Ich wollte wissen ob es Cannabis auf Rezept jetzt tatsächlich auch bei Restless Leg Syndrom gibt?

4 Antworten

Cannabis kann beim RLS helfen, was aber nicht automatisch bedeutet, dass es dir der Arzt auch gleich verordnet. Vor der Verordnung von Cannabis muss nämlich grundsätzlich nachgewiesen werden, dass die üblichen Therapien versagt haben. Außerdem muss die Verordnung von Cannabis auf Kosten der GKV vorher von der Kasse per Antrag genehmigt werden. Gerade was den letzten Aspekt angeht, gibt es derzeit große Probleme. Die Kassen sehen sich nämlich einer wahren Antragsflut ausgesetzt, da tausende Versicherte plötzlich Cannabis auf Kosten der Kassen verordnet bekommen wollen. Das führt zu einer sehr langen Bearbeitungsdauer und natürlich auch zu einer hohen Ablehnungsquote, weil nur ein kleiner Teil der Antragsteller das Cannabis wirklich benötigen dürfte.

Zudem ist die Cannabistherapie extrem teuer und übersteigt das übliche Arzneimittelbudget eines Kassenarztes um ein Vielfaches. Somit muss jeder verordnende Arzt mit einer Regressforderung durch die Kassen rechnen, was die meisten Kassenärzte dazu veranlasst, keine Cannabisprodukte auf Kassenrezept zu verordnen, solange kein Regressschutz besteht.

ok danke dir für diese ausführliche Antwort

Nicht das der Hausarzt mir morgen den Vogel zeigt.

wird er nicht - aber er entscheidet, was er Dir verschreibt.

Dasselbe gilt für den Neurologen.

Die Symptome des RLS lassen sich in der Regel wirkungsvoll mit Medikamenten behandeln.

Rechne mal damit, dass Du kein Cannabis bekommst

Restless Leg Syndrom sagt mir jetzt gar nichts , fals das Phantomschmerzrn sind dann sollte es erlaubt sein , kenne eine Person aus dem Umfeld die es aufgrund von Phantomschmerzen bekommt

Restless Leg Syndrom ist wenn die Beine in meistens entspannter Position plötzlich anfangen zu zucken, bzw in die Luft zu springen. Keine Ahnung wie man das am besten beschreiben kann. Aber so ungefähr läuft das ab.

naja hat man dabei keine schmerzen hat wage ich zu bezweifeln das man canabis verschrieben bekommt

„Wolff-Parkinson-White-Syndrom“ & regelmäßig kiffen ?

Hey,

Ich möchte nicht, dass mir hier jemand eine Predigt hält, wie ungesund es doch ist, so jung schon regelmäßig was zu rauchen. Ich bin mir dessen bewusst dass das nicht gerade gut für den Körper ist.

Nun aber zu meiner Frage.

Ich bin 17 und kiffe nun seit nem Jahr so gut wie jeden Tag. Mir macht’s einfach Spaß & ich fühl mich dadurch wirklich entspannt. Was mich nur stört ist, dass ich -egal ob Bong oder Joint- Herzrasen kriege. Ich weiß dass sich der Puls nach nem Cannabis Konsum erhöht aber bei mir ist das wirklich sehr extrem. Zwar kann ich mich entspannen oder versuche es in dem Moment trotzdem, aber natürlich hat man in dem Augenblick auch Angst.

Dazu muss man sagen, hab ich auch im nüchternen Zustand manchmal Herzrasen. Was normalerweise aber eher selten vorkommt. Erst vor kurzem hab ich die Diagnose bekommen: das „Wolff-Parkinson-White-Syndrom“. Ich habe eine zusätzliche Leitungsbahn im Herz. Wenn sich diese aktiviert, kriege ich Herzrasen.

Der Arzt meinte aber zu mir, dass ich mir keine Gedanken machen muss weil das eine ungefährliche Herzkrankheit ist. Außerdem kann ich diese auch zuöden lassen. Das hat mich natürlich beruhigt.

Ich habe aber nicht mit ihm über meinen Cannabis Konsum gesprochen. Und nun frage ich mich, ob das Herzrasen nach dem Konsum durch die Krankheit entsteht oder obs einfach Zufall ist und ich „Vertrags“ einfach nicht so gut.

Ich rauche wirklich gerne und möchte es am liebsten auch nicht einstellen. Nur macht mir das momentan schon Gedanken.

Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrung damit oder kann mir die Frage beantworten ? :)

Liebe Grüße

Nadine

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