Ich bin 16 Männlich und habe Haarausfall,?

5 Antworten

Die Frage der Kostenübernahme muss natürlich erst geklärt werden.

Wenn es krankheitsbedingter Haarausfall ist, müssen die Krankenkassen zahlen. Ist es aber (schon) der typische männliche Haarausfall, verursacht durch Testosteron im Blut, zahlen die Krankenkassen nicht, denn gegen diesen Haarausfall ist nur schwer etwas auszurichten. Eventuell zahlen die Krankenkassen, wenn der Haarausfall zu einer Depression führt und nachgewiesen werden kann, dass der Haarausfall die Ursache der Depression ist.

Ich habe gehört, die Münchener Universitätsklinik hat einer renommierte Abteilung, die auf Haarausfall spezialisiert ist.

Im Übrigen kann man nur darauf verweisen, was allgemein („populärwissenschaftlich“) über die erfolgreiche Behandlung von (Testosteron bedingten) Haarausfall geschrieben wird. Es gibt Tabletten, die den Haarausfall (angeblich) stoppen; allerdings haben sie unangenehme Nebenwirkungen (Beeinträchtigung der Potenz).

Die üblichen Haarwässer taugen nichts; die führen, ständig angewandt, nur zur Reizung der Kopfhaut.

Hallo Anonym0008,

eine Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels ist eine sogenannte IGeLeistung.

Diese wird für gewöhnlich hauptsächlich bei Erkrankungen der Knochen oder Nieren von den Kassen getragen. Daher ist sie in Deinem Fall selbst zu zahlen.

Eine Untersuchung wegen des Haarausfalls oder "Alopezie" ist Kassenleistung. Gab es hier vielleicht ein Missverständnis?

Wenn der Haarausfall allerdings nicht objektivierbar ist, kann der Hautarzt das nicht über die Kasse abrechnen, weil es sich dann nich um eine Alopezie, sondern um ein "kosmetisches Problem" handelt (mit diesem Begriff will ich Dich nicht ärgern, das ist nur eben eine bekannte Begründung seitens der Kassen).

Gruß,

MedIudex

Wichtig für das Haarwachstum sind vor allem die B-Vitamine - insbesondere B5 (Pantothensäure), B7 (Biotin) und B9 (Folsäure). Hier in der Tabelle findest
Du die Hauptvorkommen der Vitamine in Lebensmitteln, sowie die
Mangelerscheinungen - darunter auch Haarausfall und Störungen des
Haarwachstums.

https://jumk.de/bmi/vitamintabelle.php

Hierzu hätte ich eine Antwort zum Schmunzeln:

Ein neuer junger Mitarbeiter hatte bereits schon eine Halbglatze. Ich fragte ihn, wo er denn seine Haare gelassen hat. Er sagte, die entstehende Glatze stört mich schon, wenn ich in den Spiegel schaue.

Aber dann hab ich mal jemand ohne Kopf gesehen, dann war ich wieder froh, daß mir nur die Haare fehlen.


Wenn du einen Vitamin - D - Mangel hast, kann man doch etwas dagegen tun?

du hattest doch beim Hautarzt deine Versicherungskarte dabei, bzw. bist noch über deine Eltern versichert?

Dann übernimmt die KK die Kosten für die Behandlung, außer ihr seid privat versichert?

Ich habe Vitamin D Tabletten bekommen, aber das hat doch nichts mit Haaren zutuen oder ?

@Anonym0008

Weiß ich jetzt nicht auswendig, aber der Arzt muß es wissen!

@Anonym0008

Quelle: http://www.vitamindmangel.net/haarausfall.html

Wie ein Vitamin-D-Defizit den Haarverlust verursacht

Um zu verstehen, wie Vitamin D Mangel Haarausfall verursacht, ist es wichtig, über die Zyklen des Haarwachstums Bescheid zu wissen. Es gibt drei Phasen im Haarwuchsprozess, die Experten dem Haarfollikelzyklus zuordnen.

Die drei Phasen sind: Anagen, Katagen und Telogen. In der Anagen-Phase wächst das Haar. In der Katagen-Phase hört das Haarwachstum auf. Sofern die Telogen-Phase stattfindet, erreicht das Haar seinen toten Zustand. Leidet eine Person an einem Vitamin-D-Defizit, unterbricht respektive verändert der Mangel diese Zyklen. Eine Phase verlängert oder verkürzt sich drastisch. Dies führt zu Haarausfall durch Vitamin D Mangel, da die Phasen des Haarfollikelzyklus eingeschränkt sind.

@habakuk63

Was genau passiert wenn die Haare ihren toten Zustand erreicht haben ? Fallen die ab ?

@Anonym0008

Ja, nach ca. 6 Jahren ist das Leben eines Haares zu Ende. Pro Tag trifft dieses Schicksal ca. 100 Kopfhaare.

Bei einigen Menschen leben die Haare länger, diese Personen können entsprechend längeres Haar bekommen. Bei 12-15cm Längenwachstum pro Jahr ist mehr als 1m Kopfhaarlänge sehr selten.

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