Ist man mit ein bis zwei Bier am Tag schon Alkoholiker?

5 Antworten

Evistie hat vollkommen Recht. es kommt keineswegs nur auf die Menge an, sondern die Regelmäßigkeit macht einen Menschen zum Alkoholiker. Mit 1-2 Bieren jeden Tag ist der gute Mann sicher noch im Anfangsstadium, aber er ist unleugbar schon alkoholkrank. Das Teuflische an dieser Krankheit ist ja, dass sie schleichend kommt, und dass sie sich nicht bemerkbar macht. Nach 1-2 Bieren täglich kommt irgendwann eine Steigerung. Aber auch bei dieser "geringen" Menge ist man durchaus schon "Spiegeltrinker", der Pegelstand muss eben gehalten werden. Seine Frau macht sich mit Recht Gedanken.

Der Arzt nennt es so. Und ich glaube, ganz unrecht hat er nicht.

Er ist bestimmt noch kei alkoholiker, nur weil er am abend 2 wer weiss vielleicht auch 4 bier trinkt! Ich selbst war schon mit 18 jahren alkoholiker und habe mit 21 den erfolgreichen entzug gemacht und bin nun trocken! Ein regelmaessiger alkoholkonsum zeigt in keiner form das jemand ein alkoholproblem hat, andere kiffen oder anderes jeden abend wieso sollte er nicht 2-4 bier trinken? Jedoch ist es ein kleiner schritt bis es 5,6 oder auch 10 werden also vorsicht! Männer sind halt nunmal leideschaftliche biertrinker:) Liebe grüsse und kopf hoch:)

Die Gefahr scheint mir nicht in der Menge zu liegen (obwohl ich wie loopwithme der Meinung bin, die "1 - 2 Bier" meint er wahrscheinlich pro Tageszeit ;-)), sondern in der Regelmäßigkeit. Das könnte er schnell testen, wenn er es mal nur eine Woche ganz ohne Alkohol versuchen würde. Aber das wird er nicht machen, denn "könnte jederzeit aufhören, wenn ich wollte, aber das Bier zum Essen laß ich mir nicht verbieten und außerdem ist Bier gesund und gar kein richtiger Alkohol". Schon mal so oder ähnlich gehört? Das ist der Anfang zum Alkoholismus: leugnen, schön reden, vertuschen, sich selbst belügen. Und die Frau, die das bemerkt und den Anfängen wehren will, ist keine Xantippe, sondern vermutlich nur um ihren Mann und ihre Ehe besorgt.

Es kommt nicht nur auf die konsumierte Menge sondern auf den Grund an, warum Alkohol konsumiert wird (Probleme, Ängste, Sorgen..) Definitiv kann eine Alkoholkrankheit nicht nur am Konsum analysiert werden!

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