Ich nehme die Realität nicht mehr richtig wahr....

5 Antworten

Das kann sehr gut an der Pubertät liegen. Denn in der Pubertät ist das Gehirn im Wachstum begriffen und die Verbindungen funktionieren nicht richtig, weshalb Jugendliche oft unerträglich erscheinen. Aber die Beschreibung Deines Zustands ist schon recht heftig. An Deiner Stelle würde ich das mal einem Arzt vortragen.

Gedanken sind auf jeden Fall Teil unserer Realität, sie sind von den anderen (außer sehr begabten Hellsehern) nicht wahrzunehmen, von dir aber schon. Wenn es solch intensive, EINNEHMENDE gedankengänge nicht gäbe, hätte es sicherlich weniger Genies und Erfindungen gegeben. wurdest du von einem lehrer dafür dass du "träumst" geschimpft, oder stört es dich selbst? ich hatte das problem auch oft in der schule, dass ich während der lehrer redet im kopf näher auf das ganze eingegangen bin, statt gedanklich mir alles auswendigzumerken um es später zu hinterfragen. gedanken sind sehr feine dinge, und wenn man gedankengänge auf später verschiebt, vergisst man sie oft...

Du bist ein Träumer, da gibt es nichts daran auszusetzen, musst nur aufpassen, das die Realität nicht an Dir vorbeizieht. Traum und Wirklichkeit manchmal nicht unterscheiden zu können kenne ich aus eigener Erfahrung. Bei dem ganzen Input dem man ausgesetzt ist kommt sowas schon mal vor...man kann damit leben...

Deine Gedanken/Glauben entsprechen zu 100 % deiner Realität. Alles was du wahrnimmst basiert auf deine Glaubensannahmen,sprich deine Welt die du wahrnimmst erschaffst du durch deinem persönlichem Glauben.

Du bist auf einem guten Weg! Begründung: Du bist im Zweifel, ob deine Gedanken Teil der Realität sind. Folglich hast du die beiden Antwortmöglichkeiten: 1.Ja, meine Gedanken sind Teil der Realität. 2. Nein, sie haben nichts mit der Realität zu tun. Beide Aussagen zusammen können nicht wahr sein. Denn wenn beide Aussagen zusammen wahr wären, würdest du nicht daran zweifeln, welche von beiden wahr sein könnte. Wenn beide Aussagen zusammen wahr wären, ergäbe sich für dich daraus keine Frage. Oder mit anderen Worten: Die Voraussetzung, dass du überhaupt zweifeln tust, ist, dass du glaubt, dass deine Gedanken nicht sowohl Teil der Realität sein können, als auch nichts mit ihr zu tun haben können. Wenn man also fühlt, dass beide Aussagen zusammen nicht wahr sein können, eben weil sie sich widersprechen, gleichzeitig aber von dem innigstenen Wunsch nach Klarheit beseelt ist eine Antwort als Entscheidungshilfe zu bekommen, soll man sich dann – aufs geradewohl – einfach für eine von beiden Aussagen entscheiden und hoffen, dass eine von beiden schon die richtige ist? Nein. Denn der Zweifel würde nicht weggehen. Du bekämst keine Klarheit. Immer müßte man den Zweifel weiterhin mit sich herumtragen. Ich stelle jetzt mal folgende Behauptung auf: Alle Menschen brauchen andere Menschen, damit sie Mensch sein können. Was ist der Sinn dieses Aufeinanderangewiesenseins? Nun, wenn die Behauptung lautet,dass ich andere Menschen brauche, damit ich „ich selbst“ sein kann (und du „Du sein“ kannst), dann heißt das, das die anderen Menschen im Grunde ein Teil von mir sind. In diesem Teil des anderen Menschen finde ich mich wieder, mit diesem Teil kommuniziere ich. Manche Menschen, z.B. Nazis glauben, dass sie nicht nur ein Teil eines anderen Menschen sind, sondern dass sie ganz mit einem Menschen (dem Führer) und einer Idee verschmelzen können. Wenn ein Führer zu ihnen spricht, fühlen sie sich als Körper des Führers und der Menschen, die der gleichen Meinung sind wie sie. Aber es ist meiner Meinung nach wichtig, dass man nie seine Autonomie aufgeben und ganz mit einem Menschen oder einer Idee verschmelzen sollte. Denn ich glaube nicht, dass es den Sinn, die Idee, die Antwort gibt. Gäbe es den Sinn des Lebens würden sich alle Menschen in eine Richtung hin entwicken. Aber Menschen entwickeln sich ganz unterschiedlich (werden Nazis, Buddisten, Gymnasiasten, Bienenforscher usw.) D. h. Es ist ganz normal, dass Menschen zweifeln. Zweifel ist Teil des Lebens der Menschen. Ja, der Zweifel ist sogar gut und wichtig, denn hätte ich keinen Zweifel, würde ich wohlmöglich, von mir unbemerkt, Fehler machen. Möglicherweise tödliche Fehler. Wenn ich bspw. von einem betrunkenen Fahrer nach einem Kneipenbesuch auf dem Beifahrersitz mitgenommen werde und ich nicht an seiner Fahrtüchtigkeit (er riecht nach Alkohol) zweifele, kann ich bei einem Unfall, der durch den Alkoholkonsum des Fahrers verursacht wurde, sterben. Ein vorheriger Zweifel wäre hier also absolut überlebenswichtig! Zurück zu deiner Ausgangsfrage: Sind die Gedanken Teil der Realität? Obwohl diese Frage nicht zweifelsfrei gelöst werden kann, kann man sagen, dass eine der beiden möglichen Antworten richtig ist. Es ist ein möglicher (denn es gibt ja nicht den einen Sinn) Sinn unseres Lebens herauszufinden, was Realität ist. Das können wir aber nur in der Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Was möchtest Du wissen?