Jemand fühlt sich ständig angegriffen und nimmt alles zu persönlich

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Du kannst einen anderen Menschen nicht ändern. Versuch mal deine Perspektive zu beleuchten und zu gucken was es mit dir macht, wenn derjenige so reagiert. Vielleicht gibt es für dich eine Möglichkeit an dir etwas zu verändern, was denjenigen dann anders reagieren lässt. Man nennt das systemische Zirkularität. Das bedeutet das wenn ein Teil eines Systems (z.B. einer Familie) sich verändert, alle anderen Teile auf diese Veränderung reagieren. Ansonsten regst du dich ja nur auf und lebst mit schlechten Gefühlen in Bezug auf denjenigen. Gib dir diesen Stress nicht! Viel Glück und LG

es gibt solche leute, die alles gleich ganz persoenlich nehmen und die kleinste kritik gar nicht vertragen koennen. das kann man nicht gross aendern...entweder man haelt es aus( du weisst ja, das er da wieder austickt und es laesst dich kalt) oder du trennst dich. ich wuerde mich auch nicht mit entschuldigungen abgeben. wenn es dich voll nervt, sag ihm er muss sich aendern oder du bist weg. oder er solle sich daruf einstellen, dass du ihn nicht mehr ernstnimmst. manchmal sind aber auch organische hintergruende bei so einem verhalten denkbar-schilddruesen oder hormonprobleme... mein mann ist ungeniessbar, wenn sein zucker entgleist(er ist diabetiker)-wenn er unterzucker hat, muss er schnell was suesses essen und ist dann wieder vertraeglich.

Ja, es kommt immer darauf an in welcher Beziehung man zu dieser Person steht. Wenn es z.B. der Chef ist, dann kann man es getrost lassen ihn auf seine Fehler hinzuweisen, da er eh immer Recht hat. Wenn du jetzt allerdings in einer festen Beziehung mit diesem Menschen bist, dann ist das ganze etwas schwieriger. Wobei mMn dann derjenige der ist, der was an sich ändern muss.

Es ist der Partner. Er erkennt seine Fehler, meist einen Tag später. Bis dahin ist es stressig und nervig mit ihm. Er regiert zu schnell und heftig. Dann kommt nix mehr bei ihm an. Das sind irgendwie Anfälle, die er dann nicht mehr in den Griff bekommt. Vorbeugen - aber wie?

@farbenfrohX

Da kannst Du nicht vorbeugen. Entweder er ändert sich oder Du findest Dich damit ab - oder wenn es ganz dumm kommt, dann trennt Ihr Euch. Aber außer Abfinden wirst Du da gar nichts machen können!

@ErsterSchnee

befürchte ich auch -ErsterSchnee- Danke!

ja, solche Menschen haben wenig selbstwertgefühl, sie können nichts dafür, sie haben entweder eine sehr schlimme kindheit gehabt oder Schlimmes, wie Mobbing durchgemacht. Sprich das im gespräch am besten gleich an, zum Beispiel so: warum fühlst du dich schon wieder angegriffen, ich will dir doch nichts Böses, im Gegenteil. Ich weiß, solche menschen sind anstrengend, wenn es nicht anders gehr, musst du eben den kontakt abbrechen. Besonders menschen aus den neuen Bundesländern sind oft so, weil die Kindererziehung drüben eben so katastrophal war und kinder einfach nicht respektiert wurden. Möglicherweise ist dein Partner auch Borderliner. Im Internet findest du viele Infos über diese Störung, schau nach ob die merkmale auf deinen partner zutreffen.

Derealisation/ Depersonalisation- an Menschen mit Erfahrung über einen längeren Zeitraum, bitte hilft mir?

Hallo, ich habe seit gut schon einem halbem Jahr Derealisation oder Depersonalisation ich bin mir da nicht sicher. Ich habe zwar schon oft gehört, dass es normal in der Pubertät ist, da ich ja 15 Jahre alt bin(männlich), aber alle meinen, dass es wieder vorüber geht. Nun dies habe ich vor drei Monaten gelesen und dachte das wird schon wieder nur die positive Einstellung behalten, doch mit der Zeit werde ich immer verzweifelter es fühlt sich an als ob es nicht mein leben ist ich bin der Betrachter es fühlt sich leer an ich vergesse Sachen kurz geschehene Dinge fühlen sich so an als ob sie Ewigkeiten her passiert sind. vor ungefähr 1 Jahr habe ich ein wenig gekifft aber ich habe dann aufgehört weil ich das Gefühl paar tage danach mit der Vergesslichkeit hasste nun dieses halbe Jahr ging es mir dann gut und dann fing es wieder an nur inklusive der Symptome von derealisation. Und seit dem hat es nicht aufgehört nicht mal kurz es ist seit einem halben Jahr permanent. Ich habe gelesen, dass es von Angstzuständen herbeigeführt werden kann auch häufig wenn man es nicht mal merkt oder ebenfalls von stress. Ich persönlich habe kein stress mit der Schule, Eltern, Freunden etc. Angstzustände hatte ich auch nicht aber ich spiele häufig egoshooter, also habe ich damit erstmal pausiert und wollte mich mehr auf Sachen konzentrieren, da ich dachte, dass es hilft wie zeichnen, Bücher lesen und auch manchmal meditieren. Es hat NICHTS geändert wie ich mich fühle, ich weiß NICHT einmal mehr wie es sich anfühlt richtig zu leben. BITTE KANN MIR JEMAND HELFEN MIT ERFAHRUNG, am besten erst einmal ohne Psychiater etc

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Gibt es für diese Verhaltensauffälligkeit einen Fachbegriff?

Hallo,

ich schildere kurz mal ein paar "Symptome".

Lässt sich darauf ein Begriff für ein eventuelles Krankheitsbild finden?

Bitte keine Vermutungen.

Also:

-extrem übersensibel -besteht extrem auf bestimmte dinge wie "Respekt" 8den die betreffende Person aufgrund des Verhaltens nie bekommt) -sehr fleissig, fast kriecherisch dienerisch -findet an sich selbst keine Fehler, andere werden für winzigste Verfehlungen kritisiert -verhöhnt hintenrum Menschen -fühlt sich beobachtet -fühlt sich ausspioniert -reagiert auf (emotionalen) Stress mit Exzessen oder Herpes -wird unsachlich und unberechenbar bei Anschuldigungen oder Stress (aufschlagen der Hände auf Tische, nervöses hin und her laufen, schreien, beschimpfen) -reflektiert eigenes Handeln nicht und wenn dann nur positiv -durchsucht ständig den Computer oder sogar Akten und den Mülleimer um "Indizien" aller Art zu finden. -kann Probleme nicht direkt mit der betreffenden Person ansprechen, nur hintenrum und aus dem Zusammenhang gerissen -äussert sich nur negativ über alle sind jeden -hat Standesdünkel und Statusprobleme -sieht sich selbst als fehlerfrei -verhöhnt andere Menschen wenn diese nicht dabei sind -versucht aus jeder kleinen (in ihren Augen) Verfehlung eine Riesen Sache zu machen -ist kinder und partnerlos -definiert sich nur über ihren Beruf (hat nichts anderes, kein Hobby, nichts) -bejammert sich -nimmt keine Lösungsvorschläge an -hört nur selektiv zu -ist selbst auffallend distanzlos (nahes herantreten, anstarren, reden) -Verhalten wird tendenziell stärker negativ und auffälliger

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