Ich soll eine ambulante Chemo bekommen mir wird ganz mulmig beim dem Gedanken allein zu Hause mit all den Nebenwirkungen, Gibt es WG´s o ähnliches, bin 52!?

5 Antworten

Ich habe mit 62 Darmkrebs bekommen und musste anschließend ein halbes Jahr ambulant Chemo machen

Montag ca 5 Stunden, Dienstag ca 3 Stunden, dann eine Pumpe für zu Hause.

Dies alle 14 Tage.

Den ersten Zyklus habe ich in der Klinig machen lassen, weil ich sehr ängstlich war.

War allerdings gänzlich unnötig.

Ich habe es die restlichen 11 mal ambulant gemacht. Ist prima gegangen. Ich hatte die Telefonnummer der Klinik, des Professors und des behandelnden Arztes in der Klinik. Falls etwas passiert wäre (Dauerdurchfall oder Erbrechen) hätte ich jederzeit in die Klinik fahren können.

War aber nur zu meiner Beruhigung. Ist überhaupt nichts passiert.

Lass dir gegen eventuelle Übelkeit "Ondansetron" geben. Gibt es als Infusion zur Chemo und als Tabletten.

Alles halb so schlimm. In der Klinik wäre es mir zu langewilig geworden.

Übrigens: ich hbe in dem halben Jahr Chemo 12 Kilo zugenommen, weil ich immer Hunger hatte.

Du musst dich unbedingt wehren und denen sagen dass du alleine lebst, ich bin auch nicht empfindlich, aber eine ambulante Chemo wäre mir dann doch zuviel da ich wie du alleine lebe. Ich habe nach meiner Krebs Operation auch gesagt ich sei alleine zu Hause. Für mich würde niemand einkaufen. Im Spital hatten die Verständnis und ich konnte noch 3 Tage länger bleiben. Alles Gute für dich.

Vielleicht liegt es daran das du keine tragische Schmerzen haben wirst...meine Tante hat auch keine Schmerzen ,nur mal müde und etwas schlapp...das wars...darf ich fragen was du für Ein Krebs hast ?

Es reagiert jeder anders auf eine Chemo und dann kommt es auch noch sehr drauf an wie hochdosiert eine Chemo ist. Im übrigen sind Schmerzen eine Sache, eine andere ist die starke Übelkeit die neben anderen unerwünschten Wirkungen auftreten kann. Es gibt immer wieder Menschen die die Chemotherapie abbrechen müssen weil die Nebenwirkungen nicht zum Aushalten sind. Es ist sicher ganz schlimm wenn ein Mensch eine Hoch Dosis Chemotherapie bekommt im Spital.

@Thaliasp

es geht mir ja nicht um einmal, da der Krebs nicht operiert werden kann, kommt wohl eine ganze Serie von Chemo´s auf mich zu, da ist es mit 3 Tagen länger in der Klinik auch nicht getan.

Ich meinte es auch nicht so, du hast es falsch verstanden. Ich habe das Beispiel nur erwähnt zum zeigen dass man sich wehren muss, das heisst für dich dass du mit den Leuten reden sollst über deine Bedenken. Ich kann es voll verstehen, das wäre mir auch zuviel wenn ich eine ambulante Chemo machen müsste.

Das finde ich aber eine Zumutung für jemanden, der alleine lebt. Das würde ich noch mal mit dem Arzt oder der zuständigen Sozialstation im Krankenhaus besprechen.

eine Chemo ist heutzutage überwiegend keine Horrorbehandlung mehr, freu Dich Du bekommst eine ziemlich harmlose Chemo , sonst würde Dir wie bei jeder  intensiven Therapie ein Krankenhausaufenthalt nicht erspart werden können 

Solltest Du allerdings entgegen aller Erwartungen extrem auf die Behandlung reagieren, wirst Du stationär aufgenommen ( langzeit Nierenkontrolle , oder wegen einer schlimmen Infektion)

mache Dich nicht vorab verrückt , Chemo bekommen zig Menschen wegen der  guten Verträglichkeit, bestimmter Chemo, schon seit Jahren ambulant :))

alles Gute & sei froh nur eine milde Behandlung zu benötigen .. m.l,.G. ;)h

Selten so einen Quatsch gelesen. Kopfschüttel.

@Deichgoettin

da Du es als Quatsch bezeichnet bedeutet es...: Du bist mit der Thematik Krebs leider nicht vertraut..

es gibt zig Krebspatienten, die ambulante Chemo - und/oder Strahlentherapien erfolgreich überstehen 

frdlichst. ;)h

Was möchtest Du wissen?