Kaiserschnitt wegen Krampfanfällen?

4 Antworten

Also glaubt man den Medien, geben die Ärzte sehr gerne Kaiserschnitte "einfach so". Ein Kaiserschnitt ist gut kalkulierbar in Zeitpunkt und Dauer und außerdem gut abrechenbar mit den Kassen.

Es ist eher so, dass Frauen, die eine natürliche Geburt wollten, mit fadenscheinigen Argumenten zum Kaiserschnitt bewegt werden.

Wenn das auch noch deinem Wunsch entspricht, ist es ja eine Win-Win-Situation. Keiner wird der einen Kaiserschnitt auf eigenen Wunsch verweigern.

Ich würde mein Kind lieber normal bekommen aber aufgrund meiner vergäuften Grand mal Anfälle habe ich verständlicherweise große Angst denn immerhin provozieren Stress und Schlafmangel die Epilepsie zumindest bei meiner Form

@Aline1234

Ich verstehe das. Besprich das mit deinem Arzt und der Hebamme. Ihr findet sicherlich eine Lösung.

Bitte vereinbare in der Geburtsklinik deiner Wahl einen Termin für ein "Geburtsplanungsgespräch" - gegebenenfalls benötigst du dafür einen Überweisungsschein deines Frauenarztes.

Bringe dazu neben dem Mutterpass alle erhobenen Befunde mit.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft und komplikationslose Geburt!

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin seit über 30 Jahren Hebamme

Du meinst Ärzte machen ungern Kaiserschnitte? Da habe ich anderes gehört!

Natürliche Geburten sind für Krankenhäuser ein Minusgeschäft. Nur mit Kaiserschnitten kommt Geld rein. Wenn du nach einem fragst freut sich jedes Krankenhaus!

Es gibt auch Statistiken, dass ein großer Teil der Kaiserschnitte unnötig ist. Warum werden wohl unnötige Kaiserschnitte gemacht? Bestimmt nicht, weil Ärzte diese total ungern machen!

Stimmt wohl! Kaiserschnitt wurde gewilligt!! :D

Bitte sprich doch einfach mit deinem Arzt darüber was für dich möglich ist und empfohlen wird.

Was nutzt es dir, wenn dir hier jetzt X Leute sagen, dass sie einen Kaiserschnitt hatte und du dann trotzdem keinen bekommst?

Sowohl mein Gynäkologe wie auch mein Neurologe haben vermerkt das beides machbar wäre allerdings waren dort meine Medikamente noch nicht erhöht und mein Medikamentenspiegel war dort auch noch nicht kurz vor dem minus! Ich wollte nur wissen wie die Krankenhäuser auf sowas reagieren!

Kann ich mit gut eingestellter Epilepsie meinen Führerschein machen?

Hallo Leute, ich leide seit meiner Kindheit an epileptischen Anfällen, in den Schuljahren und während meiner Jugend habe ich gelernt damit zu Leben und kenne meine Auslöser.

-Ich darf mich im Alltag nicht zu viel belasten und stressen, -Erledige lieber eine Aufgabe weniger am Tag wie eine zu viel, -Außerdem mache ich mir um garnichts sorgen und nehme alles positiv auf,

Ich nehme regelmäßig meine Medikamente und muss auch ausreichend schlafen. Vor sechs Jahren habe ich mir auch eine Vagus Nerv Stimulator VNS implantieren lassen, damit man die Anfälle signalisieren und verhindern kann, das funktioniert auch gut.

Bei regelmäßigen Behandlungen im EEG ist auch nichts auffälliges und mein Blutspiegel zeigt sich auch immer positiv.

Nun habe ich schon seit über 15 Monaten keine Anfälle mehr und mache mir Gedanken nochmal einen Antrag für Führerschein zustellen.

Zu meiner Vorgeschichte möchte ich noch was sagen: Als ich 18 Jahre war, das war vor 22 Jahren hatte ich damals mit mein Führerschein begonnen. Leider endete meine praktische Prüfung mit einem Anfall und musste abgebrochen werden. Habe kurz vor Prüfungsende einen Anfall erlitten und dann war ich für kurze Zeit außer Kontrolle.

Nun fühle ich mich sehr fit und suche Rat. Habe auch noch das Schreiben von Landratsamt von Jahr 1995. Auf diesem Schreiben steht unten ein Satz:

Selbstverständlich steht es Ihnen frei, zu einem beliebigen Zeitpunkt einen erneuten Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis bei Ihrem Bürgermeisteramt zu stellen.

Wie sollte ich hier vorgehen? Kann ich mich einfach wieder bei Fahrschulen anmelden oder muss man da was beachten?

Über eure erfahrenen und zahlreichen Antworten freue ich mich vielen dank.

Mfg

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Mit Epilepsie als Betreuungskraft älterer und pflegebedürftiger Menschen arbeiten?

Hallo,

da ich mich in meinem erlernten Beruf im Bürobereich jahrelang als ungeeignet erwiesen habe, habe ich vor 2 Jahren eine Weiterbildung zur Betreuungskraft nach § 87b gemacht. Vor ein paar Jahren habe ich bereits im Rahmen einer Maßnahme vom Jobcenter in einem Alternheim als Präsenzkraft gearbeitet. Die Tätigkeit hat mir viel Freude bereitet. Doch leider muss ich sagen, dass die Kolleginnen und Mitarbeiter vom Sozialen Dienst nicht so wirklich zufrieden mit mir waren. Ich war insgesamt zu langsam und manchmal etwas verpeilt. Meine Stärke war mehr, den Menschen mit viel Einfühlungsvermögen zu begegnen und sie zu umsorgen.

Ich habe einige Male zur Probe gearbeitet, den Job aber nie bekommen. Mir fehlte einfach die Zeit, mich einzuarbeiten und mich auf die zu betreuenden Menschen einzustellen.

Vor kurzem wurde nun bei mir eine Epilepsie diagnostiziert. Tagsüber habe ich "nur" Absencen und relativ selten Grand-mal-Anfälle in der Nacht (nicht erwiesen, aber der Neurologe hatte die Vermutung aufgrund meiner vernarbten Zunge).

Ich weiß, dass man sich im Altenheim manchmal über mich aufgeregt hat, weil ich nicht schnell genug agierte oder schon mal kurz verträumt im Weg stand.

Ich hätte jetzt die Möglichkeit, für einen mobilen Hilfsdienst zu arbeiten. Die Tätigkeit würde hauswirtschaftliche Arbeiten und die Betreuung der hilfsbedürftigen Menschen umfassen.

Muss ich darauf hinweisen, dass ich Epilepsie habe, wenn ich als Betreuungskraft arbeiten möchte? Eigne ich mich aufgrund der Erkrankung überhaupt für so einen Job?

LG Karianda

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