Ist es korrekt, daß die Krankenkasse Wundverbandsmaterial zu Null bezahlt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Zusammen.. die Frage ist schon was älter.. aber die Antworten sind so sehr daneben, daß ich dazu kurz was sagen möchte. Es gibt hier nur eine Antwort: Die Kasse zahlt das Verbandmaterial und die Kasse bezahlt auch den Pflegedienst ( sofern der Patient sich nicht selber verbinden kann oder ein Angehöriger)..... PUNKT.. und das ist alles. Ich weiß nicht wie ihr drauf kommt daß die Kasse Kein Verbandmaterial bezahlt. LG RN

Völlig richtig!!! Auch wenn es Ärzte gibt, die behaupten, dass Sie gewisse Materialien nicht verschreiben können/dürfen. in diesem Falle bei der KK melden ggf. Wundmanager anfordern und auch über den Pflegedienst versuchen.

Das ist doch ganz einfach. Vereinbare mit der KK das der Pflegedienst das 3x täglich macht. Such dir einen Pflegedienst mit dem du das machen willst (Anschriften hierzu bekommst Du bei der KK) und lass den/die Pfleger/in 3x täglich kommen und das Material mitbringen. Man wird dir nicht böse sein, wenn du dann sagst: "Lassen Sie mal das Material hier, ich mach das schon". Evtl. besteht die Person auf regelmäßiger Kontrolle oder sie bleibt halt solange und Du bietest ihr einen Kaffee an. So hab ich das damals mit meinem Vater auch gemacht und alle waren happy und zufrieden. Es ist ja wohl auch nur ein Vorübergang.

Verbandmaterial wird schon lange nicht mehr von den gesetzlichen Kassen bezahlt.

Solche Dinge sollte man aber nicht auf Logik abklopfen, wenn man bedenkt, wie teuer der Pflegedienst ist.

Das perverse ist, daß die KH alle Kosten (Versorgung + Material) übernimmt, aber nur, wenn die Versorgung seitens des Pflegedienstes erfolgt. Zumal es nicht um Mullbinden, sondern spezielle Einlagen in die Wunde geht.

Das ist richtig.

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