option. 

Meine Freundin ist diagnostiziert schwer depressiv, nach den Jahren der Gewalt und des psychischen Stresses (warum das Jugendamt da nie wirklich etwas unternommen hat ist mir absolut unverständlich) und wartet momentan auf einen Therapieplatz. Das dauert aber noch einige Wochen. 

Wegen etlichen Umzügen, Stress zu Hause etc. hat sie die Schule abgebrochen. Sie ist auch ehrlich gesagt momentan zu kaum etwas fähig, will wirklich ihr Leben in den Griff bekommen, aber schafft es alleine nicht. Unter anderem deswegen ja auch therapeutische Beratung. 

Die Lage ist desolat, wir sind verzweifelt und würden uns über jedwede Art von Tipps freuen. Daher, wenn jemand weiß, wo sie menschenwürdig und ohne Angst (zierliche 18 Jährige, Gewaltvorgeschichte, da ist man skeptisch bei anderen Menschen) wohnen kann oder wie sie ins eigenständige wohnen kommen kann um ein geregeltes, normales Leben aufbauen zu können, wäre jede Idee erwünscht.

Ich danke im Vorraus.

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Ständiges Knibbeln an den Lippen und Beißen in die Wageninnenwand, woher kommt das nur?

Wollte fragen ob ihr auch Probleme damit habt, hab gelesen das das viele haben oder machen.

Was sind die meisten Gründe dafür?

Ich mache das an den Lippen zu knibbeln seit ich so 10 Jahre alt bin. Meine Oma meinte immer ich soll das lassen, weil ich sonst Narben bekommen kann was dann hässlich aussieht. Auch wenn es schon oft geblutet hat, ich habe zum Glück garkeine Narben am Mund. Das Beißen an den Innenwänden der Wange mache ich glaube ich erst seit ich 12 oder 13 bin, aber so genau weiß ich das nicht, weil das nie einer gesehen hat und ich dadurch nicht unangenehm auffiehl. Ich war schon immer unruig, aber habe früher das durch spielen wieder ausgeglichen.

Eigentlich habe ich keinen Grund gestresst zu sein, ich habe keinen Job, aber lebe zu Hause und bin rund um versorgt und kümmere mich um den Haushalt und koche. Ich habe immer was zutuhn. Auch in Lagen wo ich schonmal gestresst war, war es weder stärker noch schwächer.

Ich muss dazu sagen das ich schon in Psychiatrien war. In der einen hat man eine schizotypische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert und in der anderen hat man Asperger Autismus vermutet.

Eigentlich sollte ich wieder in eine Psychiatrie, aber ich habe Angst das ich dann dort länger betreut werden muss und nicht endlich umziehen kann, ich möchte nämlich nicht mehr hier im Ruhrgebiet leben. Alles hier zieht mich so runter. Konnte nicht mehr arbeiten und mag auch eigentlich garnicht mehr vor die Tür gehen. Es ist alles hier so nieder schlagend, die Menschen und wie sie sind, die Städte, der Lärm und alles ist grau.

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Ich kann meinen eigenen Erwartungen und Zielen nicht gerecht werden. Was soll ich tun?

Hallo, ich frage das hier lieber anonym und hoffe, mir kann jemand ein wenig weitern. Kurz gesagt schwankt mein Leben immer zwischen zwei Extremen: Das eine Extrem sind die Anforderungen, die mein Umfeld (Familie usw.) und auch ich selbst an mich stelle und das andere Extrem ist das, was ich gefühlsmäßig wirklich will und es beginnt mich zu zerreißen. Einerseits bin ich mit bewusst, dass ich einen hohen IQ hab (will nicht überheblich klingen!!) und so viel Potential, dass ich auch nutzen könnte, andererseits will ich einfach nur leben, als gäbe es kein morgen...einfach frei von Verpflichtungen, Lernstress und Anforderungen sein, glücklich sein, frei sein...Ich würde am liebsten viel Alkohol trinken, viel mit Freunden machen, Spaß haben...ich habe einen sehr starken Hang "nach unten" (Formulierung anderer) und ich ernsthaft glücklich damit, wenn ich besoffen bin, unter "asozialen" Leuten oder unter Subkulturen und ich "abhängen" kann und zwar mit Leuten, die selbst keine Zukunft haben...dann kommt wieder die andere Seite in mit durch. Ich studiere Jura, komme aus gutem Elternhause und weiß, dass ich das kann. Ich weiß, dass ich besser sein könnte als die meisten in meinem Studiengang, wenn ich es nur wollte und das gibt mir so viel Kraft...aber dennoch ist es nicht das, was ich will...Ich will mich betrinken und überhaupt nichts mit Leuten zu tun haben, die viel lernen, strebsam sind oder generell mit vernünftigen Leuten. Aber dennoch bleiben die eigenen Erwartungen in mir an mich. Und die meiner Familie erst recht. Ich schwanke als pausenlos dazwischen, gern sozial "abzustürzen" und fühl mich komplett wohl damit und andererseits sehe ich mich als Spitzen-Staatsanwältin. Es macht mich so fertig. Das, was ich will, ist das was ich eigentlich nicht will und andersherum. Ich habe außerdem Verdacht auf eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, die vieles erklären würde. Ich weiß einfach nicht, ob ich mich dazu quälen sollte, mein Studium zu beenden (Ich habe ja genug Potential..aber ich hasse lernen, ich hasse langweilige, elitäre Menschen und Strebsamkeit) oder ich einfach meinem Willen nachgeben soll und mein Leben im Prinzip zugrunde richten. Aber ich würde mich so wohl dabei fühlen.. Kann mir irgendwer weiterhelfen?

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Traum einer Zombieapokalypse

Hallo,

ich habe immer öfter einen Traum der von einer Zombieapokalypse handelt. Es ist nicht immer derselbe Traum aber es geht in diesen Träumen immer um Zombieapokalypsen.

Mein letzter Traum verlief so: Ich war mit vielen Freunden und Bekannten auf einem Schiff, es waren ungefähr 100 Leute, aus irgendeinem Grund verwandelten sich einige in Zombies und infizierten die anderen. Immer mehr Leute wurden infiziert und zu Zombies ich habe mir eine Axt genommen und war gezwungen einige meiner verwandelten Freunde und Bekannte zu töten. Danach konnte ich knapp von dem Schiff flüchten und lief durch eine verschneite Winterlandschaft während ich von hunderten bis dutzenden Zombies verfolgt wurde.

Ich habe keinen Moment so etwas wie Angst, Trauer oder Verzweiflung verspürt, was in dieser Situation wohl angebracht wäre, im Gegenteil ich habe sogar ein Glücksgefühl empfunden und hatte sehr viel Spaß, es war wie ein Spiel auf Leben und Tod. Ich habe keinen Hass auf meine Freunde und kein Bedürfniss sie zu töten, daher wird das wohl nichts damit zu tun haben. Ich sehe auch nicht Horrorfilme.

Eines sollte ich noch dazusagen: Bei mir wurde vor einem Jahr eine antisoziale-und narzisstische Persönlichkeitsstörung (für alle die es nicht kennen: Wikipedia) diagnostiziert, wobei ich, laut meinem Psychologen ein "maligner Narzisst" bin. Ich habe diese Träume aber erst seit einigen Monaten und habe meinem Psychologen noch nichts von diesem Traum erzählt und habe es auch nicht vor, aus Gründen die euch nicht interessieren müssen. Dies ist kein Witz, ich möchte niemanden verarschen oder mich profilieren, ich möchte lediglich wissen was der Grund für derartige Träume sein könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Multiflex

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Wie soll mein Leben weitergehen-Hilfe?

Bin weiblich 16,besuche die 10 klasse bin seit 2 Jahren in Therapie wegen starken Depressionen und Persönlichkeitsstörung. Zudem Alkoholproblem was ich jetzt soweit in den griff kriegen will...da ich Angst habe dass Freunde sich distanzieren.
Meine Mutter auch psychisch krank,rastet auch des Öfteren extrem aus,mein Vater nie zu Hause(Affären). Wohne in einem extremen Kaff und habe dennoch paar gute Freunde
Außerdem eine Freundin die mich über ein Jahr mit borderline Depressionen Selbstmordrohungen belastet hat,zz. Kein wirklichen Kontakt (besser so).
Liebeskummer,selbstverletzung,beste Freundin verloren alles drum und dran halt und jetzt habe ich das Schuljahr nicht geschafft. Bleibe sitzen. Und brauche dringend einen Wechsel. Aber das Problem ist dass es keine andere Schule in einem erreichbaren Umfeld gibt. Es war immer mein Traum zu studieren Fachabi oder so wäre ja auch ok aber ich weiss einfach nicht. Da meine Mutter bei einem ausrastet letzens gewalttätig wurde hab ich entschlossen auszuziehen und auf eine ganz andere Schule zu gehen. Arbeiten und Schule schaff ich aber nicht und weiß net ob meine Eltern oder Jugendamt sowas zahlen...:/ auf der Schule bleiben würde aber iwi auch nichts ändern...und Klinik auch nicht so auch wenn meine thera das will,da ich schlechte Erfahrungen mit sowas hatte die Leute da einfach nicht so meins sind und dieses Programm und alles keine Ahnung...die Situation bleibt ja da.
Bin echt extrem verzweifelt ://
Danke für jede Hilfe. Achso und betreutes wohnen war keine gute Sache ....

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