Ist es richtig, dass Antibiotikum bei einer Nasennebenhöhlenentzündung gar nicht sinnvoll ist?

5 Antworten

Der Arzt unterscheidet zwischen viralen und bakteriellen Entzündungen und macht davon die Therapie abhängig. Bei bakteriellen Entzündungen wird mit Antibiotika behandelt, bei viralen nur symptombezogen. Die einfachste Unterscheidung ist, ob der Schleim gelbgrünlich ist oder wäßrig, farblos, letzteres spricht für virale Entzündung.

Um die richtige Therapie feststellen zu können, sollte der Arzt auf jeden Fall ein Röntgenbild machen. Erst dann sieht er, ob es sich vielleicht nicht doch eher um eine simple Erkältung handelt. Und wenn es ein guter Arzt ist, dann bestimmt er die auslösenden Bakterien auch noch genau, um zielgerichtet zu behandeln. Soweit ich weiß gibt es aber auch keinen wirklichen Beweis (Studien) dafür, dass Antibiotikum mehr nützt als schadet. Es hat eben auch oft Nebenwirkungen (Durchfall).

wässrig oder dick gelb-grünlich - das ist wohl ein kleiner hinweis auf virus- oder bakterien-befall als ursache, aber noch lange nicht beweisend. der nachweis von viren erfordert einen verdammt hohen aufwand im labor und wird deshalb meist gar nicht erst versucht. was aber meistens versucht wird, das ist eben die verordnung von antibiotika. aber nun schau dir die kinder an, die bei jeder neuen wiederholtennebenhöhlen- oder mittelohr-erkrankung wieder ein neues antibiotikum bekommen, eins nach dem anderen, in immer kürzeren abständen, allmählich werden die erreger immun, und die infektanfälligkeit will und will nicht geringer werden. erste zweifel kommen den eltern dann in ganz vorsichtiger form, so wie in der obigen frage: "Ist es richtig, dass Antibiotikum bei einer Nasennebenhöhlenentzündung gar nicht sinnvoll ist?". andere sind da schon viel weiter und gehen zur naturheilkunde. da machen sie dann die erfahrung, dass mit "harmlosen" mitteln ganz schnell das kind wie umgewandelt ist.

es ist ein kreuz, wie die "moderne" medizin immerzu mit kanonen auf spatzen schießt und dabei die lebenskraft der menschen schwächt. das wort lebenskraft wird natürlich gar nicht "geglaubt" und deshalb nicht benutzt. aber es ist auch egal, ob man dazu stattdessen abwehrsystem oder sonstwas sagt - hauptsache, niemand zweifelt an diesem ganzen denkgebäude von erregern und abtötung von erregern, fieber und unterdrückung von fieber, lästige infekte und bekämpfung mit den chemiebomben der pharmazeutischen industrie, deren aktienkurse steigen und steigen, und deren auffassung vom menschen durch die unis schön weiter so beibehalten werden, dass diese verhältnisse so bleiben wie sie sind...

ich habe seit mehreren Wochen eine Nasennebenhöhlenentzündung. Nach 20 Tagen Antibiotika war es angeblich soweit i.O. um nun eine Woche später wieder voll da zu sein. Kann ich Sinfrontal auch begleitend zu Antibiotika nehmen? Denn eigentlich ist es ja damit schon besser geworden nur scheint die Theraphie zu früh beendet worden zu sein.

Nasennebenhöhlenentzündungen können sich sehr leicht chronisch manifestieren. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, beim erstmaligen Auftreten mit Antibiotika zu behandeln. Hat man die Sinusitis aber öfter, hilft eine homöopathische Anwendung über einen längeren Zeitraum, um das Problem endgültig in den Griff zu bekommen, ohne immer Antibiotika nehmen zu müssen. Eine Beschreibung dieses homöopathischen Mittels gibt es bspw. hier:

http://www.apotheker-schaefer.de/sinfrontal-tabletten-1290939/970161184152195/

Mit hat das jedenfalls nachhaltig geholfen :-)

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