Ich bin psychisch krank und erhalte Krankengeld.Jetzt hat mich der MDK gesund geschrieben ohne mich persönlich gesprochen zu haben. Ist das rechtens?

3 Antworten

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Bin da jetzt kein Experte. Aber ich kann mir nicht vorstellen das so etwas okay ist, ohne gründliche Untersuchung. Ich nehme an die haben nach Aktenlage entschieden.

Ich würde dir raten dich mit deinem behandelnden Arzt zu besprechen. Vielleicht weiß er wie du dagegen vorgehen kannst, bzw. kann er dir da sicher helfen.

Viel Glück!

Vielen lieben Dank für die freundliche Antwort.

@Catchi

Da nicht für.... konnt ja jetzt auch nicht viel dazu sagen..... :-)

Du und/oder dein Arzt können Widerspruch einlegen. Dann muss der MDK ein Zweitgutachten anstellen, dies wird aufgrund Streitfall in der Regel mit persönlicher Begutachtung erfolgen. Du erhöhst deine Chancen wenn dein Arzt das Erstgutachten offiziell anfechtet beim MDK.

Außerdem würde ich verlangen, dass sie dir eine Begründung vorlegen, wie sie zum dem Schluss "arbeitsfähig" gelangt sind. Dafür gibt's ja genaue Vorschriften und Prozesse. Sind auch im Netz verfügbar, musst du mal googlen.

Du bist nicht die einzige, der es so ergangen ist. MDK ist eine Institution der Krankenkassen und hat das letzte Wort, leider oft nur anhand schriftlicher Arztatteste. Auch wenn ungerecht, die rechtliche Lage ist leider so.

stimmt leider überhaupt nicht,die aussage.der mdk hat eine beratende funktion nicht mehr und nicht weniger.wenn nun ein patient durch den mdk untersucht wurde (in meinem fall fand nur ein gespräch statt) wird das ergebnis der kk mitgeteilt.diese entscheidet (versucht die gelder zu sperren,da millionen miese)dann,ob die au gerechtfertigt ist ,oder nicht.das ist genau der springende punkt an der ganzen sache.es steht dann wort gegen wort,also arzt kontra mdk,denn die au ist ein dokument und kann nicht so einfach entwertet werden.das ganze prozedere hat schon hohe wogen bei sozialverbänden und der politik geschlagen,das es auf dem rücken der patienten ausgetragen wird.

es ist so,dass der patient eine schadensminderungspflicht hat und nicht einfach wieder arbeiten gehen kann,obwohl der arzt,krank geschrieben hat.es ist eine masche der kk so gelder einzusparen,da der mdk niemals unabhängig ist.der versicherte kann dann zur arge rennen,um sich überbrückungsgeld zu holen,falls keine reserven da sind.es gab auch schon 2 fälle .wo ein arzt des mdk und ein sachbearbeiter der kk angezeigt wurden.der fall schlug hohe wellen,vor einigen jahren,mal googeln,ist zu finden.

hier mal eine quelle....

es gibt ein urteil des hessischen landessozialgerichts vom 18.10.2007, Az.: L 8 KR 228/06,wonach die kk oder der mdk gar nicht gesund schreiben kann,ist nur dem arzt vorbehalten.in diesem speziellem fall,ging es nach aktenlage,also ohne den patient gesehen zu haben.

Zunehmend melden sich in der Leipziger Beratungsstelle der
Unabhängigen Patientenberatung Deutschland gesetzlich
Krankenversicherte, die aufgrund eines Gutachtens des Medizinischen
Dienstes der Krankenkasse (MDK) von der Krankenkasse "gesundgeschrieben"
wurden. Mit einem entsprechenden Schreiben der gesetzlichen
Krankenkasse über die Beendigung der Arbeitsunfähigkeit endet dann auch
die Krankengeld- bzw. Entgeltfortzahlung. Dabei fühlen sich die
Ratsuchenden durch ihre Erkrankung noch nicht arbeitsfähig und sind von
ihrem Arzt noch krankgeschrieben.

Für diesen Fall rät Patientenberaterin Ulrike Dzengel, sofort Kontakt
mit dem behandelnden Arzt aufzunehmen und je nach Empfehlung des Arztes
zu reagieren.

Geht der behandelnde Arzt entgegen der Meinung des MDK-Gutachters von
einer weiter bestehenden Arbeitsunfähigkeit aus, so kann er ein
Zweitgutachten bei der Krankenkasse seines Patienten beantragen. Dieser
Antrag sollte schriftlich und medizinisch begründet eingereicht werden.
Außerdem müsste der Arzt weiterhin die Arbeitsunfähigkeit bescheinigen.

Gleichzeitig muss der Patient bei seiner Krankenkasse Widerspruch
gegen die "Gesundschreibung" und die Einstellung der Krankengeldzahlung
einlegen. Dabei sollte der Versicherte von seinem Recht auf
Akteneinsicht in das MDK-Gutachten Gebrauch machen, damit er seinen
Widerspruch ausreichend begründen kann. Erfolgte die Überprüfung des MDK
nur nach Aktenlage, also ohne persönliche Begutachtung, sollte der
Versicherte in seinem Widerspruch auf das Urteil des Hessischen
Landessozialgerichts vom 18.10.2007, Az.: L 8 KR 228/06 hinweisen. Nach
diesem Urteil soll bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im
Zusammenhang mit der Einstellung der Krankengeldzahlung nicht nach
bloßer Aktenlage entschieden werden. Dzengel weist allerdings darauf
hin, dass es sich bei der richterlichen Entscheidung um die Beurteilung
eines Einzelfalles handelt.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Arbeitnehmer unter Schilderung
der Umstände schnellstmöglich dem Arbeitgeber ihre Arbeitskraft
anbieten. Arbeitslose sollten sich persönlich bei der Arbeitsagentur
arbeitslos melden.

Schließt sich der behandelnde Arzt aber der Einschätzung des MDK an
und bescheinigt keine Arbeitsunfähigkeit mehr, so liegen
übereinstimmende medizinische Auffassungen vor. Dem Patienten bleibt nun
nur die Möglichkeit, den Kampf allein aufzunehmen, indem er Widerspruch
bei seiner Krankenkasse einlegt. Parallel dazu sollten auch in dieser
Situation Arbeitnehmer unter Schilderung der Lage dem Arbeitgeber ihre
Arbeitskraft anbieten und Arbeitslose sich bei der Agentur für Arbeit
arbeitslos melden.

MDK Termin welche Unterlagen brauche ich?

Hallo erstmal an alle. Man findet zum Thema MDK natürlich einiges aber irgendwie blicke ich nicht richtig durch daher hier kurz mein Problem geschildert: Im August 2015 hatte ich einen Arbeitsunfall, es wurden verschiedene Heilmethoden verschrieben, MRT gemacht usw...dann bekam ich Verletztengeld... Sollte dann eine Widereingliederung machen Mitte November, diese konnte ich aufgrund Krankheit meiner Tochter und mir selbst (Norovirus) nicht warnehmen. Etwas später kam noch eine neue Krankheit hinzu (Psychisch, Problem schon davor immer mal wieder) Anfang Dezember hat der DArzt meinen Fall (Arbeitsunfall) als erledigt/beendet auf dem Zahlschein notiert. ich bin also jetzt weiterhin wegen der Psychischen Sache krank geschrieben. Mitte Januar ist der nächste Arzttermin beim Psychologen. jetzt hat die KK Aufgrund der neuen Krankheit den MDK eingeschaltet, ich denke es geht um das Krankengeld, das ich dann ab Mitte Januar bekommen müsste. Bisher bekam ich Verletztengeld über die BG. Die KK meint es läuft alles so weiter, außer das ich jetzt Krankengeld bekomme... Nun habe ich aber die betriebsbedingte Kündigung zu Ende Januar bekommen..Und die BG der Arbeit möchte jetzt auch noch einen Zwischenbericht vom DArzt... Ich blicke da jetzt nicht mehr durch, was meint ihr welche Unterlagen sind für den MDK relevant? oder am besten alles mitnehmen? Will mich ja auch nicht komplett nackig machen.. Über eure Rückmeldung oder Einschätzung wäre ich sehr dankbar.

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Was wenn der MDK mich wieder gesund schreibt?

Hey Leute,

Folgendes:
Ich bin 19 Jahre alt und mache seit dem 01.09.16 ein Bfd im Krankenhaus, bin seit dem 02.11.16 aber krank geschrieben weil es mir psychisch nicht gut geht, das alles ist mir Zuviel, ich komme mit dem Tod der Patienten nicht klar, nehme das mit nach Hause und gehe deswegen nur mit Bauchschmerzen zur Arbeit, leide an Schlafmangel und weine fast jede Nacht weil mich die ganze Situation ziemlich unglücklich macht.
Meine Eltern zeigen kein Verständnis und sind dazu noch gegen meinen neuen Freund den ich seit 3 Monaten habe.(Fernbeziehung)
Meine Familie versucht ihn mir andauern auszureden, lügen mir Sachen vor das sie angeblich was im Internet gefunden hätten über ihn und das ich verblendet seit..das ganze macht mir ziemlich zu schaffen..hab kaum noch Hunger, schlafen tue ich in der Nacht höchstens 2-3 Stunden.
Mir geht's einfach schlecht. In der Zeit wo ich krank geschrieben bin hab ich bis heute bei meinem Freund verbracht, wollte Abstand von meinen Eltern.
Nur wenn ich bei ihm bin vergesse ich das ganze, bin mal wieder glücklich und kann lachen..
Ich habe nun entschieden zu Kündigen auch wenn ich dann arbeitslosengeldsperre bekomme aber ich schaff das nicht weiter..
Jetzt muss ich Donnerstag zur sozialmedizinischen Untersuchung & ich hab Angst das die mir jetzt sagen ich muss wieder arbeiten auch wenn es nur 4 Wochen Kündigungsfrist ist die ich dann arbeiten müsste..ich schaffe das nicht nochmal dahin..noch dazu die Arbeitskollegen..das arbeitsklima ist grausam da wird man so fertig gemacht wenn man auch nur 1 Tag krank war und ich bin jetzt schon länger krank..
Was mache ich denn wenn der mdk sagt ich muss arbeiten?

Danke im vorraus😊 ich weiß der Text ist ziemlich lang🙄

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