Inwieweit kann man seinen Hausarzt mit seinem Chef (Arbeit) vergleichen?

5 Antworten

Was schreibst du für einen Unfug?

Ein Arzt hat Schweigepflicht, der redet nicht darüber, wenn du ihm deine Probleme anvertraust. Also nicht zu vergleichen mit dem AG.

Und daß Ärzte die Blutwerte nicht selbst analysieren liegt einfach an den Kosten. Sie müssen sich viele Geräte dafür anschaffen und verdienen nicht viel daran. Also gibt man die Blutproben in ein zentrales Labor, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Und was Ärzte in ihrer Freizeit lesen, geht die Patienten gar nichts an.

Keine Ahnung, wo du dieses Zeug gelesen hast, entspricht aber nicht den Tatsachen.

Inwieweit kann man seinen Hausarzt mit seinem Chef (Arbeit) vergleichen?

Noch einmal: gar nicht!!

Ich habe nur wiedergegeben, was der User in dem Kommentar geschrieben hat. Ich habe ja nicht gesagt, dass ich es so selbst erlebt habe, im Gegenteil.

1) Das Umfeld ist für das Seelen- und Körperheil wichtig. Zb führen viele oder alle Berufe zu spezifischem körperlichem Verschleiss oder Vergiftungs-/ Krankheitserscheinungen.

Auch führen seelische Probleme bzw. psychischer Druck und Stress zu psychosomatischen Problemen und "psychischen Problemen wie zb Demenz, Trauma usw.

Handkerum sagt der Lebensstil (Schusseligigkeit, Merkprobleme, Fettleibigkeit, Aggressionen) etwas über zb Neurologische, hormonelle, Hirn-Krankheit aus.

So gesehen, engagieren sich Aerzte hier noch zu wenig (systematisch).

2) Ein Hausarzt kann unmöglich Laborarbeit machen. Dass ist a) viel zu teuer wegen der Geräte, Akkreditionskosten, und dem benötigten professionellen Personal, dass nur das macht (sonst ist es nicht gut genug. Nur schon die Kosten waeren zu hoch. Laborarbeit durch kleine Arztpraxen ist daher eher unseriös.

3) Ein guter Hausarzt muss extrem hohes Knowhow haben und immer up to date über Tropenkrankheiten, neue Medikamente, neue Diagnosemittel usw. sein. Er muss aus einer Vielzahl teils unspezischer Symptome richtig urteilen und Entscheiden gefährlich/harmlos. Im Prinzip extrem anspruchsvoll und nur mir sehr viel Aufwand zu schaffen.

4) Es gibt in jedem Beruf solche, die sich nicht weiter Bilden und mit null Aufwand viel Geld verdienen wollen, schwierige Fälle aussortieren und so viele Fehler machen, dass man sich fast bald besser gegen seitig behandelt.

Hab schon viele Aerzte gehabt vom Drogensüchtigen, der mir das ebenfalls andrehen wollte, zu dem der einen selbst am morgen 2-4 h warten liess, bis zu dem wo man besser nicht hin ging usw. Ich hatte aber auch sehr gute, sehr engagierte Hausaerzte.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Na ja, ich gebe zu, mit meinem Hausarzt rede ich da auch nicht über mein Seelenleben. Fachliche "Ratschläge" kann er mir eh nicht geben, mangels Ausbildung, also was soll´s.
Ich habe es vor sechs Wochen sogar mal versucht. Ich hatte plötzlich einen viel zu hohen Blutdruck, dabei war mein Blutdruck immer völlig normal. Mein Hausarzt guckte denn auch ratlos und besorgt. Ich bot ihm eine Erklärung an: Psychosomatischer, fürchterlicher Stress, denn mein Pferd stand in der KLinik und sollte am nächsten Tag das zweite Mal am Auge operiert werden. Innerhalb von 14 Tagen.
Ich habe selten so einen überforderten Menschen gesehen. Die nackte Panik stand in seinen Augen. "Äh..äh...ja...äh.... " stotterte er und starrte derweil ständig auf seinen Computer , als ob er da eine Antwort bekäme. Dann meinte er: "Ja...äh, wie alt ist denn ihr Pferd? (19) Ja, lohnt sich das denn noch mit der OP?" Ich hätte ihn in dem Augenblick meucheln können....
Dann überwies er mich zum Kardiologen und war heilefroh, als ich wieder ging.
Nichts gegen den Arzt, er ist eigentlich ein guter Hausarzt. Aber für seelischen Stress ist er einfach nicht ausgebildet.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Na ja, meiner hat von Anfang an gesagt, dass er immer Körper und Seele gemeinsam betrachtet, da beides eng miteinander verbunden ist und deshalb auch schon mal von sich aus nachfragt.

Seinem Arzt von privaten Dingen zu erzählen macht nur dann Sinn, wenn es aufgrund der privaten Sorgen zu gesundheitlichen Problemen kommt oder aber die Vermutung nahe liegt. Kennt man seinen Arzt gut und hat ein eher freundschaftliches Verhältnis zu ihm, sind natürlich auch private Dinge Bestandteil eines Besuches.

Ärzte haben heute leider oft wenig Zeit für ihre Patienten

ich kenne auch Ärzte, die sich schnell nach den Beschwerden des Patienten erkundigen, innerhalb von 5 Minuten ein Rezept ausstellen und dann den Patienten "abservieren"

die Nachfrage nach persönlichen Problemen finde ich eigentlich nur dann angemessen, wenn die Symptome damit in Zusammenhang stehen könnten

Was möchtest Du wissen?