Jemand Erfahrungen mit Endometriose habe erst eine Op vor kurzem gehabt und weis nicht ob ich sie los bin. Wie gehts ihr mit der Krankheit um?

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Hallo,

ich hatte mehrere Operationen, werde seit drei Jahren mit Gestagenen,sowie lilyroses behandelt. Seitdem geht es mir wesentlich besser.

Ich bin trotz Endometriose zweimal problemlos schwanger geworden. 

Ich würde dir das Buch "Endometriose, die verkannte Frauenkrankheit" von Prof. Dr. Keckstein, nahelegen. Dort bekommst du alles an Informationen, über diese chronische Erkrankung, Adressen usw. Über dieses Buch bin ich an meine jetzige Frauenärztin gekommen, die mir die Gestagentherapie in Verbindung mit homöopatischen Mitteln empfohlen hat.

Ich wünsche dir alles Liebe.

Danke für den Stern und wie gesagt, dieses Buch informiert ausführlich und hilfreich. LG

Hallo. Wenn du gerade eine Operation gehabt hast, wurden ja erstmal alle Endo Herde entfernt. Ich hatte auch eine Op deswegen und nehme jetzt eine Pille im Langzeit Zyklus. Heißt, ich nehme die Pille durch und setze sie nicht ab. Dadurch bekommt man natürlich nicht seine Menstruation, die Gebärmutter Schleimhaut baut sich nicht auf und es sollen so keine neuen Herde entstehen. Ob man dies aber nun wieder hat oder nicht, kann man leider durch einen vaginalen Ultraschall oder Mrt nicht heraus finden. Dafür müsste man halt wieder eine Op machen um zu schauen ob alles okay ist. Was hat dir denn dein Frauenarzt nach der Op gesagt, musstest ja sicherlich auch zur Nachsorge und zum Fäden ziehen. Liebe Grüße. ☺

Wurde geklammert und außen sieht alles gut aus. Er meinte das eventuell nichts mehr nachwachst, und ne Schwangerschaft vielleicht sinnvoll wäre.

Hmmm... Bei einer Freundin von mir hat's geheißen, sie könne nach der OP eigentlich nicht schwanger werden, allerdings ist das vor ein paar Wochen passiert... Also selbst mit der Diagnose hast du wohl noch Hoffnung auf Kinder, wenn auch mit ganz viel Glück. :)

Wie kann es sein, dass keiner was über Endometriose weiß?

Ich habe gelesen dass 10 % der Frauen diese Krankheit haben. Fragen sie mal ein paar Menschen in ihrem Umkreis. Ich habe das getan und keiner hatte davon jemals gehört. Was aber jeder weiß, dass viele Frauen starke, unerträgliche Schmerzen empfinden wenn sie ihre Tage haben. Ich bin so eine Patientin. Mit so starken Schmerzen, dass ich ungefähr schon 10 Mal ins Krankenhaus musste, weil ich es einfach nicht mehr aushielt und sogar schon unter schmerzbedingten Halluzinationen gelitten habe. Dort wäre ich wahrscheinlich nie gelandet wenn man mich ernst genommen hätte bei den dutzenden Gynäkologen die ich ausprobiert habe. Immerwieder beschwerte ich mich über unerträgliche Schmerzen, dann folgten meist sehr schlampige Untersuchungen, woraufhin sie sich sicher waren ich hätte nichts weiter und mir dann ibuprofen 800 verschrieben. Das war das stärkste, was ich bekam. Das wirkt bei mir erst nach 3-4 Stunden und auch nur leicht, die Schmerzen bleiben. Vielleicht würde das einen Effekt erzielen, wenn ich die ganze Packung auf einmal essen würde. Ich habe die Pille, die ich 5 Jahre lang genommen habe, vor ca. 5 Jahren abgesetzt. Seitdem war mein Hormonhaushalt total im Eimer. Nach so vielen Jahren, hat sich das leider immer noch nicht eingependelt. Als ich vor ein paar Monaten malwieder ins Krankenhaus musste, weil es einfach nicht mehr ging mit den schwachen Schmerzmitteln, hörte ich das erste mal von der Endometriose, Und zwar in Brasilien (Rio), in einem öffentlichen Gratis-Krankenhaus. Er brachte die starken Schmerzen gleich am Anfang mit der Endometriose in Verbindung, und nach der Untersuchung war er sich fast sicher dass ich das habe. Es fehle nurnoch ein letzter Test. Ich kam nach Deutschland zurück und ließ es Untersuchen. Sie untersuchte mich mit Ultraschall. Ich sah das Bild auch und fragte sie, was das für ein riesiges schwarzes Ding auf meiner Gebärmutter wäre. Sie meinte es wäre eine Zyste und könnte auch mit der Endometriose zusammenhängen. Der Test den ich in Brasilien gemacht hätte, wäre mit einem Schlauch und einer Kamera gewesen. Diesen empfahl sie mir nicht. Mir wurde erklärt dass man quasi noch nichts weiß über diese Krankheit, dass man sie auch nicht feststellen kann wenn man nicht operiert und dass es dagegen kein Mittel gibt, außer abschneiden. Auch wurde mir empfohlen, die Pille wieder zu nehmen, damit nicht mehr Zysten kommen. Sie erwähnte noch dass meine Zyste einen Durchmesser von 48 mm hat. Desweiteren bat sie mich, in 2 Monaten wiederzukommen, und wenn es dann nicht zurückgegangen wäre (von selbst) müsste man sofort operieren. Auf gutdeutsch: abschneiden oder wachsen lassen. Ich war entsetzt, dass mir nie jemand etwas von dieser Krankheit erzählt hatte. Und dass es dann auchnoch keine Behandlungsmethode gibt. Wie kann das sein? Wenn doch 1 von 10 Frauen diese Krankheit hat. Die Chinesische Medizin ist da schon weiter und bietet mehr an. Allerdings unbezahlbar für mich. Weiß jemand mehr oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

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