Ich möchte gern einen Kaiserschnitt brauche ich unbedingt eine Hebamme?

5 Antworten

Eine Hebamme ist immer zu empfehlen. In den Frauenarztpraxen wird dir eine zur Verfügung stehen und dich während der Schwangerschaft mit betreuen. Dann wäre ein Geburtsvorbereitungskurs auch eine schöne Sache, auch wenn es ein Kaiserschnitt werden soll. Dieser wird von Hebammen abgehalten. Dann bereitet dich im Krankenhaus ebenfalls kurz vorm Kaiserschnitt eine Hebamme auf den Eingriff mit vor. Diese ist auch während der Op mit dabei und betreut dich auch direkt danach weiter bevor du auf die Wochenstation verlegt wirst.(Hilfe beim Waschen, Versorgung vom Baby, Hilfe beim Aufstehen) Weiterhin helfen dir Hebammen zur Nachsorge, wenn du dies wünscht, beantworten deine Fragen und helfen bei Problemen, zbsp. was das Stillen betrifft. Ebenfalls ist ein Rückbildungskurs bei einer Hebamme sinnvoll. Übrigends, ganz so angenehm ist der Kaiserschnitt auch nicht. Du hast das Op-Risiko. Schmerzen nach dem Eingriff, musst wieder Laufen, Aufstehen usw. erlernen. Bestimmte Körperteile benötigen Zeit um wieder voll arbeiten zu können. (der Darm zbsp. und dass kann sehr schmerzhaft sein)Probleme das Kind als Eigenes zu akzeptieren, dann klappt das Stillen oft nicht und so vieles mehr. Auch muss die Narbe gepflegt werden und sieht dann unter Umständen auch nicht so toll aus. Großer Vorteil der Kaiserschnitt ist planbar und das Kind, wenn alles gut geht in 15 Minuten da. Etwa 30 Minuten später bist dann wieder zugenäht. Aber es ist allein deine Entscheidung. Ob andere einen Kaiserschnitt machen lassen würden oder nicht und dir davon abraten ist egal. Nur du triffst die richtige Wahl und verlasse dich auf dein Gefühl.

Unmöglich, dass sich hier so viele Frauen einbilden, sie müssten hier anderen vorschreiben, wie sie ihr Kind auf die Welt bringen. Was habt ihr alle gegen den Kaiserschnitt?!?! Das bleibt jedem selbst überlassen. So in der Art: Kaiserschnitt=Rabenmutter, "natürliche Geburt"=Supermami. Apropos natürlich: PDA, CTG, Ultraschall usw. gab es vor vielen Jahren auch nicht, aber darauf wollt ihr schon zurückgreifen...

Die Hebamme kann dich auch vor der OP untersuchen und feststellen, ob mit dem Baby soweit alles ok ist. Sie sollte auf jeden Fall nach der OP für zu Hause bestellt werden, da sie die KS-Wunde untersucht, das Baby wiegt und beguckt und auch beim Stillen sehr gut helfen kann. Gerade letzteres klappt selten von Anfang an gut.

Nein, Du brauchst vor und bei der Geburt keine Hebamme. Nach der Geburt würde ich Dir aber empfehlen, dass Du Dir eine nimmst, die 2 Wochen täglich nach Hause kommt. Ich hatte selbst einen Kaiserschnitt und man ist ja durch die Wunde noch nicht wirkich topfit, wenn man wieder zu Hause ist. Mir haben die täglichen Besuche sehr geholfen.

eben. das war bei mir auch so - also, dass sie mir nach der geburt sehr geholfen hat!

Warum Kaiserschnitt, wenn es aus medizinischer Sicht net sein muss.Ich hab mein Kind normal entbunden. War ne halbe Stunde im Kreissaal u dann war alles erledigt.Frauen vor was habt ihr nur Angst?? Rein ging es doch auch super u dann kommt es auch wieder raus. Noch kein Kind dringeblieben

:-D kurz und schmerzlos - DH!

ja wenn man so eine "bilderbuchgeburt" erlebt hat, dann kann man gut reden.Ich habe bei beiden Geburten 12 Stunden nonstop starke Wehen gehabt.Und dann hatte ich noch komplikationen bei der ersten geburt und bei der zweiten wäre es dann nach 11 stunden dieser tortur fast zu einen notkaiserschnitt gekommen, weil das baby den starken wehen nicht mehr standgehalten hat und die herztöne schon schlecht waren.Ich denke daß muß jede frau selbst entscheiden.und es sollte auch von jedem akzeptiert werden. Lg

Kaiserschnitt oder lieber eine Wendung versuchen?

Ich habe für in 2 Wochen einen geplanten Kaiserschnitt Termin. Der Kaiserschnitt wird gemacht, weil mein Kind in der falschen Position ist bzw. sich nicht für sie Geburt gedreht hat. Ich wollte eigentlich normal entbinden und habe noch nie eine OP gehabt, habe daher angst vorm Kaiserschnitt. Ich bin erst 19 und es ist mein erstes Kind. Der Arzt im KH hat mir angeboten, übermorgen eine äußere Wendung zu probieren (man versucht das Kind von außen mit Hand Bewegungen zu drehen). Der Arzt meint es gibt bei mir nur eine 50% Chance, dass sie Wendung klappen könnte, und selbst dann, könnte man mir nicht garantieren eine normale Geburt haben zu können. Ich habe eine starke skoliose, die sich in der SS auch noch verschlechtert hat (die Wirbelsäule stört wahrscheinlich das Baby), habe eine vorderwandplatzenta, das Baby ist schon sehr groß und wiegt viel und hat daher kaum platz usw. ich gehe davon aus, dass meine schiefe Wirbelsäule der Grund ist, warum sich das Kind nicht drehen kann oder will. Das Risiko bei der Wendung wäre auch, dass die Herztöne vom Baby langsamer werden, und man dann direkt übermorgen einen notkaiserschnitt machen müsste. Habe von einer Ärztin auch mal gehört, bei einer normalen Geburt könnte meine Wirbelsäule sogar brechen, wenn das Kind zu sehr dagegen stößt. Sicher bin ich mir da aber nicht. Jetzt überlege ich, ob ich diese äußere Wendung probieren will, oder es einfach lasse und auf den Kaiserschnitt warte. Die Wendung soll auch Ziemlich schmerzhaft sein. Was findet ihr am besten in dieser Situation? Habt ihr vllt Erfahrung damit oder mit einem Kaiserschnitt? Danke im Voraus

ps. falls ihr Erfahrung mit einem Kaiserschnitt habt, wie ist das während der OP wenn man wach ist? Spürt man wirklich keine schmerzen? Hat man große Panik währenddessen?

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