Ich bin 17 und war mit 15 Schwanger. Ich habe Abgetrieben und komme bis heute nicht darüber hinweg.

5 Antworten

Nicht DU warst die Mörderin-der Arzt war strenggenommen der Mörder.

Es ist traurig, das Dein Freund dich im Stich ließ

Er trägt auch Mitschuld.  Du hast ein Gewissen und bist nicht gleichgültig. Bist du religiös und glaubst an ein Weiterleben der Seele. Wenn ja, das ist positiv .Du  kannst für das ungeborene eine Kerze daheim oder in einer Kirche anzünden. Ein paar Worte sprechen und ehrlich ihm sagen, das Du Deine damalige Entscheidung aufrichtig bereust.

Auch  könnte es Dir helfen mit einem verständnisvollen Seelsorger zu reden. Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an und wurde dort gelehrt auch die Seelen der Ungeborenen ins Gebet mit einzuschließen. Die Ungeborenen sind eine sehr große Schar-Mir haben diese immer sehr leid getan, weil sie niemals das Leben hier kennenlernten und keine Liebe erfahren haben.

Für sie gibt es noch nicht mal ein Grab. Und sie sind namenlos.

Du kannst dem ungeborenen einen Namen geben und immer an es denken

Es wäre nun so ca. 8 Jahre alt und ein Schulkind.

Es ist für Dich verständlicherweise sehr schwer, damit zu leben-

sich immer die Frage zu stellen: "Wie wäre mein Kind geworden?

Wo ist es jetzt? Wer ist bei ihm in der jenseitigen Welt?

Ich denke sehr oft an all diese armen lebendige Wesen.

Für Gott sind sie keine namenlosen Toten

Ich glaube daran, das diese Ungeborenen eine neue Welt kennenlernen dürfen und das ihnen Liebe geschenkt wird.

Sie werden es auch sicher fühlen, wenn hier auf der Erde an sie gedacht wird.

Und wer aufrichtig bereut-der wird auch vergeben bekommen

Ich wünsche Dir viel Kraft.

Es wäre wünschenswert, wenn die Ärzte auch Nein sagen würden zum Töten .Am  allerschlimmsten finde ich die Spätabtreibungen

Das ist echt sehr traurig, aber was geschehen ist ist geschehen du kannst es nicht mehr rückgängig machen, aber du kannst es besser machen in der Zukunft. Verhüte sicher bist du 100 pro ein Kind willst und dann versuch die beste Mama zu sein die du sein kannst! Ich finde jede Frau hat das Recht abzutreiben, denn lieber das als so ein armes Wesen das wie Dreck behandelt wird, weil es von der Mutter nicht geliebt wird! An deiner Stelle würde ich auch nochmal mit deinen Eltern reden, denn ich finde ihre Maßnahmen echt heftig, man kann doch seinem 15-Jährigen Kind nicht drohen es rauszuschmeißen und es in so einer Situation nicht zu unterstützen, ist doch klar das du damit nicht klar kamst...

Warum unterstellst du dieser Mutter, daß sie ihr Kind nicht geliebt hätte?

sie hat in keinster weise erwähnt sie würde ihr kind nicht lieben! also kannst du das nicht wissen! wenn sie das kind kalt lassen würde hätte sie jetzt nicht solche depressionen!

@WolfLover

Aber du hast geschrieben: "weil es von der Mutter nicht geliebt wird", und ihr das damit unterschwellig unterstellt!

ich habe hier gelesen was du geschrieben hast,was ich nicht verstehe ist,warum hast du nicht verhütet?,ist doch klar das man dann irgendwann schwanger wird,ich finde das verhalten deiner eltern nicht ok,dich einfach rausschmeissen zu wollen,wenn du das kind hättest bekommen,du hättest dir rat holen sollen von einer beratungsstelle,ich denke dieses gespräch hätte dir sehr geholen,und ich rate dir mit jemanden darüber zu sprechen,denn du kommst alleine darüber nicht hinweg,ich wünsche dir alles gute

Ich kann dich echt gut verstehen. Ich kann nachvollziehen dass es verletzend ist, von deinem Freund deswegen verlassen und sogar derart beleidigt zu werden. Und ich kann verstehen dass du dir Vorwürfe machst, bitte denk unbedingt daran, zu verhüten! Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, wenn man nach einem Schwangerschaftsabbruch psychisch abstürtzt, vor allem, weil dich anscheinend niemand gefragt hat wie es dir dabei geht. Ich würde dir dringend raten, eine Therapie zu machen. Das darfst du auf keinen Fall noch länger in dir aufstauen. Ich hoffe, du kommst wieder auf die Beine. Liebe Grüße von WolfLover

beantwortet von Jogi57L am 20. April 2010 14:51
>Eine meiner besten platonischen Freundinnen hatte mit 14 eine Abtreibung (damals noch im ausland).
Noch heute geht es ihr nach (sie ist mittlerweile 50)
Sie wünscht sich heute, sie hätte sich gegen ihren Vater durchgesetzt, und nicht mitgemacht.. sie hat mittlerweile 5 Kinder, aber immer noch das Gefühl, daß EIN Kind fehlt... manchmal weint sie auch deswegen.
http://www.gutefrage.net/frage/in-welchem-alter-hattet-ihr-eine-abtreibung-und-was-waren-eure-beweggruende#antwort12227019

Also Du musst das alles verarbeiten, und alleine wird das nicht klappen. Such Dir eine Beratungsstelle, einen Psychologen oder eine Selbsthilfegruppe.

Und gib deiner Umwelt auch mal eine Chance. Vielleicht hast Du ja einen Freund/Freundin, der Du vertrauen kannst, dann red auch mal mit denen. Du glaubst zu wissen, dass dich keiner verstehen kann, unterschätze da die Leute mal nicht, vor allem nimmst Du dir die Chance, mit diesem Thema endlich abschließen zu können...

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