Kann ein zu hoch eingestellter Herzschrittmacher evtl. ein Vorhofflimmern auslösen?

1 Antwort

Ich bin zwar noch keine Fachfrau (45), bekomme aber demnächst aus denselben Gründen (Bradykardien und Sinuspausen) einen Herzschrittmacher eingesetzt. Mir hat man zum einem gesagt, dass am Anfang die "richtige" Frequenz gefunden werden muss, mit der man sich wohlfühlt, und zum anderen hat man mir gesagt, dass er nicht gegen jegliche Art von Herzrhythmusstörungen hilft. Ich werde also trotz HSM weiterhin Marcumar einnehmen müssen und ebenso Betablocker. Ich denke, die Wechselwirkung der verschiedenen Medis werden die Ärzte im Auge haben.

Ich glaube nicht, dass es der HSM ist, der Vorhofflimmern erzeugt hat, aber nachfragen!

Ich bedanke mich herzlich für die Antwort, die ich aus "technischen" Gründen erst heute lesen konnte. Es tut mir Leid. Inzwischen weiß ich, dass der HSM tatsächlich keinerlei Auswirkungen auf das VHF hat. Dadurch, dass das Herz wieder in einem vernünftigen Rhythmus schlägt, zeigt sich das VHF deutlicher und es wird auch in diesem Fall zur Einnahme von Marcumar kommen. Wegen verschiedener ambulanter OP's im Gesicht wurde die Einnahme von Marcumar bisher verschoben.

Komische Herzrhythmusstörungen, wer noch?

Also kardiologisch bin ich des öfteren komplett untersucht worden, aber bei den EKG's immer unauffällig gewesen, selbst bei 24-48 Std Aufnahmen.

Zu meinen Auffälligkeiten:

Oft habe ich so Aussetzer oder Zusatzschläge, manchmal in kurzen Salven und zwar Lagebedingt. Zum Beispiel wenn ich in die Hocke gehe, mich nach Vorne beuge, aber auch nicht immer. Auch habe ich manchmal das Gefühl, wenn mein Blutdruck steigt (habe niedrigen Blutdruck) dass das Störungen im Rhythmus provoziert.

Jetzt bitte keine Aussagen über Herzphobie oder "du horchst zu sehr in dich rein", ich kann das mittlerweile echt gut ausblenden, finde das aber trotzdem manchmal komisch.

Ach ja beim heiß Duschen geht mein Puls auch mächtig an die Decke, denke so um die 150 Schläge geschätzt, keine Ahnung ob das normal ist.

Ich bilde mir auch ein dass ich mit viel Kalium, insbesondere bei Nüssen, nicht so klar komme, so als Randnotiz.

Manchmal habe ich eine Augenlidentzündung, so 1-2 Mal jährlich. Generell habe ich in den letzten 5 Jahren echt schlechte Augen bekommen, bräuchte eigentlich eine Brille.

Die Arrhythmien manifestierten sich während der Pubertät, vielleicht kurz vorher, das mit dem Auge eher so die letzten 3 Jahre.

Bei mir wurde übrigens auch Belastungsasthma diagnostiziert, was sich aber, wie der Name schon sagt, nur bei Belastung äußert, meistens im nicht aufgewärmten Zustand, aber dann eigentlich nur in Form einer leichten Beeinträchtigung.

BMI 20.5, Blutdruck meistens bei 100/50

Bei mir wurde mit Anfang 20 vereinzelte Zysten in den Nieren festgestellt, bei einer Routineuntersuchung, schein ich von meiner Mutter vererbt bekommen zu haben, mein Hausarzt hat dies für nicht weiter abklärungsbedürftig eingestuft.

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Kann man sich selbst ins Krankenhaus einweisen lassen?

Habe eine seit einem ca Jahr eine depressive Angststörung oder so (zumindest laut meinem Hausarzt). Diese Angst dreht sich leider um mein Herz (wegen Extrasystolen). Sitze da jetzt schon ein Jahr lang mit. Vor einem 3/4 Jahr Langzeit EKG (normaler Sinusrhythmus mit gehäuften supraventrikulären Extrasystolen die nicht behandelt werden müssen), Belastungs EKG ok, bestimmt im laufe des Jahres 10-15 Ruhe EKGs ok, Herzeche ok (bis auf einen Mitralklappenprolaps (der laut Kardiologen keine Relevanz hat), Röntgen Thorax ok, BWS/HWS Röntgen leichte Skoliose (laut Arzt kein Beinbruch), Blutwerte ok, usw. Hab dann fürn halbes Jahr versucht das Herzstolpern nicht zu beachten, habe dies allerdings nie richtig hingekriegt und mich deshalb auch ziemlich geschont und zurückgezogen. Aber vor ca 4 Wochen wurde es wieder schlimmer. Zittern am ganzen Körper, Luftnot, Herzrasen/stolpern, Todesangst oder Angst, dass das Herz krank ist. Bin dann in die Notaufnahme: Ruhe EKG ok, Blutwerte ok. "Panikattacke" ab nach Hause. Es wurde nicht besser sondern eher schlimmer. Bin dann direkt nochmal zum Kardiologen. Herzecho ok! Ein paar Tage später habe ich bei meinem Hausarzt ein Belastungs EKG machen lassen und der Puls war schon nach 3 bis 4 Minuten auf 155. Haben deswegen abgebrochen. Das hat mich sehr überrascht, da ich 0 aus der Puste war und sonst auch keine Beschwerden hatte. Habs mit ihm abgesprochen. " Alles gut. Der Puls kommt bei dir denk ich von der Psyche". Ein LZ EKG könne man ja nochmal machen. Das dauert allerdings noch 1 1/2 Wochen. Solange kann ich nicht warten. Habe das Gefühl, dass mein Herz den ganzen Tag unregelmäßig schlägt. Manchmal Herzrasen, manchmal schlägt es langsam, dann stolpert es, dann kurzer Aussetzer. Bin wirklich verzweifelt. Jeder schiebt das sofort auf die Psyche. Das LZ EKG ist ja schon n 3/4 Jahr her und da kann sich ja viel geändert haben (selbst wenn es von der Psyche kommt). Mein Hausarzt sagt, dass ich die Angst loswerden müsse und deswegen in einer Reha (psychiatrische Reha oder so) soll. Das zieht sich aber auch hin. Es fühlt sich einfach so gefährlich an. Erst recht, wenn dann noch Brustschmerzen dazukommen (von denen ich nicht weiß ob sie von das Herz oder das Herzstolpern kommen, oder doch vom BWS oder so) und Luftnot. Muss es einfach jetzt wissen, wie soll ich denn sonst die Angst loswerden? Deswegen die oben genannte Frage.

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Vorhofflimmern mit 16?

Ich weiß ich sollte lieber zum Doktor gehen... aber ich bin mir nicht sicher ob ich mir bloß unnötig Panik mache. Und ich kam mir beim schreiben echt ziemlich blöd vor :D

Folgende Situation: Anfang der Woche hatte ich Plötzlich für ein paar Sekunden Herzrasen bekommen, nur für ein paar Sekunden, etwa 5 Minuten später, hat es sich so angefühlt als hätte mein Herz einen Schlag ausgelassen, ganz komisch. Dabei ist mir nichts schwindelig geworden oder sonst was, ich hatte bloß einen Moment wo ich dachte "Was war das denn jetzt?"

Am gleichen Tag als mir das passiert ist, habe ich gleich im Internet recherchiert was das sein konnte und stieß dabei auf Vorhofflimmern. Für mich kam die Art wie das Aussetzen bei Vorhofflimmern allgemein beschrieben wurde am nähesten ran. Nur dass es wie gesagt nur ein paar Sekunden ging und etwa 5 Minuten später ich diesen "Aussetzer " hatte. Die ganzen anderen Symptome die beschrieben wurde hatte ich nicht... bis auf Leistungsminderung. Zumindest bilde ich mir dass ein, dass ich sie habe, da ich etwa 2 Tage danach 4 Stockwerke eine Treppe hoch etwas schneller hochgelaufen bin und ich danach "außer Atem" war. Nun laufe ich diese Treppe öfters hoch, aber in diesem Moment habe ich mich gefragt ob das schon immer so war, dass ich danach tiefer Luft holen muss. Seitdem beobachte ich nun auch, ob ich bei Sachen schneller "außer Atem" bin bzw mehr Luft brauche. Und ich habe das Gefühl ja. Aber ich bin mir nicht sicher, da wenn ich nicht darauf achte wie außer Atem ich nach etwas bin, mir nicht so vorkomme als wäre ich außer Atem, aber wenn ich darauf achte, komme ich mir so vor :/

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