Ist BASICA wirklich so toll?

3 Antworten

Mal was Allgemeines:

VKI-Ernährungswissenschafterin Mag. Birgit Beck ist ebenfalls überzeugt, dass Basenpräparate nichts bringen.

Zur Vorbeugung gegen Zivilisationsleiden empfiehlt sie statt der teuren Pulver Säurebildner wie Fleisch, Kaffee, Cola und Alkohol zu reduzieren, dafür täglich ein halbes Kilo Obst und Gemüse, aufgeteilt auf fünf Portionen, zu essen.

Für die Knochengesundheit sollte auf Milchprodukte nicht vergessen werden.

Beck warnt davor, die Pülverchen direkt zu Mahlzeiten einzunehmen: "Basenpräparate sollten - wenn schon - eine Stunde vor der Mahlzeit oder zwei bis vier Stunden danach genommen werden. Denn zur Aufnahme von Eiweiß und Eisen ist das saure Milieu im Magen notwendig und die Magensäure hilft auch mit, krankheitserregende Keime aus dem Essen unschädlich zu machen."

Von den 20 untersuchten Produkten konnte "Konsument" jedoch nur bei vier korrekte Verzehrsempfehlungen finden.

Basenprodukte können zwar Sodbrennen oder gastritische Beschwerden lindern, bei Magenbeschwerden jedoch empfiehlt "Konsument" einen Arzt aufzusuchen, da es heute wesentlich bessere und verträglichere Arzneimittel dagegen gibt.

Achtung vor Neben- und Wechselwirkungen

Kaum jemand rechnet bei den als harmlos geltenden Basenpulver mit Nebenwirkungen. Dabei sind vor allem Wechselwirkungen mit gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln möglich.

Weiters verschweigen die Hersteller, dass bei Nierenerkrankungen keine Basenprodukte eingenommen werden dürfen. Kritik kommt von Professor Ekmekcioglu auch zur wahllosen Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen: "Manches Produkt ist derart vollgestopft mit einer Unzahl unterschiedlicher Substanzen, dass darüber absolut keine Kontrolle vorhanden sein kann, was man einnimmt.

Vitamine und Mineralstoffe beeinflussen sich auch gegenseitig und die Aufnahme erwünschter Substanzen kann vermindert sein - so etwa hemmen einander Kupfer und Zink."

http://www.wecarelife.at/ernaehrung-esskultur/saeure-basen-haushalt/uebersaeuerung-gibt-es-nicht/

Vielen, vielen Dank...bin ich mal wieder einer Blendernummer davon gekommen! VG

@sunnytime07

EIn typisches Argument der "natürliche Ernährung ist das Beste" Fraktion. Während sich diese Nullnummer über die Inhaltsstoffe einer Basenmischung den nicht vorhandenen Kopf zerbricht verschweigt sie, dass mit der täglichen Menge Obst (die Sie empfiehlt) eine gewaltige Menge Pestizide und Schwermetalle aufgenommen werden.
Weiterhin beweist, dass sie von der Säure-/Basenthematik keine Ahnung hat. Es geht nicht darum den Magen-pH-Wert anzuheben, sondern den des Organismus. Das dritte von dem die Frau Magister keinen Dunst hat sind Mikronährstoffe, was der letzte Satz beweist. Seriöse Basenprodukte wie Basica, Syxyl-Basenpulver oder Panaceo belegen über zahllose Studien den postivtiven Effekt auf den Organismus.

@schens

Das mag alles stimmen, wenn man sich in dem Thema auskennt und eine gute Beratung hat.

Ich halte nur nichts davon, einfach auf blauen Dunst oder eine Empfehlung irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und zu glauben, dadurch würden grundsätzliche Probleme gelöst.

Basica puffert die Säuren im Blut ab. Das ist zwar ok, löst aber das Problem der Übersäuerung nicht ursächlich. Ich habe zum Thema "Abnehmen ohne Jojo Effekt" einen recht ausführlichen Artikel in meinen Blog gepostet. Dabei gehe ich auch auf das Thema Entgiften, Entsäuern, Entschlacken ein. Vielleicht kann ich Dir damit weiterhelfen. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. [...]

Liebe/r boone64,

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Ben vom gutefrage.net-Support

Ja es ist in vieler Hinsicht sehr gut, auch wenn es immer wieder argwöhnische Stimmen dageben gibt. Eine gesunde ausgewogene Ernährung durchzuführen ist gar nicht so einfach, wie es oft gesagt wird. Gerade wenn man sehr viel Sport betreibt, kann man auf zusätzliche Mineralstoffe meist nicht verzichten. Wenn ich nicht jeden Tag Magnesium, oder ausreichend Basica nehme, bekomme ich Wadenkrämpfe, denn ich betreibe sehr viel Sport. Auch mit anderen Zusatzstoffen, wie Orthomol Sport und Vitamin B bei vegetarischer Kost, habe ich gute Erfahrungen. Ich berate mich darüber aber ausführlich mit meinem Arzt, und lassse alle 6 Monate mein Blut und Harn untersuchen, um die Werte festzulegen. Das ist vielleicht sehr aufwendig und es kostet viel Geld, aber meine Gesundheit ist das Wichtigste was ich habe.

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