Ist das wirklich eine Gastritis?

5 Antworten

Hast du schon mal Zimt in Teeform probiert? Hättest du Appetit auf Zimt? Dann geht es einfach: 1 geh. Teel. Zimtpulver mit kochendem Wasser  überbrühen und wenn es Trinktemperatur hat, etwas Honig zugeben, trinken. Das beruhigt die Bauchspeicheldrüse, und danach klingen deine Beschwerden. Zimt enthält das Spurenelement Chrom und wirkt auch antibiotisch.

Un wie reagierst du auf Pfefferminztee? Der ist sonst immer außerordentlich hilfreich, wenn die Abt. Magen-Darm protestiert (oder jap. Heilpflanzenöl).

Außerdem können Bitterstoffe helfen, die ja meist weggezüchtet werden und in allen Lebensmitteln meist unerwünscht sind. Ich nehme seit Jahren das Heidelberger Kräuterpulver (idealerweise morgens und abends). Diese Bitterstoffe helfen dem ganzen Verdauungssystem wieder auf die Beine, weil sie helfen, die ansonsten unverdauliche Stärke zu verdauen. Ich kaufe es hier: www.phytofit.de/Heidelberger-Pulver/Heidelbergerpulver.html  - Infos zum Nachlesen: http://www.kernosan.ch/index.php?id=news-detail&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1&cHash=5300e36b85b0844c03ebb246d2b76b84.

Als Mittel zum Fördern der Assimilation von Nahrung im Körper kenne ich auch den Mineralstoff Nr. 2: Calc. Phos. D6 von Dr. Schüßlers Biochemie. Den nimmt man alle paar Stunden ein, immer je 2 Tabl. auf der Zunge zergehen lassen. Nr. 9 Natr. Phos. D6 und Nr. 10 Natr. Sulph. D6 könnten auch helfen. 

Zu Säureblockern habe ich als naturheilkundlich interessierter Mensch meine eigene Meinung. Wie Bodyguard007 schon sagt: es kann die gleichen Beschwerden auslösen, die du bekämpfen willst. Das Mittel wird in Krankenhäusern und von Ärzten oft einfach mal so auf Verdacht verordnet, ohne die Ursache zu kennen. Das ist kontraproduktiv, denn eigentlich hat der Patient oft nicht zuviel, sondern zu wenig Magensäure und das Problem verschlimmert sich immer weiter; außerdem geht das Mittel auf die Nieren). Infos:  www.zentrum-der-gesundheit.de/magenmedikamente-schaedigen-die-nieren-16110469.html.

Ich wünsche gute Besserung!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Alles, was heilt, lindert, bessert ....ursachenbezogen!

@ junior173

Und ja einen Arzt wollte ich mal aufsuchen wenn es in einer Woche immer noch nicht besser ist oder schon bei einem kleinen Fehlverhalten Beschwerden gibt.

Das wäre der richtige Weg, bevor du andere nach Erfahrungswerten fragst, denn deine Symptome könnten auch andere Ursachen haben.

Der Mensch hat noch mehr Organe wo es einem schlecht wird, wenn man dementsprechende Nahrung zu sich nimmt. Das wird dir dein Arzt auch erklären können.

Magenspiegelung machen lassen und abwarten, was da herauskommt und dann mit dem Arzt besprechen wie man weiter vorgeht.

Gute Besserung auf jeden Fall wünsche ich dir.

Bei mir dauerte es drei Wochen & ich habe sehr viel Geduld gebraucht. Ich war spazieren, habe nicht geraucht, nur wasser getrunken, tee & keinen Alkohol, keine Kohlensäure. Ich habe außerdem Kartoffeln, Reis, Kartoffelbrei, Apfelmus, gedünstetes Gemüse & geriebene Äpfel, pürierte Bananen, Suppen, Eintopf gegessen :)

Wurde eine Magenspiegelung gemacht? Sonst ist es ja nur eine Vermutung des Arztes. Sehen kann man das ja nur da und da wird ja dann normalerweise auch eine Biopsie gemacht um zu sehen, ob evtl. Bakterien vorhanden sind.

Bei mir ging das ganze ein halbes Jahr, dann Magenspiegelung. Keine Bakterien, aber Entzündung feststellbar. Diagnose Magenschleimhautentzpndung, Ursache entweder psychosomatisch (Stress) oder Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Zwischenzeitlich war ich versetzt worden auf eine andere Stelle, nachdem ich darum gebeten hatte. Dann wurde es schon besser, richtig gut geht es mir aber erst nach einer grundlegenden Umstellung meiner Ernährung.

Darf ich fragen, wie du dich nun ernährst? Eine MAgenspiegelung gab es noch nicht. Wurde nur ausgeschlossen das die Helicobacter nicht am Werk sind und davon ausgegangen das es trotzdem iene Entzündung ist. Eine verschleppte allerdings.

An Nahrungsunverträglichkeit habe ich auch gedacht. Da ich letztens nach nem alkoholfreien Weizen fast verreckt bin ^^ Leider gibt es zu wenige übereinstimmungen, um zu sehen, ob es eine ist und wogegen..

@junior173

Ich ernähre mich nach LCHF mit Tendenz zu Paläo.

Ja, es kommt eben drauf an worauf man reagiert, dass kann sehr unterschiedlich sein. Die Meisten vertragen kein Gluten (Getreide) oder Laktose (Milchprodukte). Es kann auch sein, dass man später noch eine Unverträglichkeit gegen Laktose entwickelt, wenn man schon eine für Gluten hat.

Rausfinden kannst du dies nur durch eine Ausschlussdiät. Das ist zugegebenermaßen erst mal echt blöd, einfach, weil es eine riesengroße Umstellung ist.

Zum Thema empfehlen könnte ich dir das Buch "Die Paläo-Therapie" von Sarah Ballantyne. Das lese ich selbst grade. Es geht zwar hauptsächlich um die Verbesserung von Autoimmunerkrankungen, aber es basiert viel auf Ernährung und ist höchst informativ. Aber auch sehr umfangreich. Vielleicht ist das ja was für dich.

So eine Magenspegelung sollte schon gemacht werden denke ich, besonders, wenn deine Beschwerden so stark sind und sich nicht wirklich bessern. Nur da kann man eben wirklich SEHEN, was da los ist. Ist auch nix schlimmes so. Ist schnell vorbei und man merkt auch nix davon i.d.R.

Bei mir ging es übrigens ganz ohne Medikamente weg. Aber ich merkte eben, dass ich auf die verordnete Schonkost a la Zwieback oder trockenes Toast mit Kräutertee ganz furchtbar reagierte.

Bei meiner Magenschleimhautentzündung war es so, dass mir eigentlich bei allen Lebensmitteln kurz nach dem Essen schlecht wurde und ich Magenkrämpfe bekommen habe. Das war auch erst nach ca. 3 Wochen wieder vollständig abgeheilt. Du solltest vor allem weiter Schonkost zu dir nehmen, auch wenn die Symptome etwas weniger werden. Ich habe es nach der 2. Woche übertrieben und dann wieder Beschwerden gehabt. Habe auch sehr gute Tabletten vom Arzt bekommen, die innerhalb von wenigen Tagen geholfen haben, deshalb unbedingt mal den Arzt aufsuchen ;)

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