Ist die Behandlung von Histaminintoleranz eine Kassenleistung?

2 Antworten

Im Allgemeinen bezahlt die Krankenkasse den Test für die Bestimmung des Histaminwertes, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt.
War bei mir jedenfalls so.
Medikamente bei Histaminintoleranz, die die  Symptome mildern können bereits freiverkäufliche Antihistaminika sein, aber es gibt auch Dao, das ist das Enzym, welches für den Abbau des Histamins verantwortlich ist. Da hat meine KK gesagt, dass es nicht gezahlt wird, da es als Nahrungsergänzungsmittel deklariert wird.
Ein Antrag auf Kostenübernahme wurde abgelehnt, die Begründung war für mich eher faden scheinig, da sich diese Menschen gar nicht vorstellen können, wie man sich einschränken muss

Danke für die Antwort! Ja das stimmt, eben mal nebenbei etwas knabbern geht nicht. Das kann auf Dauer die Lebensqualität sehr einschränken.

Meine Nachbarin ruft Montag bei der Kasse an und sie wird sich demnächst mit extremstem Juckreiz, verstopfter Nase, Herzrhythmusstörungen und anderen Symptomen nicht mehr zur Arbeit schleppen, sondern krank schreiben lassen.

An Stelle deiner Nachbarin würde ich schleunigst zu einem Allergologen gehen. Die haben dahin gehend evt eher den Verdacht und dann machen die den entsprechenden Bluttest. Ich bin damit bei einer HNO Ärztin in Behandlung, die auch Allergologin ist. Sie hatte mir auch Empfohlen immer zu einem HNO-ARZT mit Allergologie Zusatzqualifikation zu gehen.

Deine Nachbarin sollte vor allem Versuchen Stress zu vermeiden.  Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Symptome schlimmer werden, je mehr Stress ich habe.

Wenn die Symptome so extrem sind sollte sie mal versuchen sich eine Zeit lang nur von Kartoffeln, Reis und Haferflocken zu ernähren, damit der Körper erstmal das überflüssige Histamin abbauen kann. Mir hilft das in den schlimmen Zeiten immer und meistens kann man schon ziemlich viel mit ein bisschen Ernährungsumstellung erreichen.
Sie soll sich da mal bei Histaminintoleranz.ch belesen. Da gibt es auch ganze Listen mit Empfehlungen, was man essen kann und was nicht. Außerdem gibts da auch Medikamentenlisten, welche man nicht nehmen sollte.
Kann nämlich auch ein Grund sein, warum sich die Herzrhythmusstörung nicht beheben lassen.

Sie soll sich an ihre Krankenkasse wenden und dort nachfragen.

Danke, aber deine Antwort hilft jetzt nicht wirklich weiter. Die Frage lautete:

Was sagt denn das Gesetz dazu? Oder können Ärzte und Kassen einfach so willkürlich bestimmen, was krankhaft ist und was nicht.

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