Kann ich für meinen 6-jährigen Sohn Schülertransport beantragen?

5 Antworten

Moin

Wie weit ist denn der Weg zur Schule? Ist das die nächstliegende Grundschule oder eine persönlich ausgesuchte oder eine spezielle Förderschule?

Warum fährst du ihn mit dem Auto? Natürlich ist das bequemer. Ich würde ihn an deiner Stelle mit dem Bus zur Schule bringen. Somit kann er sich in der Sicherheit deiner Anwesenheit an das Bus fahren gewöhnen.

Erfahrungsgemäß wird der Antrag idR nicht bewilligt, da Kinder in dem Alter weitere Schulweg allgemein noch nicht allein meistern

Sollte eine Integrationskraft notwendig sein, ist es möglich diese mit Begleitung des Schulweges zu beantragen - sofern der Schulweg so ist, daß er von gleichaltrigen Kindern für gewöhnlich allein bewerkstelligt werden kann, dein Kind dies aber nicht schafft.

Wenn dein Sohn Autist sein sollte, wirst du nicht darum herum kommen, bestimmte Abläufe mit ihm zu trainieren und ihm anzugewöhnen.

Übe den Schulweg intensiv mit ihm. Zeig ihm Alternativen. Wenn es andere Buslinien gibt, fahr mit ihm 1-2 Stationen mit der falschen Linie. Zeig ihm woran er das erkennt, wo er aussteigen soll und wie er auf den richtigen Weg zurück kommt.

Wenn du ihn mit dem Bus fährst, wirst du andere Menschen kennenlernen, welche jeden Morgen die gleiche Strecke fahren. Vielleicht ältere Mitschüler, vielleicht Erwachsene, die dieselbe Strecke fahren oder darüber hinaus. Mach dein Kind mit so jmd bekannt, dann hat er einen Ansprechpartner, wenn du nicht mehr mitfährst.

Kauf deinem Sohn ein billiges Handy (bei DM 20,- congstar Handy, 10,- startguthaben . Für 2,- im Monat sind 100Minuten telefonieren frei. Bring ihm bei, dich anzurufen, wenn er ein Problem bekommt und dran zu gehen, wenn du ihn anrufst. So kannst du bei Problemen unterwegs telefonisch helfen, oder sagen "geh zum nächsten Straßenschild, sag mir was draufsteht und bleib da stehen, ich hole dich ab"

So ist mein autistischer Sohn ab Klasse 2 allein die 4 km zur Schule und ab Klasse 3 und 4 dann sogar allein ins Planetarium und den Tierpark.

Diese Frage ist nicht zu beantworten, da die Diagnose alleine nicht ausreichend ist um verschiedenste Hilfen, Nachteilausgleiche und Förderungen genehmigt zu bekommen.

Vielleicht.

Hat er es denn überhaupt schon mal mit dem Bus probiert? Oder lässt du ihn nicht?

Müsste klappen.
Kläre das doch Bitte bei der Zuständigen Stelle in deiner Stadt.
Eventuell bissle Papierkram unterzeichnen.

benatragen kannst du erstmal alles was möglich ist, ob es denn bewilligt wird, steht auf einem anderen blatt.

Asperger-Diagnose-Verweigerung - was tun?

Liebe Menschen,

ich möchte nicht allzu sehr ins Detail gehen, weil das evtl. Persönlichkeitsrechte verletzen würde - falls für eine brauchbare Antwort wichtige Einzelheiten fehlen, bitte erst nachfragen.

Es geht bei meiner Frage um eine Person mit Schwierigkeiten, die sehr eindeutig auf Asperger-Autismus schließen lassen. Zumindest sagen das Leute, die selbst die Asperger-Diagnose haben und diese Person erlebt haben, und Leute, die Angehörige mit Asperger haben und von sich aus beim Erleben der Person diesen Verdacht geäußert haben. Und was das Internet darüber hergibt, klingt für mich auch ziemlich passend für diese Person.

Nun war diese Person zur Diagnostik in einer Praxis. Dort wurde gesagt, dass der Verdacht zwar nahe läge, aber dieser Person kein solcher "Stempel" gegeben werden könne. Weil Autismus eine schwerwiegende Behinderung sei, bei der keinerlei Besserung zu erwarten sei (was meiner Ansicht nach Unfug ist - ich kenne mehrere Asperger MIT "Stempel", die großartige Strategien entwickelt haben, um klarzukommen, einer davon ist ein gutbezahlter Fachlehrer an einem Gymnasium)

Darum würde etwas anderes als Diagnose benannt, wo Chancen auf eine Besserung wahrscheinlicher wären. Die Vorgehensweise bei dieser Alternativ-Diagnose wäre allerdings komplett gegenteilig zur Vorgehensweise bei Asperger-Diagnose.

Zumindest soweit ich das als Halb-Gebildete zu diesem Thema beurteilen kann, bedeutet das: OHNE Asperger-Diagnose wird dem Betroffenen MEHR Druck gemacht, sich anzupassen, MIT Asperger-Diagnose gäbe es die Chance, dass die betroffene Person WENIGER Druck bekommt und eher passend gefördert werden könnte.

Beim Befundgespräch war ich auf Bitte der betroffenen Person dabei (um hinterher rückzumelden, ob die Person das Gesagte so verstanden hat, wie es gesagt wurde)

Ich hab das Gesagte leider genau so verstanden wie die betroffene Person: Die Fachpersonen in der Praxis glauben, dass die Diagnose "Asperger" bedeutet, dass es keine Hilfe gibt. Mit der anderen Diagnose gäbe es eine Hoffnung. - Und DAS ist ja nun mal ganz und gar falsch! (Das haben andere Menschen in Hilfesystemen schon jahrelang bewiesen, indem ihre Vorgehensweisen mit "Verdacht auf... Alternativdiagnose" deutliche Verschlechterungen zur Folge hatten.) Die Praxis hat sich tatsächlich so geäußert, als würde nicht das, was der Patient hat, darüber entscheiden, ob Besserung möglich ist, sondern ausschließlich das, was die Praxis aussagt. - Wenn mir da jemand meine Fassungslosigkeit über eine solche Aussage austreiben könnte, wäre ich seeehr dankbar.

Hat jemand mit Ahnung von Asperger eine Idee, was die betroffene Person jetzt machen kann? - Ich hatte die Idee, sich an die Kassenärztliche Vereinigung zu wenden und dort nachzufragen, ob man da was machen kann, aber die betroffene Person will das nicht und hat Angst vor schwerwiegenderen Folgen (befürchtet, bei nochmaligem Begutachten für "Einweisungspflichtig" - eigene Wortwahl desjenigen - befunden zu werden)

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Was denkt ihr Mädels über Männer mit Autismus?

Hallo Community,

ich bin männlich, 22 Jahre alt, und stelle mir die Frage, was die Frauenwelt so von Männern mit Autismus hält und ob sie sie als Partner akzeptieren würden. Ich selbst bin ein Betroffener mit der Diagnose Asperger Autismus. Von meiner Größe (178cm) abgesehen, denke ich, daß die Partnersuche durch diese Diagnose erschwert ist. Ich bin auch der Meinung, daß viele vewirrt sind.

Manche meiner Kontakte (auf dem Handy etc.), die nicht unbedingt alle weiblich sind, sagen mir manchmal, daß sie es sehr interessant finden, wie sehr ich auf Punkt und Komma achte. Das ist aber so mein Ding. Ich glaube aber insgeheim, daß manche es komisch finden, es mir aber nicht sagen wollen. Meine Cousins, Familie und Freunde et cetera. Jedenfalls denke ich, daß mir meine psychische Krankheit manchmal bis immer in die Grätsche geht.

Ich bin mittlerweile ein, meiner Meinung nach, erwachsener Mann, welcher bislang noch kein Teil einer Beziehung sein durfte. Jetzt stelle ich mir oft unterbewußt die Frage, ob das vielleicht ein bißchen an meiner Diagnose liegen könnte. Mit meiner Körpergröße habe ich abgeschlossen. Da ändert sich nichts mehr!

Viele meiner damaligen Schulkameraden meinten auch, weil ich Autist bin, kann ich nicht erkennen, wenn sie mich durch die Blume mißachten und mich nicht in ihrer Gruppe haben wollen. Autismus ist eine psychische Einschränkung, in Fachkreisen tatsächlich auch manchmal "Behinderung" genannt. Es ist aber kein Dummmacher!

Jetzt hätte ich die Frage an die Frauenwelt, wie offen ihr da seid. Natürlich dürfen die männlichen Mitmenschen auch kommentieren. :) Ich bedanke mich für alle Antworten! Grüße.

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Autismus diagnose (Asperger)?

Ich habe mehrfach diagnose sachen ausfüllen müssen wo die ärzte aber immer im navhhinein sagten die diagnose trifft doch nicht zu, nach über 5 jahren kam eine psychologin auf die idee wegen asperger syndrom, allerdings war die eineichttung niccht darauf spezialisiert und schickte mich wonders hin, dort machte ich die diagnose allerdings wurden merkmale so komisch gefragt das ich die sachen falsch beantwortet habe da ich keine lust habe mich als opfer darzustellen, was auch bei anderen diagnosen vorher der fall war, im grunde werd ich da hin und hergeschoben, den psychologen möchte ich keine schuld zu weisen diese haben die tests ja nicht erstellt, aber wieso werden die tests so gemacht das man sich als totales opfer für eine diagnose hinstellen muss? Im grunde reicht es ja wenn man genügend punkte von merkmalen erreicht, ber die fragen werden so gestellt das man erst eine sache leugnen muss weil das heftigste opfer wäre, wenn die erste sache nicht zuerst gekommen wäre wäre die 2te sache kein problem aber dann ist das schon so drin das mein gleich das 2te auch leugnet und man im grunde fast alles leugnet, wenn man mit hrmlosen sachen anfangen würde könnte man alles wahr beantworten und nur die schlechtesten sachen leugnen, aber durhc die ersten wahr beantworten sachen hätte man seine diagnose in der tAschd um therapien bezahlt zu bekommen und seiine fehler zu bearbeiten. Wiso muss man sich selber so entwerten und beleidigdn nur umdiese hässliche diagnose zu bekommen, die krankheit ist ja nicht was zählt sondern das man daran arbeiten kann, oder?

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