Ich merke, dass ich krank werde, was kann ich jetzt schon tun?

5 Antworten

Schwitzkur

Schweißtreibende Maßnahmen gehören zu den bewährtesten Standardverfahren bei der naturheilkundlichen Behandlung von Infektionserkrankungen. Von den Erkrankten selbst wird die Maßnahme in der Regel als sehr angenehm und heilsam empfunden und trägt meist stark zur Linderung der Krankheitsbeschwerden bei.

Bei den ersten Anzeichen einer aufziehenden Erkältung angewandt, lässt sich die Erkrankung damit oftmals abwenden. Nicht geeignet ist die Schwitzkur, wenn bereits Fieber besteht. Die Kreislaufbelastung ist dann zu hoch. Der zweite gute Zeitpunkt ist daher, wenn das Fieber wieder sinkt zur entgültigen Überwindung der Krankheit.

Eine Schwitzkur führen Sie am besten am späten Nachmittag durch (zu diesem Zeitpunkt ist die Schweißproduktion am höchsten). Sie wird mit einem heißen Tee und/oder einem heißen Bad in der Badewanne eingeleitet.

Zur Erwärmung des Körpers bereitet man ein ansteigendes Ganzkörperbad. Beginnen Sie mit angenehm warmem Wasser leicht unter oder mit Körpertemperatur (36-37,5 Grad). Etwa alle 2 Minuten lassen Sie einen Schub heißes Wasser zulaufen, so dass die Badtemperatur um ca. 0,5 Grad ansteigt. Mit Badethermometer kontrollieren! Die Endtemperatur liegt je nach Verträglichkeit zwischen 39-42 Grad, die Anwendungsdauer bei höchstens 15-20 Minuten.

Bewährt haben sich folgende Tees:

  1. Lindenblüten

  2. eine Mischung gleicher Teilen Lindenblüten, Holunderblüten und Kamille

  3. eine Mischung gleicher Teile Lindenblüten, Holunderblüten und Königskerzenblüten

  4. Kindern schmeckt oftmals folgende Teemischung besser: 70 g Lindenblüten 10 g Mädesüßblüten 15 g Pfefferminzblätter 5 g Pomeranzenschale

  5. Ingwer

Man übergießt einen Esslöffel Teemischung mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt das Ganze 5-10 Minuten ziehen. Trinken Sie 1-2 Tassen so heiß wie möglich in kleinen Schlucken.

Während sich der Patient noch im ansteigenden Bad befindet, wird die Schwitzpackung vorbereitet. Am wirkungsvollsten ist die Ganzpackung. Dazu wird eine große Wolldecke auf dem Bett ausgebreitet. Darüber kommt ein Bettlaken. Über das Kissen wird ein großes Handtuch gelegt. Der Patient legt sich, ohne sich vorher abzutrocknen, so auf die vorbereitete Packung, dass sich der obere Rand des Lakens in Schulterhöhe befindet. Die Arme liegen am Körper. Nun wird der ganze Körper vollständig und faltenfrei in das Laken eingewickelt. Das Handtuch wird um Kopf und Schultern gewickelt, so dass nur Augen und Nase herausschauen. Schließlich wird der Patient noch in die Wolldecke gewickelt. Um den Hals kann man ein Baumwolltuch oder einen Schal legen, um das lästige Reiben der Wolldecke zu verhindern. Die Wolldecke kann mit großen Sicherheitsnadeln festgesteckt oder mit Schals umwickelt werden, um die Packung zu fixieren. Wenn die Ganzpackung nicht vertragen wird, kann alternativ eine ¾-Packung angelegt werden, welche von den Fußspitzen bis unter die Arme reicht. Die Arme selbst bleiben außerhalb der Packung aber unter der Bedeckung. Auch hier durch Handtuch oder Wollmütze den Kopf warm halten.

Auf die Brust, zwischen die Beine und an seitlich an die Packung können vorbereitete Wärmflaschen gelegt werden. Anschließend wird der Patient mit 2-3 Decken und Federbetten zugedeckt. Da ein Wickel, zu dem Luftzutritt möglich ist, unwirksam oder sogar schädlich ist, muss der Patient von allen Seiten gut zugedeckt werden. Auch an den Schultern ist auf einen guten Abschluss zu achten.

Die Dauer der Packung richtet sich nach dem Befinden des Patienten und sollte nach Schweissausbruch mindestens 30 min. betragen. So lange das Schwitzen als leicht und angenehm empfunden wird, kann die Packung auch bis auf 3 Stunden ausgedehnt werden. Wichtig: Wenn Ihnen bei der Schwitzkur schwindlig wird, oder Sie sich unwohl fühlen, muss die Packung sofort entfernt werden.

Nach der Packung den Körper gut abtrocknen, Bettwäsche wechseln und lange ausruhen (am besten lange schlafen).

Dick einpacken und inalieren entweder mit einer creme aus der apotheke oder einfach kamille dazu geben.man schwitzt alles aus und dannach ins bett legen und immer frische luft reinlassen !

Meine Wundermittel-Empfehlung: "Lymphozil Pro" aus gemahlener Echinacea-Wurzel. Eigenschaften: "Die Echinacea-Wurzel hat sich bewährt als ein Mittel zur Hebung der körpereigenen Abwehr bei Infekten aller Art, vor allem bei grippalen Infekten und bei Erkältungskrankheiten. Bereits bei den ersten Anfängen eines grippalen Infektes nimmt man Echinacea ein. Sie ist bekannt wegen ihrer Wundheilungsförderung, vor allem bei alten, schlecht heilenden Wunden und Geschwüren. Sie wirkt bei Gewebeinfektionen und Verletzungen unterstützend auf die natürlichen Abwehrkräfte und steigert deren Regeneration." Bei aufkommendem Infekt schluckt man 4-6 Tabletten tgl. bis man sich besser fühlt, dann tgl. noch 2-4 bis es vorbei ist.

Wirkt absolut Wunder und wirkt auch besser als alkoholischer Echinacea-Auszug! Die meisten Apotheken haben das nicht vorrätig, mit gutem Grund: Weil sonst die Menschen zu gesund wären, das ist nicht gut fürs Geschäft. Aber Bestellen ist idR kein Problem. Achtung: der zusatz "Pro" ist wichtig, sonst bekommt man Lutschtabletten, die helfen zwar auch, aber weniger. Also: Unbedingt ausprobieren, und dann Posten, ob's geholfen hat!

Probiers mal mit vielen Vitaminen aus Obst, aber auch extrahiertes Vitamin C, wie es das für´n Euro im Supermarkt gibt, kann helfen. Frische Luft ist gut. Viele machen den Fehler, alle Fenster zu schließen und die Heizung aufzudrehen, um sich vor der Kälte (Kälte = Erkältung)zu schützen. Das trocknet jedoch die Schleimhäute aus und macht einen noch empfänglicher für Krankheiten.

Ich trinke bei aufkommendem Halsweh immer schluckweise sehr heiße Milch (gerade so dass man sich nicht grad den Rachen verbrennt!) und reibe Hals und Umgebung mit Tiger-Balsam ein - Schal drauf und dann natürlich ins Bett!!

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