Intubation Leckage

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Die Leckage kann man nur in den modernen halbgeschlossenen und geschlossenen Narkosegeräten ermitteln. Dabei wird durch Flow-Sensoren gemessen, wieviel Gasgemisch über den inspiratorischen Schenkel in den Patienten hineingeht, und wieviel auf der anderen Seite zurückkommt. Die Differenz ist die Leckage - zumindest fast. Von diesem fehlenden Volumen müssen dann noch divere Volumina abgezogen werden. So geht z.B. ein gewisser Teil des Gasgemisches für die Messung des Kohlendioxidgehaltes der Ausatemluft drauf, außerdem atmet der Patient ja CO2 wieder aus, das durch einen Filter aus der Atemluft entfernt wird und somit auch das Gasvolumen reduziert. Diese Volumina errechnet die Maschine aus den ganzen Messwerten. Die Maschine rechnet also folgendes: Eingeatmete Luft minus ausgeatmete Luft, davon aber ein bestimmter Bestandteil wegen technischer Verfahren bedingt abgezogen, ist die Leckage (z.B.: Vinsp = 5,6l/min, Vexp = 5,3 l/min, Differenz = 300ml, davon aber 170 ml/min technisch bedingt, eigentliche Leckage also 130 ml/min). Ds "echte" Leckage-Volumen kann bei modernen Geräten im wesentlichen drei Ursachen haben: Der Tubus sitzt nicht dicht, das Gerät ist kaputt oder der Patient hat irgendwo eine pulmonale Fistel und verliert Luft nach außen. Das kommt meist nur bei Thoraxchirurgie oder bei Emphysematikern bzw. anderen schwer Lungenkranken vor. Bei ungeblockten Kindertuben, um die scheint es dir ja zu gehen, gibt es immer eine Leckage, da immer ein bisschen Luft neben dem Tubus her strömt. Je enger der Atemweg aber, also wenn der Tubus eine Stenose überbrückt, wie du schreibst, wird die Leckage bei konstantem Atemwegsdruck aber natürlich geringer.

Hi pocetnick,der sogen.Leck-Wert kann nur indirekt mittels des Kapnometers gemessen werden.Eine Leckage entsteht durch einen zu kleinen Tubus,dass de facto der Totraum der Atemwege sich Vergrößert,da ja Luft zwischen defr Trachea und dem Tubusdurchmesser vorbeiströmt,die zur sogenann ten Pendelfluss der zwischen Tubus und Trachea strömt,nicht verwertbar ist.Somit kann es zur Unterversorgung des Pat.mit den Atemgasen führen und die Abatmung der CO2-reichen Luft behindert sit und es zu einer Hyperkapnie kommt,was letztlich zu Ateinsuffizienz wie respiatorische Acidose in in der Folge auch zur metalbolischen Problemen führen kann.Ausserdem sind die Messwerte der Atemvorgänge nicht mehr stimmig,sodass die Kontrolleure zugeführten Atemgasse und die a bgeatmeten CO2-werte auch falsch sein können.Daher muss der Tubus nach richtiger Platzierung unbedingt geblockt werden,damit es zur beschriebene Erhöhung des Totraumes erst gar nicht kommen kann.Dafür idt der Narkosearzt verantwortlich.LG Sto

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