Insulin für Diabetiker - Doping

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! Ich bin bei dieser Antwort ziemlich nah dran, komme aus der Bundesliga Gewichtheben. Dabei fällt mir gerade eine witzige Sache ein. Bei Mannschaftskämpfen zählt nicht die Gewichtsklasse, sondern sogenannte Kilopunkte. Ergeben sich aus der Differenz von Körpergewicht und Leistung. Wenn ich da mal die Leistung des Olympiasiegers London im Superschwergewicht in Kilopunkte umrechne - da habe ich schon wesentlich mehr gemacht. Nicht, weil ich so gut bin, sondern weil sich damit die Leistungen in dieser Klasse relativieren. Wieder zum Thema, grundsätzlich und in vielen Sportarten. 1.) Gibt es medizinisch belegte Krankheitsbilder, so kann man bei vielen Mitteln eine Ausnahmeregel beantragen. 2.) Es gibt bei vielen auf der Dopingliste stehenden Mitteln Gegenmittel, die diese neutralisieren und damit nicht nachweisbar machen. Das bezieht sich jetzt aber ganz ausdrücklich nicht auf Matthias Steiner, ist eine allgemeine Aussage.

diabetis ist eine krankheit und nicht sehr angenehm ,insulin ist ein körpereigner stoff.damit kann man sich wie du es ausdrückst nicht ..legal dopen ..,die krankheit ist immer von nachteil weil man auf die ernährung und die richtige dosierung des insulins achten muß, es gibt auch insulin als tabletten ist aber genau so voller nachteile wie spritzen ,aber diabetiker haben meist ihre kranlheit im griff ,vorallem sportler achten noch mehr darauf als jeder andere denn sie müssen fit sein

Leider gibt es Insulin noch nicht als Tabletten, auch wenn daran intensiv geforscht wird.

@ClA89

sorry etwas falsch ausgedrückt meinte manche nehmen auch tabletten die diabetiker sind

Es gibt auch Sportler, die nehmen offiziel Testosteron ein. Es wird auch nur bis zum oberen Grenzwert des Referenzbereiches substituiert. Eine richtige Dopingkur hat üblicherweise 14-33 fach überhöhte Werte. D.h. es tritt hier kein Vorteil gegenüber den anderen auf. Generel sind Menschen, welche auf Medikamente angewiesen sind eher im Nachteil, da meisstens ein (Hormon)Mangel selten isoliert auftritt und eine Gabe weitere Veränderungen mitsich bringt. Diese Medikationen werden in Vorfeld deklariert.

Sehr gute Frage! Und es ist schwierig da eine Antwort zu geben. Natürlich ist die Krankheit generell ein Nachteil, das sagt auch Steiner. Man muss sehr auf die Therapie achten. Dann mit Insulin und Blutzucker so rumzuspielen, dass es als Dopingmittel benutzt wäre sehr gefährlich. Sollten bei den Sportlern trotzdem zu hohe Insulinwerte vor dem Wettkampf auffallen (der Diabetiker würde das dann entsprechend mit zusätzlichen Kohlenhydraten ausgleichen) wäre das auch Doping-verdächtig. Übrigens ist auch nicht ganz klar ob Insulin tatsächlich leistungssteigernd ist, auch wenn es sicher anabol wirkt.

Was möchtest Du wissen?