Ist eine Behandlung im SPZ (Sozialpädiatrischen Zentrum) meist hilfreich?

4 Antworten

Es gibt mindestens zwei Gründe , warum die Schule die personelle Kapazität der SPZ zur Verfügung steht :

-/-/-/ Der Schüler "stört" in der Schule, was weder ihm noch den Mitschülern hilft ( und dem Lehrer auch keinen Spaß macht

-/-/-/ Der Schüler macht den Eindruck , daß er sozial von den Mitschülern isoliert ist oder gar gemobbt wird. ( Den Mobbern wird ein SPZ - Besuch natürlich auch nahegelegt, denn ihnen droht der Schulverweis )

Die Formulierung : nicht dem Durchschnitt entspricht ist sowohl richtig als auch falsch : Natürlich kann man die Unauffälligen als Durchschnitt bezeichnen, aber von vorneherein die nicht Durchschnittlichen als potentielle Kundschaft des SPZ zu benennen ist falsch , da es sozial positive Auffälligkeiten gibt.

Das SPZ befasst sich mit allen möglichen Kindern.

Behandlungen durch das SPZ? Ich habe das SPZ kennengelernt als: Anlaufstelle, als Ort an dem die ersten Diagnosen gestellt werden, als Ort für die Weitervermittlung an helfende Stellen (beispielsweise für die Logopädie etc).

Google mal nach dem SPZ in eurer Umgebung. Les dir dort auf Internetseite von ihnen durch worum es geht. Das wird sicherlich einige deiner Fragen beantworten.

Ob eine Therapie anschlägt, hängt doch nicht von der Einrichtung ab.

Der Vorteil eines SPZ‘s liegt in der engen Zusammenarbeit aller An der Therapie beteiligten.

Nicht alle Patienten sind unter dem Durchschnitt. Man kann dort auch hochbegabte Kinder treffen aus gesunden Familien, die ein bisschen Hilfe brauchen in der Motorik oder in der Sozialkompetenz.

FZ

motorik , hatte ich ganz vergessen...........

SPZ‘s sind sinnvoll und hilfreich. Sie diagnostizieren und therapieren.

Wird ein offenes Bein von der Medizin eher ignoriert?

Es reißt leider nicht ab bei uns...

Hier sitzt jetzt jemand mit einem offenen Bein/ Fuß. War vor einem Jahr deswegen im Krankenhaus, da war es relativ gut verheilt mit kleinem Überbleibsel, das vom Pflegedienst behandelt werden sollte, medizinischer Dienst kam täglich, ein viertel Jahr war es gut, dann wurde es langsam immer schlechter und jetzt ist es arg.

Wenn ich hier so lese, scheint das Problem meist eher ignoriert zu werden - Salben, Verbände, ggf. Fußbäder. Kein Krankenhaus. Wir haben nun am nächsten Dienstag einen Krankenhaustermin "zur Nachsorge" (vom letzten Jahr) in der Gefäßchirurgie. Mehr konnte der Hausarzt nicht tun. Überweisungsschein gab es am lettzte Dienstag, seit gestern ist der Fuß aber "roh" so dass auch der Pflegedienst auf Wunsch des Patienten nichts mehr macht (Kompressionsverband).

Patient sitzt da und schafft es mit Mühe zur Toilette, verbringt den Rest des Tages und vermutlich der Nacht im Sessel sitzend und will das bis Dienstag knallhart weiter durchziehen, möchte auch für Dienstag keine Sachen packen da "nur kurzer Kontrolltermin". Der Patient kann und will sich alleine nicht waschen, schon gar nicht (Bewegungseinschränkung) an den Füßen.

Internet sagt Wundspezialist, Ursachen müssen gefunden werden, es gibt diverse Behandlungen. Erfahrungsberichte sagen, meist wird eher nichts getan, man muss zu Hause sehen, was man schafft.

In der Klinik, in die wir fahren, gibt es eine Wundsprechstunde der Dermatologie. Wir fahren aber zur Gefäßchirurgie. Mein Gefühl ist, da muss wieder ein Krankenhausaufenthalt her, beim letzten war es mMn anfangs noch schlimmer (Fuß nässend offen ohne Verband) und nach 14 Tagen war die Wunde weitgehend zu.

Ist das wieder möglich? Gibt es da "Ärger"? (Familie hat Angst, dass es Ärger gibt, weil es schlimmer wurde so nach dem Motto "Sie waren nachlässig".)

Ich helfe da gerade im Prinzip aus, sitze aber nur hilflos daneben, helfe nur bei Toilettengängen (zum Bad zu kommen). Fühle mich von Hausarzt und Pflegedienst komplett alleine gelassen, Motto scheint zu sein "Pech, ist halt so". Patient scheint zu glauben "ruhig sitzen zu bleiben" würde helfen bzw. wäre das Einzige, was er tun kann.

Hätte man aufgrund anderer Symptome diese starken Schmerzen, wäre sofort jemand da und würde behandeln (hatte den Fall mit Krebs im Bekanntenkreis, starke Schmerze, am Ende Morphium, Chemo seitens Arzt bei Zweifel des Patienten "dringend angesagt"). Hier haben wir ähnlich starke Schmerzen, aber bei mir als Laien-Begleitung kommt nur eine Art Schulterzucken der vor Ort Beteiligten an.

Patient sollte "laufen", tat das auch mit Hilfe halbherzig wenige Minuten, Dienstag auf Drängen (Physio) 10 min, danach wurde es SCHLIMMER.

Ist das die normale Lage in dieser Situation, die normale Reaktion von Arzt und Pflegedienst? Kein Krankenhausaufenthalt angesagt? Gibt es etwas zwischen Krankenhaus und Pflegeheim (uuuuäääähh + Patient ist geistig fit und Hausbesitzer)?

...zur Frage

Müssen Eltern die ganze Zeit während der Hausaufgaben bei ihren Kindern sitzen?

Hallo,

ein Grundschulkind, 9 Jahre, hat Konzentrationsprobleme. Schulnoten in Mathe und Deutschtests schwanken zwischen 1 und 5.

Diesbezüglich nimmt die Mutter Termine zur Diagnostik wahr ( Dyskalkulie, LRS, Motorik, Psychologin, Kinderarzt, Familienberatungsstelle).

Der Vater des Kindes erwartet von der Mutter, nach deren Arbeit, jeden Tag sich neben das Kind zu setzen und die Erledigung der Hausaufgaben zu überwachen.

3x in der Woche nimmt das Kind noch an Sportvereinen teil.

In den Elternsprechtagen kommunizieren die Lehrer, dass täglich folgendes neben den Hausaufgaben zu üben sei:

15 min Lesen

10 min 1x1 und Kopfrechnen (grösste Schwäche)

15 min Gitarre

Beratungsstelle und Orthopäde raten ausserdem mehrmals wöchentlich zu Fussübungen und Konzentrationsübungen.

Der Tagesaablauf ist dann wie folgt: morgens aufstehen, Schule mit OGS und Arbeit. In der HA Betreuung werden die HA oft nicht geschafft. Mittagessen bekommt das Kind in der OGS.

Abholung des Kindes nach der Arbeit der Mutter zwischen 15 und 15:45h, danach HA (bei denen die Mutter dabei sitzen muss laut Vater).

Ab 17h 3x die Woche Sporttermine (Fussball und Schwimmen, zu denen das Kind gerne geht und wo es Freunde trifft, zudem wird der Sport von allen beteiligten Ärzten und Beratern befürwortet).

Je nach Wetterlage bringt die Mutter das Kind zum Sport und holt es im Dunkeln ab. Bei schönem Wetter fährt das Kind mit dem Roller.

Die Mutter kümmert sich in der restlichen Zeit um Haus und Garten und sonstige Termine (Vorsorge, Sprechtage etc).

Der Vater arbeitet 40h, die Mutter 32. Der Vater macht gelegentlich HA mit dem Kind und wird dabei oft laut und ungeduldig. Seine Aufgaben im HA sind das Betten Beziehen, Einkaufen und das Bügeln der eigenen Wäsche.

Die Mutter kocht selten Essen, da sie sich mit der Schul- und Haushaltsituation oft überfordert fühlt und kaum Zeit für sich. Nur wenn das Kind spielt oder mit Freunden draussen oder beim Sport ist bzw. schläft.

Der Vater ist der Meinung, die Mutter müsse die HA intensiv betreuen und dürfe erst anschliessend sich an ihren PC setzen oder mal in Ruhe Whatsapp Nachrichten der Freundinnen (die sie selten sieht) beantworten. Ausserdem wird moniert, dass die Mutter nicht jeden Tag kocht und die Sachen des Mannes nicht bügelt.

Während der Vater abends weg geht zu Fussballspielen und Konzerten, ist die Mutter zu Hause.

Die Mutter hat zudem letztes Jahr eine Brustkrebs Operation überstanden und fühlt sich mit den Forderungen des Mannes und der Schule (nicht neben den HA noch diverse Dinge zu üben) überfordert. Sie möchte aber auch nicht, dass ihr Kind den Anschluss in der Schule verliert.

Wie ist hier dem Kind zu helfen mit gleichzeitiger Entlastung der Mutter? Von Seiten der Schule wurde das Kind in Absprache mit der Mutter in 2 Förderstunden aufgenommen.

Nachhilfestunden würden noch weniger Freizeit bedeuten.

Das Kind wurde in der Beratungsstelle getestet und hat einen IQ von 126, in Sprache von 135, macht aber immens viele Rechtschreibfehler.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?