Ist ein Asthma Notfallspray nötig?

4 Antworten

Hallo .. Ich weiß, die Beiträge hier sind schon was älter, aber bei meiner Tochter (8) wurde Asthma Bronchiale festgestellt, vor ca 3 Monaten. Sie hatte anfangs auch nur Salbutamol bekommen, Danach Cortison -sprays in zwei varianten . Das erste, BudiAir konnte sie nicht regelmäßig nehmen, da es ,wie sie immer sagte , giftig schmeckt und sie dadurch brechreiz bekam und es nicht immer nehmen konnte, auch an nem we ,wo es ihr nicht gut ging. Da hat sie Flutide-spray bekommen, das neutral schmeckt, ( wir mussten aber noch 8 € zuzahlen) und es wirkt klasse.. Sie kann es jetzt regelmäßig nehmen . da es keinen Brechreiz bei ihr auslößt. Aber jetzt am letzten WE hat sie sich mit ihrem kleinen Bruder (6) ziehmlich gestritten und sich extrem drüber aufgeregt. Dann bekam sie keine Luft mehr !! Sie lief rot an und konnte nur noch Husten. Pfeiffende Geräuche gab sie von sich, und ich bekam Panik.. Das Salbutamol hat nur gering geholfen und es hat ca 10 min gedauert, bis sie wieder besser luft bekam.. Wir haben kein Notfallspray hier und das Salbutamol wurde auch beim Kinderarzt getestet, ob es ihr hilft. Aber der peak-flow test war danach nicht besser. Sie ist im Asthma -programm drin, wo ich auch mit ihr einen Kurs machen soll. aber es ist noch nicht durch. Habe gleich einen Termin beim Doc mit ihr und dann werde ich mal schauen, was ich machen kann, denn ich kenne mich nicht aus. Also man sieht : es hat nichts damit zu tun, wie lange man das schon hat, bis es zu einem anfall kommt und ich nehme mal an, das ein Arzt erst Notfallsprays gibt, wenn es einmal zu einem anfall kam, und da keiner Abschätzen kann, wann und ob es zum ersten Anfall kommt, weil es von Patient zu Patient unterschiedlich ist .Ich hoffe, das ich für meine Tochter so schnell wie möglich ein schnell wirkendes Notfall-Spray bekomme.Lg, Nicole

Hast du deinen Arzt mal drauf angesprochen? Aber mal ganz generell: Asthma Bronchiale heisst nicht automatisch dass es grundsätzlich zu einem Notfall kommen muss, daher hast du wohl auch kein 'Notfallspray' (wobei Bronchialdilatatoren schon darunter fallen würden). Aber kläre das bitte mit dem Doc!

Kortisonsprays, die langfristig antientzündlich wirken, sind für die Behandlung akuter Beschwerden nicht geeignet. Bronchialerweiternde Sprays allerdings schon, zumindest wenn es sich z.B. um Salbutamol oder Fenoterol handelt (beide wirken etwa 4 Stunden lang). Das langwirksame Formoterol (8-12 Stunden) wirkt auch schnell, ist aber offiziell keine "Notfall-Medikation" , da Überdosierungen bzw. zu häufige Inhalationen erhebliche Nebenwirkungen machen können. Das ebenfalls langwirksame Salmeterol hingegen braucht Zeit bis es wirkt und ist keinesfalls als Akutspray geeignet. Bei leichtem bis mittelschwerem Asthma kombiniert man idealerweise einen Kortisonspray mit einem kurzwirksamen Akutspray (Salbutamol oder Fenoterol). Erst wenn das nicht hinhaut kombiniert man Kortisonsprays mit langwirksamen Bronchien-erweiternden Sprays oder Pulvern, entweder als getrennte oder als Kombi-Präparate (2 Wirkstoffe in einem Spray/Pulver). Gute Besserung.

Wenn du die Medis nach ärztlicher Anweisung nimmst, dürfte es normalerweise zu keinem Notfall kommen. Den unterbindet schon allein das Kortison!

Naja...auch das würde ich nicht pauschalisieren!

@Gammaray74

Wenn Shorty22 das schon Jahre lang hätte, hätte ich ne andere Antwort geschrieben, aber im Anfangsstadium ist das halt so (44 Jahre lang habe ich schon selber den Mist, weiß also genau von was ich schreibe, erhalte dafür EU-Rente). Wer Shorty bronchialerweiternde Sprays etc. erhält, ist das ja schon Vorsorge!

@Holzhamster

Du pauschalisierst trotzdem, nur weil das bei dir so war/ist ist das nicht allgemeingültig. Finde ich aus medizinischer Sicht auch etwas kurzsichtig so zu denken.

@Gammaray74

Warum hat der Arzt dann nix mitgegeben/verordnet???? Einen Fachmediziner würde dieser Fehler nicht unterlaufen. Und Beipackzettel sind das Papier nicht wert, die verunsichern nur.

Skoliose-Korsett bei 17°?

Bei mir wurde vor drei Jahren eine Skoliose festgestellt. Mit kleineren Gradzahlen um 10° Aber reaktiv unproblematisch, ich habe Schrott-Physiotherapie verschrieben bekommen. In den Jahren hat sich die Skoliose leicht verschlechtert da ich viel gewachsen bin.

Jetzt wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass innerhalb von 5 Monaten die Skoliose um 5° zugenommen hat im unteren Bereich der Wirbelsäule, sprich dort ist jetzt ein Winkel von 17°. Deswegen meine die Ärztin, ich sollte ein Korsett bekommen.

Im voraus möchte ich aber noch ein paar Dinge klären. Mir ist es vollkommen bewusst, dass die Therapie für mein bestes ist und meine gesundheitliche Zukunft sichert und man sich irgendwie damit arrangieren kann.

ABER, ich möchte diese Entscheidung nicht allzu schnell fällen.

Man kann es nicht schön reden, dass ein Korsett einen sehr einschränkt, schmerzhaft und eine Belastung in allen Lebenslagen ist.

Deswegen will ich keine Entscheidung fallen wenn es nicht feststeht, dass es wirklich nötig ist. Auch, da ich neben der Schule Schauspieler bin und bei Musicals mitmache, sprich mein Körper mein Instrument ist und das schlichtweg nicht mit einem Korsett geht.

Mit 17° ist es ja ein Grenzfall. Auch es ist nicht klar, ob ich ausgewachsen bin sprich ob ein Korsett irgendwas bringt. Jetzt Frage ich mich, ob man a) das ist nicht feststellen kann und b) man mit intensiver Krankengymnastik nicht auch vorerst das bekämpfen kann.

Dazu kommt, dass meine normale Ärztin, welche die Skoliose ursprünglich auch entdeckt hat von einem Korsett nicht begeistert ist und mir zu alternativen Methoden rät, die mehr Bewegung beinhalten, da sie meint, dass der Körper diese braucht um zu "heilen".

Jetzt steht also ärztliche Aussage gegen ärztliche Aussage in einem Grenzfall, der mir vieles nehmen würde.

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wie erkläre ich meinen Eltern, dass ich Transgender bin?

Hallo,

Ich bin biologisch weiblich und 15 Jahre jung. Mir ist seit der Volkschule bewusst das ich anders als die anderen Mädchen bin. Ich habe mich auch wirklich nie als Mädchen gefühlt, sondern als Junge. Ich habe dies meinen engsten Freunden sowie ein festen Freundin vor einiger Zeit mitgeteilt und vor ein paar Tagen meiner Klasse und ein paar meiner Lehrer. Diese haben das alle super aufgenommen und mich sofort mit dem gewünschten Namen angesprochen. Meine Beste Freundin und meine zwei besten Freunde machen sich sehr Sorgen, da sie wissen, dass ich mir oft meine Brüste abbinde und dadurch sehr sehr schwer Luft bekomme und mein Asthma mich in diesem Fall nicht Abschreckt und ich schon oft versucht habe meine Brüste mir weg zu schneiden.

Nun zu meinem Problem! Ich habe meinen Eltern das schon einmal Mitgeteilt das ich ein Junge bin und auch so genannt sowie so aussehen möchte. Meine Eltern reagierten allerdings nicht so toll. Vor ein paar Monaten habe ich es dann nochmal probiert meiner Mama zu sagen/erklären als wir im Auto saßen. Da hat sie genauso reagiert wie beim ersten mal. Diese Identitätsstörung haben auch viele Psychologen und Psychiater festgestellt. Sie haben es mittlerweile akzeptiert das ich meine Kleidung in der Männer Abteilung kaufe. Allerdings gab es schon ein paar Momente, wo man gemerkt hat, dass ich mich als Junge fühle.

Hätte eventuell jemand einen Rat an mich, wie meine Eltern das endlichen Verstehen könnten bzw bemerken würden?

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