Ist es schädlich, wenn mir kalt ist und ich barfuß laufe?

5 Antworten

Hallo! Nein, dass ist nicht schädlich und dafür hat auch die Evolution gesorgt.

Berühmt sind die Tarahumara als Langstreckenläufer. Laufen nimmt in ihrer Kultur einen hohen Stellenwert ein, sie bezeichnen sich selbst als Rarámuri (‘Die, die schnell rennen’). Traditionell betreiben die Tarahumara die Hetzjagd (auch Ausdauerjagd) auf Wildtiere (wie z. B. Hirsche, Rehe),[3] die sie im Dauerlauf die Berghänge hinaufjagen, bis diese erschöpft niedersinken und mit bloßen Händen erwürgt werden können, sowie die religiöse Jagd auf den Blauen Hirsch (Peyote). Auch heute gibt es Tarahumara, die – ob nun zur Jagd oder auf Wettrennen – bis zu 170 km durch raue Schluchten laufen, ohne anzuhalten. Die Berge der Sierra zwangen sie seit jeher zu ausgedehnten Fußmärschen. Im Laufe der Zeit entwickelten sie auf diese Weise immer mehr Ausdauer. Ohne Probleme bewältigen sie Strecken über 300 km, barfuß oder höchstens mit Sandalen (Huaraches). Auch bei Kälte. Der Rekord liegt bei 700 km in 48 Stunden.

 Kaum ein Tier kann 150 km am Stück laufen, der Mensch kann es - trainiert. In der Kalahari haben Menschen noch bis vor kurzem Antilopen zu Tode gehetzt. In leichten Schuhen oder barfuß - und früher hatte man noch keine Schuhe.

Ich wünsche Dir alles Gute.

So ist es....die Tarahuma machen es uns schon seit 100derten von Jahren vor

nein, ganz im Gegenteil, barfußlaifen ist das Beste was du deinen Füßen antun kannst. Und wenn du immer barfuß gehst bist du ja auch abgehärtet was die Kälte angeht. wenn du frierst wirst du schon was anziehen :)

Nein im Gegenteil, es ist überaus ratsam Barfuß zu laufen, kalte Füße ist nichts schlimmes. Ich laufe seit Jahren überwiegend Barfuß.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ernährungstherapie/ Diätassistent i.A. am UKL Leipzig

wenn du es schon immer machst, dann solltest du es doch wissen. Du kannst krank werden.

http://www.hobby-barfuss.de/best_of/gesd_08.htm

Sebastian Kneipp hat die Heilwirkung von Barfußgehen in seinen beiden Büchern "Meine Wasserkur" und "So sollt ihr leben" einige Wirkungen des Barfußlaufens genau beschrieben. Überlasteten, "kopflastigen" Studenten verschrieb er z.B., in den Wald zu gehen und dort eine halbe Stunde lang barfuß zu gehen. Die abhärtende Wirkung hiervon ist auch beschrieben; die Erfahrung von Dir, Lorenz, ist dort ebenfalls festgehalten. Barfußlaufen ist vorbeugend gegen Erkältungen. Nach meiner Erfahrung dürfen die Füße bis zum Knöchel kalt werden, wenn Du nicht gerade krank bist, jedoch nie gefühllos vor Kälte (höchstens teilweise und kurzzeitig). Ergebnis eines ein- bis zweistündigen Spaziergangs bei fünf bis zehn Grad: z.B. zwei Tage lang herrlich warme und bestens durchblutete Füße (für Schuhe drinnen eigentlich viel zu warm). Bei kühlem Wetter immer einen Pullover mehr anziehen als wenn man Schuhe anhätte; wenn es kalt ist (5 Grad), wirkt eine lange Unterhose bestens (die man ja sonst erst bei unter null Grad anziehen würde). Unten umkrempeln, damit sie nicht unter der Hose hervorguckt... Das Register z.B. meiner Gesamtausgabe erwähnt "barfußgehen" nur zweimal; es kommt aber deutlich öfter vor! Wichtig außerdem in diesem Zusammenhang die Stichworte "Tautreten" und "Schneetreten". ... Freut mich, dass unsere Infos nützlich für Dich sind! Leider mal wieder in Kürze ("Telegrammstil"): [Erfahrung mit Durchblutung nach Besuch im nassen Gras auch gemacht, allerdings hielt die Wirkung nur kurz an, aber spürbar ... gefürchtete Schniefnase hat mich übergangen bei morgendlichen Luft-Temperaturen von wahrscheinlich unter 10°C]

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